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	<title>Bluejax.net &#187; Rassismus</title>
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		<title>Neonazi-Outing am Fraunhofer Institut Ilmenau – Schockierte Mitarbeiter nach verspäteter AntiFa-Aktion</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 19:13:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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		<description><![CDATA[ 	 
Am vergangenen Freitag, dem 16. November 2007 fand am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (IDMT) in Ilmenau ein so genanntes Neonazi-Outing statt. Organisiert wurde diese Aktion von der Südthüringer AntiFa, die damit das Institut und seine Angestellten auf den Thüringenweit bekannten aktiven Neonazi Stefan K. aufmerksam machen wollte. Dieser fiel in den vergangenen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F11%2F20%2Fneonazi-outing-am-fraunhofer-institut-ilmenau-%25e2%2580%2593-schockierte-mitarbeiter-nach-verspateter-antifa-aktion%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F11%2F20%2Fneonazi-outing-am-fraunhofer-institut-ilmenau-%25e2%2580%2593-schockierte-mitarbeiter-nach-verspateter-antifa-aktion%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 <a href="http://www.mpress.de" target="_blank"><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Sonstiges/mpressed.jpg"  border="0"/></a></p>
<p>Am vergangenen Freitag, dem 16. November 2007 fand am <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Fraunhofer-Gesellschaft" >Fraunhofer</a>-Institut für Digitale Medientechnologie (<a href=" http://www.idmt.fraunhofer.de/index.html" >IDMT</a>) in Ilmenau ein so genanntes <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Outing#Outing-Strategie_der_Antifa" >Neonazi-Outing</a> statt. Organisiert wurde diese Aktion von der <a href=" http://www.agst.antifa.net/" >Südthüringer AntiFa</a>, die damit das Institut und seine Angestellten auf den Thüringenweit bekannten aktiven Neonazi Stefan K. aufmerksam machen wollte. Dieser fiel in den vergangenen Jahren vermehrt bei rechtsextremistischen Veranstaltungen auf und zeigt sich auch mitverantwortlich für den Aufbau einer <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Antifa" >Anti-AntiFa</a>- Datenbank, in der Bilder und Daten von AntifaschistInnen aus Thüringen gesammelt werden.</p>
<p><strong>IDMT: Gegen Rassismus, Gegen Gewalt</strong></p>
<p>Wie der Leiter <a href=" http://www.idmt.fraunhofer.de/de/presse_medien/ansprechpartner.htm" >Public Relations und Marketing</a> des Fraunhofer Institutes in Ilmenau, Henning Köhler, auf Nachfrage von <a href=" http://www.bluejax.net/" >bluejax.net</a> jedoch erklärt, ist der geoutete Stefan K. bereits seit August 2007 nicht mehr als Mitarbeiter des IDMT tätig. Ausdrücklich weist Köhler darauf hin, dass das IDMT „radikale und gewaltbereite Personen bei Kenntnis dieser Fakten nicht tolerieren würde“. Daraus lässt sich schließen, dass durchaus personelle Konsequenzen gezogen würden, beträfe ein solches „Neonazi-Outing“ einen der aktuell angestellten Mitarbeiter. „Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Fraunhofer IDMT lehnen Radikalismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in jeder Form strikt ab.“</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/11/20/neonazi-outing-am-fraunhofer-institut-ilmenau-%e2%80%93-schockierte-mitarbeiter-nach-verspateter-antifa-aktion/" ><img src=" http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Sonstiges/outingilmenau2.jpg"  border="0"/></a></p>
<p><span id="more-245"></span></p>
<p><strong>Schock und Vewirrung am IDMT</strong></p>
<p>Wie Henning Köhler bestätigt, erfuhren die MitarbeiterInnen des IDMT relativ schnell von der Flugblatt-Aktion der Südthüringer AntifaschistInnen. So wurden die <a href=" http://www.agst.antifa.net/archiv/093/flyer_gross.jpg" >Flyer und Handzettel</a> unter anderem an den Autos der Fraunhofer- Mitarbeiter im Ernst-Abbe-Zentrum verteilt, was zu erheblichen Irritationen geführt hat. Die Information habe „alle Mitarbeiter schockiert“.</p>
<p>Allerdings scheint die öffentliche Aufmerksamkeit des Neonazi-Outings nicht all zu groß gewesen zu sein. Der Großteil der Studierenden hat von der ganzen Aktion gar nichts mit bekommen. Erst am gestrigen Montag gingen die ersten Gerüchte über den Campus und es wurden <a href=" http://www.agst.antifa.net/archiv/text093.htm" >Links</a> mit <a href=" http://de.indymedia.org/2007/11/199975.shtml" >Verweisen</a> auf die Flugblatt-Aktion im Internet über Messanger-Dienste verbreitet.</p>
<p><strong>Kaum Reaktionen in der Öffentlichkeit</strong></p>
<p>Bei den Medien sowie den Offiziellen von Stadt und Universität scheint die Aktion ebenso völlig unbeachtet geblieben zu sein. So gab es bis zum heutigen Tag keine Anfragen von Journalisten zu Stellungnahmen an die Presseabteilung des IDMT. Und auch von der <a href=" http://www.ilmenau.de/" >Stadt Ilmenau</a> und von Seiten der <a href=" http://www.tu-ilmenau.de/uni/index.php" >TU Ilmenau</a> gab es bisher keinerlei Reaktionen, was allerdings nicht all zu viel zu bedeuten hat. Schon in der Vergangenheit wurde von diesen beiden Institutionen immer wieder darauf verwiesen, dass es in der 26.500 Einwohner Stadt Ilmenau weder Rassismus noch Rechtsextremismus gäbe.</p>
<p>Wie Köhler betont, habe während der Beschäftigungszeit von Stefan K. am Fraunhofer Institut nichts auf einen rechtsextremistischen Hintergrund gedeutet. Weder durch sein Verhalten, noch durch fragwürdige Äußerungen sei auf eine Verbindung K.`s zur rechtradikalen Szene in Thüringen zu schließen gewesen. Spannungen oder gar Konflikte zwischen ihm und den vielen am Fraunhofer Institut angestellten ausländischen Mitarbeitern seien nicht bekannt. </p>
<p>bluejax<br />
Il, den 20. November 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Fraunhofer-Gesellschaft<br />
http://www.idmt.fraunhofer.de/index.html<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Outing#Outing-Strategie_der_Antifa<br />
http://www.agst.antifa.net/<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Antifa<br />
http://www.idmt.fraunhofer.de/de/<br />
presse_medien/ansprechpartner.htm<br />
http://www.bluejax.net/<br />
http://www.agst.antifa.net/archiv/093/flyer_gross.jpg<br />
http://www.agst.antifa.net/archiv/text093.htm<br />
http://de.indymedia.org/2007/11/199975.shtml<br />
http://www.ilmenau.de/<br />
http://www.tu-ilmenau.de/uni/index.php</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Lila-Kuh muss raus! – Ein exklusiver Einblick in die Gedankenwelt des C Punkt Blocher</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 02:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lilaismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 Was hat die Schwarze-Schaf-Kampagne der Schweizerischen Partei SVP in den vergangenen Wochen nicht für Wellen geschlagen. In ganz Europa zeigte man sich schockiert und irritiert über die Vorgänge in der für seine Neutralität und Bankenvielfalt bekannten und beliebten Schweiz. Doch all die Empörung half letztlich nichts, die konservative Partei um Justizminister Christoph Blocher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F10%2F25%2Fdie-lila-kuh-muss-raus-%25e2%2580%2593-ein-exklusiver-einblick-in-die-gedankenwelt-des-c-punkt-blocher%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F10%2F25%2Fdie-lila-kuh-muss-raus-%25e2%2580%2593-ein-exklusiver-einblick-in-die-gedankenwelt-des-c-punkt-blocher%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 Was hat die <a href=" http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26458/1.html" >Schwarze-Schaf-Kampagne</a> der Schweizerischen Partei SVP in den vergangenen Wochen nicht für Wellen geschlagen. In ganz Europa zeigte man sich schockiert und irritiert über die Vorgänge in der für seine Neutralität und Bankenvielfalt bekannten und beliebten Schweiz. Doch all die Empörung half letztlich nichts, die konservative Partei um Justizminister <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Blocher" >Christoph Blocher</a> gewann die Wahlen und darf sich über das beste Ergebnis einer Schweizerischen Partei seit fast 80 Jahren freuen. Ein Ergebnis, das es nun zu halten und auszubauen gilt.</p>
<p><strong>Die Lilaisierung Europas stoppen!</strong></p>
<p>Nun ist es <a href=" http://www.bluejax.net/" >Bluejax.net</a> gelungen mit Hilfe hyper-modernster telepatischer Kommunikations-Techniken einen Blick in die Gedankenwelt von Dr. Blocher zu werfen. Dabei war es möglich einen exklusiven Blick auf die Überlegungen rund um die nächste Kampagne des Milliardärs zu werfen. Und die verspricht nicht weniger pompös und aufsehenerregend zu werden, als die vorangegangene. Dieses Mal jedoch geht es nicht um Schafe, sondern um Kühe und zwar um eine ganz bestimmte: Die lila-bunte Alpen-Kuh!</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/10/25/die-lila-kuh-muss-raus-%e2%80%93-ein-exklusiver-einblick-in-die-gedankenwelt-des-c-punkt-blocher/" ><img src=" http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Sonstiges/dielilakuhmussraus.jpg"  border="0"/></a></p>
<blockquote><p>
 <img src='http://www.bluejax.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />
</p></blockquote>
<p><span id="more-239"></span></p>
<p><strong>Wer lacht denn da?</strong></p>
<p>Was hat die Welt nicht in den vergangenen Wochen mit den Fingern auf das kleine Land in den Alpen gezeigt. Doch trotz all der Vorbehalte oder vielleicht auch gerade deswegen, hat sich die Schweiz durchgesetzt. Das Volk hat entschieden: Das Schwarze Schaf, es muss raus. Weiß muss es sein. Es reicht doch schon ein Blick hinauf aufs Matterhorn: Weiß, die Farbe der Schweiz. Und Mutter-Natur – übrigens eine Anhängerin des Hermanschen Eva-Prinzips – wird sich wohl kaum irren!</p>
<p>Doch ein letzter Fleck verunreinigt immer noch die schweizerische Weste. Eine letzte Sache, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Die Welt, sie  lacht doch über uns Eidgenossen. Wer glaubt denn schon an lila Kühe?! Nein, die Kuh muss weg. Das dürfte kein Problem sein, sind die Schwarzen Schafe erst einmal hinausgeworfen, dann wird auch eine lila Kuh kein großes Hindernis mehr darstellen!</p>
<p>Was soll die Welt denn nur Denken? Eine lila Schweiz, das kann doch nicht sein. Stärke beweisen heißt es. Und Männlichkeit. Was die Alpenrepublik benötigt, sind starke Leuchttürme, die das Volk führen, Eindruck schinden. Für feminine Clowns ist kein Platz. Womöglich ist die Kuh nicht einmal weiblich. Hat sie auf den Bildern nicht sogar Hörner? Vielleicht doch ein Stier?! Man könnte sie ja gleich mit den Farben des Regenbogens bemalen und auf diesen Streetday von dem Christopher da schicken!</p>
<p><strong>Farbe bekennen!</strong></p>
<p>Nein, diese lila Kuh, die muss weg. Es reicht schon ein flüchtiger Blick, um zu sehen, dass sie nicht in dieses Land gehört. Die passt doch gar nicht zu uns! Überhaupt, ist sie nicht eigentlich weiß? Womöglich hat sie jemand in dieses Kostüm gezwungen. Ihr den ganzen Stolz genommen. Man sieht es ihr ja auch an. Sie ist unglücklich. Sie möchte doch weiß sein, eine von uns.</p>
<p>Und was mit den Schafen geklappt hat, das wird sicherlich auch ein weiteres Mal mit dieser Kuh funktionieren. Nicht auszudenken, was geschehen würde, wenn sie sich auf einmal fortpflanzen würde. Lauter lilane Kühe, die das stolze Schweizer Land verunstalten. Womöglich steckt sie auch noch andere Tiere an. Dann gibt es hier bald lila Pferde und rosa Hunde. Dann wird es nur eine Frage der Zeit sein bis der Virus auch auf uns Menschen übergreift. Und irgendwann hoppeln dann womöglich auch noch bunte Kängurus hier rum. Gegen die Lilaisierung Europas!</p>
<p>Nein, nein, die Schweiz, sie ist ein würdiges Land. Deswegen ist nun Zusammenhalt gefordert. Jeder stolze Schweizer hat sich der Nationalen Befreiungsbewegung gegen diese lila Ummantelung anzuschließen. Zurück zu den Wurzeln heißt es, weg mit diesem unnatürlichen modernen Zeug. Wir sind doch nicht mehr in 1968! Jetzt heißt es handeln, bevor es zu spät ist. Sonst sieht es in der Schweiz bald aus, wie in diesem einen Land da in Asien, wie heißt es nochmal… ähm… ach ja, Indien. Womöglich fangen die Kühe sogar noch an, und bauen irgendwann hohen Silos in unsere schönen Alpendörfer. Lilafarbene, natürlich. Doch nein, hier ist kein Platz für Gut-Tiere. Ein Angriff auf unsere Werte, auf unsere Sicherheit. </p>
<p><strong>Weg damit!</strong></p>
<p>Nein, das dürfen wir nicht zulassen. Wo kommen wir denn hin, wenn wir lilane Kühe tolerieren?! Nun heißt es kämpfen. Kämpfen und verteidigen. Unsere Werte, unser Land, unsere Kultur. Ach ja und diese,…ähm, wie heißt sie doch gleich, dieses eine dicke Buch da, ähm, … ach ja, die Verfassung. Weiß, merkt es euch, weiß ist die Farbe, die es zu schützen gibt. Und nicht lila. Wenn wir jetzt nicht handeln, dann wird es schon bald zu spät sein. Die lila Kuh, sie muss weg und zwar sofort. Sonst kommen womöglich sogar irgendwann die schwarzen Schafe zurück. Nicht auszudenken!</p>
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<p>bluejax<br />
Il, den 25. Oktober 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/26/26458/1.html<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Blocher</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nazi 2.0: Braune Trojaner in Thüringen &#8211; NPD schleust Funktionäre in Linke, SPD &amp; Jusos</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2007/10/01/nazi-20-braune-trojaner-in-thuringen-npd-schleust-funktionare-in-linke-spd-jusos/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 22:34:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 
Die NPD in Thüringen macht ernst. In Hinblick auf die 2009 anstehende Landtagswahl im von Dieter Althaus (CDU) regierten Bundesland, scheint den Funktionären der rechtsextremen Partei kein Mittel zu schade zu sein, um die NPD in den Thüringer Landtag zu bringen. Dabei wird auch vor Lügen und Verleumdungen nicht zurückgeschreckt. Andere Parteien werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F10%2F01%2Fnazi-20-braune-trojaner-in-thuringen-npd-schleust-funktionare-in-linke-spd-jusos%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F10%2F01%2Fnazi-20-braune-trojaner-in-thuringen-npd-schleust-funktionare-in-linke-spd-jusos%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 <a href="http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/artikel.php?id=85&#038;kat=85&#038;artikelid=3969" target="_blank"><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Sonstiges/bluejax_at_mut.jpg"  border="0"/></a></p>
<p>Die NPD in Thüringen macht ernst. In Hinblick auf die 2009 anstehende Landtagswahl im von Dieter Althaus (CDU) regierten Bundesland, scheint den Funktionären der rechtsextremen Partei kein Mittel zu schade zu sein, um die NPD in den Thüringer Landtag zu bringen. Dabei wird auch vor Lügen und Verleumdungen nicht zurückgeschreckt. Andere Parteien werden zunehmend unterwandert!</p>
<p><strong>Gefahr für Freiheit, Demokratie und Zivilgesellschaft!</strong></p>
<p>Ein ganz besonders dreister Fall ereignete sich nun in Erfurt. Dort wurde ein NPD-Getreuer als Praktikant in die PDS eingeschleust und begann eine Affäre mit einem Landtagsabgeordneten der Linken. Gleichzeitig stellte er auch einen Antrag auf Gastmitgliedschaft bei den Jusos, sowie der SPD. Der  braune Trojaner sollte interne Informationen an die NPD weitergeben und mit einer Enttarnung kurz vor den Landtagswahlen 2009 die Linke als Konkurrenten schwächen und diskreditieren. Nun flog der Spionageversuch aufgrund von <a href=" http://www.mdr.de/thueringen-journal/4789856.html" target="_blank">MDR-Recherchen</a> vorzeitig auf. Doch: Es ist nicht der einzige Fall!</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/10/01/nazi-20-braune-trojaner-in-thuringen-npd-schleust-funktionare-in-linke-spd-jusos/" ><img src=" http://www.pepe.bluejax.net/wp-content/myfotos/bluejaxnet/braune_trojaner_nazi20.jpg"  border="0"/></a></p>
<p>Ein ausdrücklicher Dank an <a href=" http://blog.jedentageinbild.de" target="_blank">JedenTagEinBild.de</a> für die <a href=" http://blog.jedentageinbild.de/?p=77" target="_blank">Hinweise</a> und Rechercheunterstützung!</p>
<p><span id="more-236"></span></p>
<p><strong>Unterwanderung des Polizei-Apparates</strong></p>
<p>Erst vor wenigen Tagen erschien auf Indymedia ein Artikel, <a href=" http://de.indymedia.org/2007/09/194263.shtml" target="_blank">in dem berichtet wurde</a>, wie ehemalige Neonazikader den Thüringer Polizei-Apparat unterwandern würden. Als Indizien für diesen Vorwurf dienten Vorfälle, in denen lokale Neonazis Antifaschisten mit Detailinformationen konfrontierten, welche diese nur mit Zugriff auf polizeiliche Ermittlungsakten wissen konnten. Des Weiteren ist vom Leiter des örtlichen Polizeireviers einer kleinen südthüringischen Kleinstadt die Rede, der vor seiner Laufbahn im Staatsapparat <em>„an dem Angriff auf ein Flüchtlingsheim federführend beteiligt“</em> gewesen sein soll.</p>
<p>Nun kann man die Glaubwürdigkeit von <a href=" http://de.indymedia.org/" target="_blank">Indymedia</a>-Artikeln berechtigterweise anzweifeln. Da es jedem offen steht, Artikel anonym bei Indymedia zu veröffentlichen, ist es oftmals schwierig die Berichte zu verifizieren. Ebenso scheint es denkbar, dass besagter Artikel – „Im braunen Herzen Deutschlands“ – bewusst von rechter Seite lanciert wurde, um die Bevölkerung einzuschüchtern!</p>
<p><strong>NPD-Trojaner gegen die Demokratie</strong></p>
<p>Dass die Rechtsextremisten allerdings gerade durchaus eine Trojaner-Offensive durchführen, zeigt ein aktueller Fall, der zum einen auf nachweisbaren Fakten basiert und momentan die Thüringer Parteienlandschaft in helle Aufregung versetzt hat.</p>
<p>Wie auf Recherchen des MDR-Redakteurs Axel Hemmerling nun aufgedeckt wurde, hatte die NPD ein <a href=" http://de.altermedia.info/general/fka-eklat-in-erfurt-um-npd-funktionar-andy-sex-mit-linkspartei-abgeordneten-frank-kuschel-030907_11020.html" target="_blank">Mitglied aus ihren Reihen</a> in die Fraktion der Linkspartei eingeschleust. Wie der Vorsitzende der NPD in Erfurt, Kai-Uwe Trinkaus, gegenüber der Südthüringer Zeitung einräumte, sei diese Aktion seit mehr als einem <a href=" http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenstz/art2478,696084" target="_blank">dreiviertel Jahr genaustens geplant</a> gewesen. </p>
<p><strong>Brauner Freitag</strong></p>
<p>Durch den Regelmäßigen Besuch des <a href=" http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/index.php?sid=a1ec6c7f56f4681b3862bd6ad811c9a7" target="_blank">Internetforum</a> der Thüringer NPD, kam der 21-jährige Andy Freitag vor einiger Zeit mit der Erfurter <a href=" http://www.naso-erfurt.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=54&#038;Itemid=29" target="_blank">rechten Szene in Kontakt</a>. Da sein Gesicht in der Öffentlichkeit noch relativ unbekannt war, nutzte man die Gelegenheit und brachte Freitag mit der SPD und deren Jugendorganisationen, den Jusos, in Kontakt. Dort kleidete sich der braune Wolf in ein weißes Schafspelz und versorgte die rechten Strippenzieher mit wichtigen Informationen. </p>
<p>Kurze Zeit darauf wurde Freitag über die Rosa Luxemburg Stiftung in „Die Linke“ als Praktikant eingeschleust. Dort stand er dem Landtagsabgeordneten <a href=" http://www.frankkuschel.de/" target="_blank">Frank Kuschel</a> zur Seite und begleitete diesen auf mehrere Veranstaltungen. Ziel der NPD war es gewesen, möglichst viele interne Informationen aus dem Führungszirkel der Thüringer Linke-Fraktion zu sammeln und pünktlich zum Höhepunkt des Landtagswahlkampfe 2009 die Bombe medienwirksam platzen zu lassen. Bei den Verantwortlichen der NPD erhoffte man sich mit dieser Aktion die Konkurrenten im Einzug in den Thüringer Landtag zu schwächen und sich selber eine verbesserte Ausgangsposition zu verschaffen.</p>
<p><strong>Die Kuschel-Affäre</strong></p>
<p>Dass es zu diesem Clou nun nicht kommt, ist den Recherchen eines MDR-Redakteurs zu verdanken. Es scheint sogar, als ob sich die Aktion nun zu dem entwickelt, was man ein klassisches <a href=" http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=624&#038;Itemid=242" target="_blank">Eigentor</a> bezeichnet. Denn obwohl die Rechtsextremen den Akt der Spionage ihrerseits als Erfolg feiern, so scheinen im Grunde genommen sie es, die sich nun zum Gespött der Öffentlichkeit machen.</p>
<p>Denn umgehend nach Bekannt werden der „Aktion Freitag“, bezichtigte der eingeschleuste Praktikant den Landtagsabgeordneten Frank Kuschel der sexuellen Belästigung und stellte Strafanzeige. Doch entgegen dieses von der NPD nun propagierten Übergriffes scheint es so zu sein, als dass der Praktikant Freitag mit seinem Vorgesetzten Kuschel vielmehr eine sexuelle Affäre eingegangen ist, die auf Gegenseitigkeit beruhte. Frank Kuschel kündigte vor wenigen Tagen auf seiner Seite wiederum eine Anzeige wegen <em>„Verleumdung aus politischen Gründen“</em> an!</p>
<p><strong>Gegen Totalitarismus! Gegen Rechts!</strong></p>
<p>Je mehr von den Unterwanderungs-Plänen der NPD und rechten Kameradschaften ans Licht kommen, desto mehr fühlt man sich an vergangene Zeiten erinnert. Man muss sich nur einmal vor Augen halten, welche große Gefahr für unsere demokratische Zivilgesellschaft dadurch entsteht. Werden andere demokratische Parteien, Organisationen und staatliche Behörden durch braune Funktionäre unterwandert, wird rassistisches Gedankengut weitflächig verstreut. Im schlimmsten Fall gelangen rechtsextreme Neonazis an Schaltstellen demokratischer Parteien und Institutionen, die sie dann nach belieben manipulieren können.</p>
<p>Patrick Wieschke, der Pressesprecher der thüringischen NPD, bestätigte gegenüber der Südthüringer Zeitung, dass die rechte Partei gezielt eigene Leute in andere Parteien, Initiativen und Veranstaltungen einschleuse. „Das wird öfter passieren“ <a href=" http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenstz/art2478,696084" target="_blank">wird er zitiert</a>. Erst im vergangenen Jahr wurde ein NPD-naher Neonazi in den Stadtvorstand der Bad Salzunger Linkspartei.PDS <a href=" http://www.die-linke-wartburgkreis.de/default.asp?dtlpresse=T&#038;lid=81&#038;iid=12&#038;mid=0&#038;uid=0&#038;jahr=2006&#038;apxmnuakt=1" target="_blank">gewählt</a>. Damals jedoch wurde die Identität des braunen Trojaners erst zu spät aufgedeckt. Auch hier hieß das erklärte Ziel der Aktion: <a href=" http://www.m-g-k.de/forum/board_entry.php?id=1156&#038;page=0&#038;order=time&#038;category=all&#038;PHPSESSID=1ff41cf72ae24700b46db1dade3447e6" target="_blank">Unterwanderung</a>!</p>
<p>Am Ende steht eine unheilvolle Beeinflussung der Bevölkerung. Immer wieder flankiert von Fragen, die man sich auch zu Stasi-Zeiten stellen musste: Wem kann ich vertrauen? Hinter welchem Gesicht versteckt sich ein brauner Funktionär? Was kann ich sagen, was denken und welche Folgen hat meine offene Kritik? Eine Schreckensvision, die es zu verhindern gilt! Und dazu gehört es auch, diese Missstände und rechtsextremistischen Vorgänge offen anzuprangern. Nur durch Aufklärung und Geschlossenheit der Zivilgesellschaft ist es möglich, den braunen stinkenden Sumpf aufzudecken und trocken zu legen!</p>
<p><strong>Hand in Hand der rechten Gefahr trotzen!</strong></p>
<p>Der Fall Kuschel- Freitag zeigt einmal mehr die Rücksichtslosigkeit und Gefährlichkeit der braunen Strukturen in Thüringen. Blind und ohne eigenes Konzept scheinen sich die anderen demokratischen Parteien in blindem Optimismus den rechtsextremen Vorgängen willenlos zu öffnen. Statt endlich mal gemeinsam an einem Strang zu ziehen und zu versuchen, die braune Gefahr aktiv und offensiv zu bekämpfen, wird aller orten weg geschaut und sich die Schuld gegenseitig zu geschoben. Jedoch führt ein solches Verhalten bei den Wählerinnen und Wählern nur zu Vertrauensverlusten, was gefährliche Folgen haben kann.</p>
<p>Dass man mit diesen gegenseitigen Scharmützeln immer nur den Rechtsextremen in die Karten spielt, scheinen viele Politiker oftmals  &#8211; wenn überhaupt – erst spät zu erkennen. Umso wichtiger ist es, die kriminelle Energie, die in den verschiedenen braunen Gruppierungen rund um die NPD steckt, auf zu decken, offen anzusprechen und davor zu warnen. Denn nur so kann  verhindert werden, dass eine Bevölkerung, die aus Politikverdrossenheit und verlorenem Vertrauen in eine seriöse Politik heraus, Gefahr läuft, der NPD bei den kommenden Wahlen 2009 in den Thüringer Landtag zu verhelfen!</p>
<p>Wir alle tragen Verantwortung dafür, dessen sollten wir uns bewusst sein. Aber noch ist es nicht zu spät. Noch können wir etwas entgegensetzen, etwas erreichen. Gemeinsam!</p>
<p>bluejax<br />
Il, den 01. Oktober 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/artikel.<br />
php?id=85&#038;kat=85&#038;artikelid=3969<br />
http://www.mdr.de/thueringen-journal/4789856.html<br />
http://blog.jedentageinbild.de<br />
http://blog.jedentageinbild.de/?p=77<br />
http://de.indymedia.org/2007/09/194263.shtml<br />
http://de.indymedia.org/<br />
http://de.altermedia.info/general/fka-eklat-in-erfurt-um-<br />
npd-funktionar-andy-sex-mit-linkspartei-abgeordneten-<br />
frank-kuschel-030907_11020.html<br />
http://www.stz-online.de/nachrichten/thueringen/seite2<br />
thueringenstz/art2478,696084<br />
http://www.m-g-k.de/gespraechskreis/index.php?sid=a1ec6c<br />
7f56f4681b3862bd6ad811c9a7<br />
http://www.naso-erfurt.de/index.php?option=com_content<br />
&#038;task=view&#038;id=54&#038;Itemid=29<br />
http://www.frankkuschel.de/<br />
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&#038; task=view&#038;id=624&#038;Itemid=242<br />
http://www.die-linke-wartburgkreis.de/default.asp?dtlpresse= T&#038;lid=81&#038;iid=12&#038;mid=0&#038;uid=0&#038;jahr=2006&#038;apxmnuakt=1<br />
http://www.m-g-k.de/forum/board_entry.php?id=1156&#038;page= 0&#038;order=time&#038;category=all&#038;PHPSESSID=1ff41cf72<br />
ae24700b46db1dade3447e6</p>
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		<title>„Free Jena Six“: Rassismus-Skandal in den USA – Beginn einer neuen Bürgerrechtsbewegung?</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2007/09/21/%e2%80%9efree-jena-six%e2%80%9c-rassismus-skandal-in-den-usa-%e2%80%93-beginn-einer-neuen-burgerrechtsbewegung/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2007 02:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 In Jena, einem kleinen Städtchen im US-Bundesstaat Lousiana finden gerade Rassenunruhen statt, wie sie seit Jahren nicht mehr in diesem Ausmaß in den USA zu beobachten waren. Zehntausende Menschen gehen auf die Straßen und demonstrieren gegen einen rassistisch motivierten Justizskandal sondergleichen.
Nachdem ein afroamerikanischer Schüler auf dem Schulgelände eine inoffizielle Trennlinie zwischen Schwarzen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F09%2F21%2F%25e2%2580%259efree-jena-six%25e2%2580%259c-rassismus-skandal-in-den-usa-%25e2%2580%2593-beginn-einer-neuen-burgerrechtsbewegung%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F09%2F21%2F%25e2%2580%259efree-jena-six%25e2%2580%259c-rassismus-skandal-in-den-usa-%25e2%2580%2593-beginn-einer-neuen-burgerrechtsbewegung%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 In Jena, einem kleinen Städtchen im US-Bundesstaat Lousiana finden gerade Rassenunruhen statt, wie sie seit Jahren nicht mehr in diesem Ausmaß in den USA zu beobachten waren. Zehntausende Menschen gehen auf die Straßen und demonstrieren gegen einen rassistisch motivierten Justizskandal sondergleichen.</p>
<p>Nachdem ein afroamerikanischer Schüler auf dem Schulgelände eine inoffizielle Trennlinie zwischen Schwarzen und Weißen überschritten  und sich unter einen für Weiße `reservierten` Baum gesetzt hatte kam es zu Unruhen rund um das 3000-Einwohner Städtchen. Als die rassistischen Provokationen der weißen Jugendlichen weitergingen kam es auf dem Schulhof zu einer Prügelei, infolgedessen sechs afroamerikanische Jugendliche <a href=" http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,506995,00.html" >wegen versuchten Totschlags angeklagt</a> wurden. Die Rolle der weißen Schüler und deren rassistisches Verhalten hingegen bezeichnen offizielle Behörden gleichzeitig als „Dummejungenstreich“.</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/09/21/%e2%80%9efree-jena-six%e2%80%9c-rassismus-skandal-in-den-usa-%e2%80%93-beginn-einer-neuen-burgerrechtsbewegung/" ><img src=" http://www.pepe.bluejax.net/wp-content/myfotos/bluejaxnet/freejenasix.jpg"  border="0"/></a></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YuoiZnr4jLY"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YuoiZnr4jLY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p><span id="more-233"></span></p>
<p><strong>Rassenunruhen wie zu Zeiten Martin Luther Kings</strong></p>
<p>In Anbetracht der Informationen, die gerade aus den USA herüberschwappen fühlt man sich in eine <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_King" >Zeit zurück versetzt</a>, von der man glaubte, dass sie längst der Vergangenheit angehören würde. Spannungen zwischen Menschen weißer und schwarzer Hautfarbe, wie sie in dieser Form und Intensität seit vielen Jahren nicht mehr derart im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit gestanden haben.</p>
<p>Und alles, weil ein afroamerikanischer Schüler eine Trennlinie auf dem Schulhof überschritten hatte. Man muss sich das mal vorstellen, eine imaginäre Grenze, die Jugendliche auf einem öffentlichen Gelände ziehen. Ein Baum, unter den sich nur Menschen weißer Hautfarbe setzen dürfen. Es klingt wie aus der Zeit, in der auch „<a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Onkel_Toms_H%C3%BCtte " >Onkel Toms Hütte</a>“ spielt. Allerdings handelt es sich um die traurige Realität!</p>
<p><strong>Unsre Seite, Eure Seite!</strong></p>
<p>Die schwarze Seite, das ist eine überdachte Tribüne in der Nähe des Auditoriums. Die weiße Seite, das ist ein großer Schattenspendender Baum auf einer grünen Wiese. Ein afroamerikanischer Schulanfänger <a href=" http://news.bbc.co.uk/1/hi/programmes/this_world/6685441.stm " >fragte</a> am  <a href=" http://en.wikipedia.org/wiki/Jena_Six" >31. August 2006</a> den Direktor der Highschool, ob er sich in den Schatten des „weißen“ Baumes setzen dürfe. Dieser antwortet ihm, dass sich die Schüler hinsetzen dürften, wo immer sie sich hinsetzen möchten. Daraufhin setzte sich der Schulanfänger mit seinen Freunden unter den Baum. Ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte!</p>
<p>Schon einen Tag nach diesem „Vorfall“ auf dem Jenaer Schulhof fanden sich an dem besagten Baum Schlingen, „<a href=" http://www.welt.de/politik/article1201096/Massenproteste_gegen_Rassismusskandal.html" >ein Symbol</a> der gegen Schwarze gerichteten Lynchjustiz in den US-Südstaaten.“ Die taz zitiert in dem Artikel „<a href=" http://www.taz.de/index.php?id=start&#038;art=2683&#038;id=amerika-artikel&#038;cHash=9c6368efdc" >Pathologie eines Skandals</a>“ die afroamerikanische Bürgerin Caseptla Bailey: „Das meint den Ku Klux Klan, das meint `Nigger, wir killen euch!&#8217;, das heißt ,wir hängen euch alle auf!“</p>
<p><strong>Das skandalöse Verhalten der Behörden</strong></p>
<p>Daraufhin kam es zu enormen Unruhen im gesamten Stadtgebiet. Angeheizt wurde die Situation dadurch, dass die Behörden dem Schuldirektor untersagen die drei verantwortlichen „weißen Strickknüpfer“ von der Schule zu verweisen. Vielmehr stufte man den Vorfall von offizieller Seite her als typischen Streich ein, wie er zwischen Jugendlichen nun mal vorkommen könne. &#8220;<a href=" http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/chi-elf2u1mmay20,1,3301167.story?ctrack=1&#038;cset=true " >Es war keine Drohung gegen irgendjemanden</a>&#8220;, stimmt der Schuldirektor zu und schloss die Täter für lediglich drei Tage vom Schulunterricht aus. Eine Anzeige – wie sie eigentlich hätte erfolgen müssen &#8211;  wurde gegen sie nicht erstattet.</p>
<p>Der Vater des später verurteilten Schülers Mychal Bell, Marcus Jones, prangerte in der Folge auf mehreren Veranstaltungen die Zustände an der Jenaer Highschool offen an:</p>
<p> &#8220;Erinnern Sie sich: Egal was an der Jena High School passiert, alles ist getrennt. (…) In der Cafeteria essen die Schwarzen auf der einen Seite und die Weißen auf der anderen Seite. Im Schulhof stehen die Schwarzen in einer Ecke und die Weißen stehen für sich. (…) Im Auditorium sitzen die Schwarzen auf der einen und die Weißen auf der anderen Seite. Der Staatsanwalt schaut auf die schwarze Seite und sagt, sie sollen ihren Mund halten über die Boys, die die Galgenstricke aufgehängt haben. Er schaut die Schwarzen an und sagt, wenn er noch irgendetwas von dieser Geschichte hört, kann er ihr Leben mit einem Federstrich beenden.&#8221; (Quelle: <a href=" http://www.taz.de/index.php?id=start&#038;art=2683&#038;id=amerika-artikel&#038;cHash=9c6368efdc" >taz.de</a>)</p>
<p><strong>Unruhen und Zusamenstöße in der Region</strong></p>
<p>Es folgen Wochen, in denen es vermehrt zu Zusammenstößen zwischen schwarzen und weißen Jugendlichen kommt. Immer wieder werden die afroamerikanischen Teenager bestraft, die Weißen hingegen kommen ungeschoren davon. Höhepunkt des ganzen Konfliktes ist eine Schulhofprügelei auf dem Gelände der Highschool. </p>
<p>Der weiße Schüler Justin Barker wird kurz im Krankenhaus behandelt, sechs afroamerikanische Schüler allerdings werden verhaftet und mit sofortiger Wirkung von der Schule verwiesen. Doch damit nicht genug, gegen die sechs Schüler („<a href=" http://www.jenasix.org/" >Jena Six</a>“) wird Anklage wegen versuchten Totschlags erhoben.</p>
<p><strong>Weiße (Lynch-)Justiz</strong></p>
<p>Weil die Turnschuhe des 17-jährigen Mychal Bell als „lebensgefährliche Waffe“ eingestuft werden, wird dieser am 28. Juni 2007 von einer  weißen Jury unter Vorsitz  eines weißen Richters wegen vorsätzlicher Körperverletzung und wegen Verschwörung zu versuchtem Totschlag zu <a href=" http://www.democracynow.org/article.pl?sid=07/07/10/1413220" >22 Jahren Haft</a> verurteilt. Die Prozesstermine für die anderen fünf Angeklagten stehen noch aus.</p>
<p>Seither rufen afroamerikanische Medien in den ganzen USA zu Demonstrationen gegen diesen  &#8211; auch vom FBI als solchen angesehenen – Justizskandal auf. Aus dem ganzen Land strömen Menschen – vorwiegend Afroamerikaner – nach Jena in Lousina, um für die Freilassung der sechs Jugendlichen zu protestieren. Auch im <a href=" http://www.petitiononline.com/aZ51CqmR/petition.html" >Internet</a> gibt es <a href=" http://friendsofjustice.wordpress.com/jena-6/" >Solidaritätsbekundungen</a>. Sie alle werfen der Staatsanwaltschaft Voreingenommenheit und Rassismus vor. Die minderjährigen Schüler allerdings sitzen auch heute weiterhin hinter Gittern und warten auf Gerechtigkeit!</p>
<p>bluejax<br />
Il, den 21. September 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,506995,00.html<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Luther_King<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Onkel_Toms_H%C3%BCtte<br />
http://news.bbc.co.uk/1/hi/programmes/this_world/6685441.stm<br />
http://en.wikipedia.org/wiki/Jena_Six<br />
http://www.welt.de/politik/article1201096/Massenproteste<br />
_gegen_Rassismusskandal.html<br />
http://www.taz.de/index.php?id=start&#038;art=2683&#038;id=<br />
amerika-artikel&#038;cHash=9c6368efdc<br />
http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/chi-<br />
elf2u1mmay20,1,3301167.story?ctrack=1&#038;cset=true<br />
http://www.jenasix.org/<br />
http://www.democracynow.org/article.pl?sid=07/07/10/1413220<br />
http://www.petitiononline.com/aZ51CqmR/petition.html<br />
http://friendsofjustice.wordpress.com/jena-6/</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Politicallyincorrect: Braunes Gedankengut?! &#8211; Von Eva Herman und Fremden, „die die Sozialsysteme belasten“</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2007/09/10/politicallyincorrect-braunes-gedankengut-von-eva-herman-und-fremden-%e2%80%9edie-die-sozialsysteme-belasten%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 11:35:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 Während in der deutschen Medienlandschaft die Kündigung von Eva Herman durch den NDR als durchaus positiv aufgenommen wird, sympathisiert Politicallyincorrect offen mit der Fernsehmoderatorin, die „keine freiheitliche, sondern eine im Kern totalitäre Gesellschaft“ (SpOn) zu favorisieren scheint. In einem konfusen PI-Artikel [1], kritisiert man zuerst die Reaktionen in der deutschen Presse, um sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F09%2F10%2Fpoliticallyincorrect-braunes-gedankengut-von-eva-herman-und-fremden-%25e2%2580%259edie-die-sozialsysteme-belasten%25e2%2580%259c%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F09%2F10%2Fpoliticallyincorrect-braunes-gedankengut-von-eva-herman-und-fremden-%25e2%2580%259edie-die-sozialsysteme-belasten%25e2%2580%259c%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 Während in der deutschen Medienlandschaft die Kündigung von <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman" target="_blank">Eva Herman</a> durch den NDR als durchaus positiv aufgenommen wird, sympathisiert Politicallyincorrect offen mit der Fernsehmoderatorin, die <em>„keine freiheitliche, sondern eine im Kern totalitäre Gesellschaft“</em> (<a href=" http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,504723,00.html" target="_blank">SpOn</a>) zu favorisieren scheint. In einem konfusen PI-Artikel [1], kritisiert man zuerst die Reaktionen in der deutschen Presse, um sie alsdann als <em>„linkes Establishment der Alt-68er“</em> zu verunglimpfen und schließlich die Werbetrommel für den politisch inkorrekten Kreuzzug gegen den Islam zu rühren. Die Kritik, dass eine <em>„ungelenkte Millionenzuwanderung unqualifizierter Muslime“</em> die die Sozialsysteme belaste statt ausgleiche, sich tagtäglich als gescheitert erweist“</em>, gibt durchaus Grund zur Annahme eine rechte Gesinnung der PI-Autoren zu vermuten. Ein NPD-Artikel weist zudem erhebliche Ähnlichkeiten auf.</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/09/10/politicallyincorrect-braunes-gedankengut-von-eva-herman-und-fremden-%e2%80%9edie-die-sozialsysteme-belasten%e2%80%9c/" ><img src=" http://www.pepe.bluejax.net/wp-content/myfotos/bluejax/pi_die-nationalen2.jpg" border="0"/></p>
<p><span id="more-229"></span></p>
<p><strong>Ängste Schüren und Feindseligkeit sähen</strong></p>
<p>Mit aller Macht wehrt man sich seit je her bei Politicallyincorrect dagegen, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Jedes Mal, wenn das Auftreten des Weblogs von Stefan Herre als tendenziell rassistisch kritisiert wird, folgt bei PI und seinen Anhängern ein lautes Aufschreien. Dabei werden von Herre und Konsorten seit Jahren Ängste vor allem Fremden geschürt und fortdauernd gegen Andersdenkende oder Andersgläubige gehetzt. </p>
<p>Dass Politicallyincorrect dabei regelmäßig Parolen und Meinungen veröffentlicht, die genauso oder ähnlich auch im rechtsextremen Lager ausgesprochen werden, sieht jeder halbwegs intelligente Mensch, der einmal einen Blick auf das Weblog wirft. Ein besonders gutes Beispiel für meine Behauptung findet sich auch aktuell wieder bei PI. </p>
<p><strong>Das Eva-Prinzip</strong></p>
<p>In dem Blog-Artikel <em>„Die verlorene Ehre der Eva Herman“</em> [1] greift man die Vorgänge rund um die ehemalige Moderatorin der ARD-Tagesschau auf. Dabei gibt man zu Beginn durchaus zu, dass die Aussagen von Hermann <em>„dumm“</em> und <em>„nicht sonderlich intelligent“</em> waren. Doch direkt im Anschluss daran wechselt man auch schon wieder die Seite und kritisiert das positive Medienecho, dass die Entlassung von Eva Hermann ausgelöst hatte. </p>
<p>Gegentand der Diskussion ist ein Zitat, das die Fernsehmoderatorin jüngst bei der Präsentation ihren neuen Buches verlautbaren ließ. Herman meinte, im Dritten Reich sei <em>&#8220;vieles sehr schlecht gewesen, zum Beispiel Adolf Hitler&#8221;</em>, um sofort anzuschließen <em>&#8220;aber einiges auch sehr gut, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter&#8221;</em>. Die 68er seien für die Abschaffung der Wertschätzung der Mutter verantwortlich gewesen und somit schuld an einem <em>&#8220;gesellschaftlichen Salat&#8221;</em> (Quelle: <a href=" http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,504561,00.html" target="_blank">Spiegel-Online</a>)</p>
<p><strong>Missverständnis der linken Presse</strong></p>
<p>Während nun die Mehrzahl der deutschen Medien die Aussagen von Eva Hermann kritisiert und die Reaktion des NDR, der die Moderatorin augrund dessen aus ihrem Vertrag entlassen hatte, positiv aufnimmt, sieht man dies bei Politicallyincorrect natürlich anders. Dort ist die Rede von einem <em>„absichtlich missverstandenen Zitat“</em>, welches <em>„in einen offensichtlich von Eva Herman nicht gemeinten Zusammenhang“</em> gebracht worden sei.</p>
<p>Besonders die Kritik von Eva Hermann an der 68er-Bewegung trifft bei PI auf offene Ohren. Schließlich hat man es sich zur Leitlinie gesetzt, alles links von rechts als schlecht und gefährlich anzusehen. Und da man sich bei Politicallyincorrect gerne ziemlich schnell in einen Wahn schreibt, fällt anschließend ein Satz, der nicht anders auch von Rechtsextremisten und Neonazis geäußert wird.</p>
<p><em>Die als Therapie verordnete ungelenkte Millionenzuwanderung unqualifizierter Muslime, die die Sozialsysteme belasten statt auszugleichen, erweist sich tagtäglich als gescheitert.</em></p>
<p><strong>Fremdenfeindlichkeit und verlorene Werte</strong> </p>
<p>Zwar spricht man bei NPD und rechten Kameradschaften meistens nicht von Muslimen, sondern von Ausländern, aber die Kernaussage ist letztlich dieselbe. Ebenso wie die Rechtsextremisten, so kritisiert auch Politicallyincorrect (nicht zum ersten Mal), dass zu viele „Fremde“ nach Deutschland kommen und das hiesige System gefährden würden.</p>
<p>Die Kritik, Stefan Herre und seine Autoren würden eine tendenziell fremdenfeindliche Berichterstattung verfolgen, wird von diesen immer wieder vehement zurück gewiesen. Stattdessen gibt man sich empört und brüskiert aufgrund der negativen Wertung. Allerdings zeigen Artikel wie der hier genannte, dass die Kritik an Politicallyincorrect nicht von ungefähr kommt!</p>
<p><strong>Ähnliche Ansichten bei der NPD</strong></p>
<p>Interessant übrigens auch, was die NPD gestern auf ihrer Homepage geschrieben hat [2]. Dort beschäftigte man sich in dem Artikel <em>„Herzlich willkommen, Frau Hermann“</em> ebenfalls mit dem Medienecho auf die Entlassung von Eva Hermann:</p>
<p><em>„Nun hat Frau Hermann selbst erleben können, wie es hierzulande mit der Meinungsfreiheit steht. Wer nicht im Gleichsprech mitbetet, wird mundtot gemacht (…) Muss man deshalb auch Umweltschutz ablehnen, nur weil es im Dritten Reich Umweltschutz gab? (…) Systemmedien &#8211; und Politik sind allmählich geschichtshysterisch geworden. Man muss sich inzwischen fragen, ob man dort, wo Berufsverbote und Meinungsparagraphen historische Erinnerung regeln, noch von einem Rechtsstaat sprechen kann?“</em></p>
<p>Dass der Artikel bei Politicallyincorrect und der bei NPD.de gewisse Ähnlichkeiten aufweisen, ist nicht von der Hand zu weisen. Und dies ist beileibe nicht das erste Mal der Fall. Immer wieder findet man ähnliche Formulierungen, Forderungen und Meinungen auf beiden Seiten wieder (Beispiel Moscheenbau). Manchmal scheint es gar, als könne man die Artikel der beiden Angebote miteinander vertauschen und keinem würde es wirklich auffallen. Das sollte manch einem wirklich zu denken geben. Man muss die Augen nur auf machen, statt sie zwanghaft zu verschließen!</p>
<p><strong>Weitere Bluejax-Artikel über Politicallyincorrect:</strong></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/09/07/logo-vergleich-politisch-inkorrekt-und-intolerant%e2%80%93-gegen-alles-fremde-und-unbekannte/" ><em>Logo-Vergleich: Politisch Inkorrekt und Intolerant– Gegen alles Fremde und Unbekannte</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/06/15/politicallyincorrect-herre-klein-als-autoren-fur-%e2%80%9ejunge-freiheit%e2%80%9c-%e2%80%93-%e2%80%9eneue-rechte%e2%80%9c-oder-einfacher-widerspruch/" ><em>Politicallyincorrect: Herre &#038; Klein als Autoren für „Junge Freiheit“ – „Neue Rechte“ oder einfacher Widerspruch?</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/05/29/einschuchterung-20-stefan-herre-blast-zum-grosangriff-%e2%80%93-im-kampf-gegen-das-unrecht-dieser-welt/" ><em>Einschüchterung 2.0: Stefan Herre bläst zum Großangriff – Im Kampf gegen das Unrecht dieser Welt</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/08/06/pi-diskussion-ein-aufruf-zur-besonnenheit-%e2%80%93-die-intentionen-eines-friedlichen-menschen/" ><em>PI-Diskussion: Ein Aufruf zur Besonnenheit – Die Intentionen eines friedlichen Menschen</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/08/03/der-protest-rollt-weblog-demonstration-gegen-pi-%e2%80%93-fur-toleranz-gegen-rassismus/" ><em>Der Protest rollt: Weblog-Demonstration gegen PI – Für Toleranz &#038; Gegen Rassismus</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/07/31/die-akte-pi-von-menschenwurde-personlichkeitsrecht-intimsphare-%e2%80%93-ein-blog-sieht-sich-uber-dem-grundgesetz/" ><em>Die Akte PI: Von Menschenwürde, Persönlichkeitsrecht &#038; Intimsphäre – Ein Blog sieht sich über dem Grundgesetz</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/03/16/hetzkampagnen-und-deren-tolerierung-%e2%80%93-die-%e2%80%9eakte-politicallyincorrect%e2%80%9c-ist-auch-die-%e2%80%9eakte-myblogde%e2%80%9c/" ><em>Hetzkampagnen und deren Tolerierung – Die „Akte Politicallyincorrect“ ist auch die „Akte Myblog.de“!</em></a></p>
<p>bluejax<br />
Rottenburg, den 10. September 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
[1] http://www.politicallyincorrect.de/2007/09/<br />
die-verlorene-ehre-der-eva-herman/<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herman<br />
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,504723,00.html<br />
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,504561,00.html<br />
[2] http://npd.de/index.php?sek=0&#038;pfad_<br />
id=7&#038;cmsint_id=1&#038;detail=945<br />
http://www.bluejax.net/2007/09/07/logo-vergleich-<br />
politisch-inkorrekt-und-intolerant%e2%80%93-<br />
gegen-alles-fremde-und-unbekannte/<br />
http://www.bluejax.net/2007/06/15/politicallyincorrect<br />
-herre-klein-als-autoren-fur-%e2%80%9ejunge-freiheit<br />
%e2%80%9c-%e2%80%93-%e2%80%9eneue-rechte%<br />
e2%80%9c-oder-einfacher-widerspruch/<br />
http://www.bluejax.net/2007/05/29/einschuchterung-20<br />
-stefan-herre-blast-zum-grosangriff-%e2%80%93-im-<br />
kampf-gegen-das-unrecht-dieser-welt/<br />
http://www.bluejax.net/2006/08/06/pi-diskussion-ein-<br />
aufruf-zur-besonnenheit-%e2%80%93-die-intentionen<br />
-eines-friedlichen-menschen/<br />
http://www.bluejax.net/2006/08/03/der-protest-rollt<br />
-weblog-demonstration-gegen-pi-%e2%80%93-fur<br />
-toleranz-gegen-rassismus/<br />
http://www.bluejax.net/2006/07/31/die-akte-pi-von-<br />
menschenwurde-personlichkeitsrecht-intimsphare-%e<br />
2%80%93-ein-blog-sieht-sich-uber-dem-grundgesetz/<br />
http://www.bluejax.net/2006/03/16/hetzkampagnen-und<br />
-deren-tolerierung-%e2%80%93-die-%e2%80%9eakte<br />
-politicallyincorrect%e2%80%9c-ist-auch-die-%e<br />
2%80%9eakte-myblogde%e2%80%9c/</p>
<p><strong>Nachtrag, 10.September 2007, ca. 13.45 Uhr</strong></p>
<p><u>Was zum schmunzeln:</u></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LYXkuuOfnhA"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LYXkuuOfnhA" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Via <a href=" http://www.woschod.de/?p=2494#comment-5412" target="_blank">Woschod.de</a></p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.woschod.de/?p=2494#comment-5412</p>
<p><strong>Nachtrag, 10.September 2007, ca. 15.30 Uhr</strong></p>
<p>Ach ja, bevor ich`s vergesse, in besagtem NPD-Artikel fand sich interessanter Weise auch folgender Abschnitt:</p>
<p><em>Wir wünschen Frau Eva Herman gutes Gelingen, weiterhin viel Mut und Tapferkeit auf ihrem &#8220;Mutterkreuzzug&#8221; und laden sie gern jederzeit zu einem inhaltlichen Gespräch ein.</em></p>
<p><u>- Ohne Kommentar -</u></p>
<p><strong>Nachtrag, 18. September 2007, ca. 14.00 Uhr</strong></p>
<p>Wie national und fremdenfeindlich es bei PI wirklich zugeht hat nun einmal mehr Stefan Nigemeier in seinem Blog <a href=" http://www.stefan-niggemeier.de/blog/factually-incorrect/" target="_blank">dokumentiert</a>:</p>
<p><em>„Was können sie schon dafür, dass sich in ihrem Wohnzimmer ein rassistischer Mob trifft, dem sie mehrmals täglich frisches Popcorn und was zu lesen geben?“</em> </p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/09/10/politicallyincorrect-braunes-gedankengut-von-eva-herman-und-fremden-%e2%80%9edie-die-sozialsysteme-belasten%e2%80%9c/" ><img src=" http://www.pepe.bluejax.net/wp-content/myfotos/bluejax/pi_die-nationalen2.jpg" border="0"/></a></p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/factually-incorrect/</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Logo-Vergleich: Politisch Inkorrekt und Intolerant– Gegen alles Fremde und Unbekannte</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 14:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 Eine auffallende Ähnlichkeit weisen die folgenden beiden Logos auf. Beide richten sich gegen die „Political Corectness“ und sprechen sich für das politisch Inkorrekte aus. Während das eine Logo als Markenzeichen eines Musiklabels fungiert, stammt das andere von einem bekannten und äußerst fragwürdigen Weblog aus Deutschland.
Und auch, wenn die Angebote, die hinter den beiden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F09%2F07%2Flogo-vergleich-politisch-inkorrekt-und-intolerant%25e2%2580%2593-gegen-alles-fremde-und-unbekannte%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F09%2F07%2Flogo-vergleich-politisch-inkorrekt-und-intolerant%25e2%2580%2593-gegen-alles-fremde-und-unbekannte%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 Eine auffallende Ähnlichkeit weisen die folgenden beiden Logos auf. Beide richten sich gegen die „Political Corectness“ und sprechen sich für das politisch Inkorrekte aus. Während das eine Logo als Markenzeichen eines Musiklabels fungiert, stammt das andere von einem bekannten und äußerst fragwürdigen Weblog aus Deutschland.</p>
<p>Und auch, wenn die Angebote, die hinter den beiden Logos stecken, auf den ersten Blick recht verschieden wirken, so sind sie sich letztlich doch nicht ganz unähnlich. Nicht nur, dass beide sich für die „Politicallyincorrectness“ aussprechen. Denn sowohl über das Weblog <em>Politicallyincorect</em>, als auch über das Musiklabel <em>PC-Records</em>werden populistische Parolen und diffamierende Ansichten gegen Andersdenkende und Fremde verbreitet </p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/09/07/logo-vergleich-politisch-inkorrekt-und-intolerant%e2%80%93-gegen-alles-fremde-und-unbekannte/" ><img src=" http://www.pepe.bluejax.net/wp-content/myfotos/bluejax/pci.jpg"  border="0"/></p>
<p><span id="more-227"></span></p>
<p><strong>Links:</strong> <em>PC Records</em>, Label und Online-Shop von Musik aus dem rechten Spektrum (Auswahl: „White Resistance“, „Ehre Freiheit,Vaterland“, „Hass Schürender Lärm“, „Deutsche Patrioten“, „Unser Kampf“, „Fest der Völker &#8211; Live“ etc. Das Label wird auf der offiziellen Homepage des „Fest der Völker“ als Unterstützer des am morgigen 08. September in Jena stattfindenen europaweiten Nazitreffen aufgeführt. </p>
<p><strong>Rechts:</strong> <em>Politicallyincorrect</em>, konservatives Weblog, das sich gegen alles richtet, was nicht der Weltanschauung der Autoren entspricht. Dabei wird insbesondere gegen Andersgläubige (in erster Linie gegen Muslime), aber auch gegen Menschen mit divergierenden politischen Einstellungen (alles „links der Mitte“) oder gegen Homosexuelle gehetzt. Statt auf Dialog und Diskussionsbereitschaft, wird dabei auf Ablehnung aller konträren Meinungen und auf populistische und verleumderische Parolen gesetzt.</p>
<p>bluejax<br />
Rottenburg, den 07. September 2007</p>
<p><strong>Nachtrag, 07.September 2007, ca. 19.30h</strong></p>
<p><u>Weitere Bluejax-Artikel über Politicallyincorrect:</u></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/06/15/politicallyincorrect-herre-klein-als-autoren-fur-%e2%80%9ejunge-freiheit%e2%80%9c-%e2%80%93-%e2%80%9eneue-rechte%e2%80%9c-oder-einfacher-widerspruch/" ><em>Politicallyincorrect: Herre &#038; Klein als Autoren für „Junge Freiheit“ – „Neue Rechte“ oder einfacher Widerspruch?</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/05/29/einschuchterung-20-stefan-herre-blast-zum-grosangriff-%e2%80%93-im-kampf-gegen-das-unrecht-dieser-welt/" ><em>Einschüchterung 2.0: Stefan Herre bläst zum Großangriff – Im Kampf gegen das Unrecht dieser Welt</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/08/06/pi-diskussion-ein-aufruf-zur-besonnenheit-%e2%80%93-die-intentionen-eines-friedlichen-menschen/" ><em>PI-Diskussion: Ein Aufruf zur Besonnenheit – Die Intentionen eines friedlichen Menschen</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/08/03/der-protest-rollt-weblog-demonstration-gegen-pi-%e2%80%93-fur-toleranz-gegen-rassismus/" ><em>Der Protest rollt: Weblog-Demonstration gegen PI – Für Toleranz &#038; Gegen Rassismus</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/07/31/die-akte-pi-von-menschenwurde-personlichkeitsrecht-intimsphare-%e2%80%93-ein-blog-sieht-sich-uber-dem-grundgesetz/" ><em>Die Akte PI: Von Menschenwürde, Persönlichkeitsrecht &#038; Intimsphäre – Ein Blog sieht sich über dem Grundgesetz</em></a></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2006/03/16/hetzkampagnen-und-deren-tolerierung-%e2%80%93-die-%e2%80%9eakte-politicallyincorrect%e2%80%9c-ist-auch-die-%e2%80%9eakte-myblogde%e2%80%9c/" ><em>Hetzkampagnen und deren Tolerierung – Die „Akte Politicallyincorrect“ ist auch die „Akte Myblog.de“!</em></a></p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.bluejax.net/2007/06/15/politicallyincorrect<br />
-herre-klein-als-autoren-fur-%e2%80%9ejunge-freiheit<br />
%e2%80%9c-%e2%80%93-%e2%80%9eneue-rechte%<br />
e2%80%9c-oder-einfacher-widerspruch/<br />
http://www.bluejax.net/2007/05/29/einschuchterung-20<br />
-stefan-herre-blast-zum-grosangriff-%e2%80%93-im-<br />
kampf-gegen-das-unrecht-dieser-welt/<br />
http://www.bluejax.net/2006/08/06/pi-diskussion-ein-<br />
aufruf-zur-besonnenheit-%e2%80%93-die-intentionen<br />
-eines-friedlichen-menschen/<br />
http://www.bluejax.net/2006/08/03/der-protest-rollt<br />
-weblog-demonstration-gegen-pi-%e2%80%93-fur<br />
-toleranz-gegen-rassismus/<br />
http://www.bluejax.net/2006/07/31/die-akte-pi-von-<br />
menschenwurde-personlichkeitsrecht-intimsphare-%e<br />
2%80%93-ein-blog-sieht-sich-uber-dem-grundgesetz/<br />
http://www.bluejax.net/2006/03/16/hetzkampagnen-und<br />
-deren-tolerierung-%e2%80%93-die-%e2%80%9eakte<br />
-politicallyincorrect%e2%80%9c-ist-auch-die-%e<br />
2%80%9eakte-myblogde%e2%80%9c/</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Politicallyincorrect: Herre &amp; Klein als Autoren für „Junge Freiheit“ – „Neue Rechte“ oder einfacher Widerspruch?</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jun 2007 15:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphere]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 In einem demokratischen System muss es für alle Menschen möglich sein, seine Meinung frei zu äußern. Solange sie keine Beleidigungen beinhalten, als Volksverhetzung zu werten sind oder gegen geltendes Recht verstoßen, kann einem keiner den Mund verbieten. Dass sich das Weblog Politicallyincorrect samt seines Autorenteams rund um ihren Mastermind Stefan Herre bei besagten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F06%2F15%2Fpoliticallyincorrect-herre-klein-als-autoren-fur-%25e2%2580%259ejunge-freiheit%25e2%2580%259c-%25e2%2580%2593-%25e2%2580%259eneue-rechte%25e2%2580%259c-oder-einfacher-widerspruch%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F06%2F15%2Fpoliticallyincorrect-herre-klein-als-autoren-fur-%25e2%2580%259ejunge-freiheit%25e2%2580%259c-%25e2%2580%2593-%25e2%2580%259eneue-rechte%25e2%2580%259c-oder-einfacher-widerspruch%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 In einem demokratischen System muss es für alle Menschen möglich sein, seine Meinung frei zu äußern. Solange sie keine Beleidigungen beinhalten, als Volksverhetzung zu werten sind oder gegen geltendes Recht verstoßen, kann einem keiner den Mund verbieten. Dass sich das Weblog Politicallyincorrect samt seines Autorenteams rund um ihren Mastermind Stefan Herre bei besagten Punkten immer wieder auf schmalen Graten bewegen, ist längst bekannt. Dass man bei PI andere Meinungen nicht akzeptiert und statt einer fairen Diskussion lieber die harte Keule auspackt, ebenfalls.</p>
<p><strong>PI goes „Junge Freiheit“ goes PI</strong></p>
<p>Interessant, dass es in Berlin eine Wochenzeitung gibt, die sich <a href=" http://www.jungefreiheit.de/" target="_blank">„Junge Freiheit“</a> nennt und die seit Jahren immer wieder ins Visier des Verfassungsschutzes gerät. Laut des zugehörigen <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit" target="_blank">Wikipedia-Eintrages</a> bezeichnen verschiedene Politologen das Blatt <em>„als Sprachrohr der „Neuen Rechten“</em>. Der Dresdner Politikwissenschaftler Uwe Barkels schrieb im Jahre 2001 einen Aufsatz für die Bundeszentrale für Politische Bildung, in welchem er die „Junge Freiheit“ im Zusammenhang mit <em>„intellektuellem Rechtsextremismus“</em> nennt. Laut einer Aussage von 2003 kann sie <em>„in einer Grauzone zwischen rechtsextremer Szene und demokratischer Mehrheitskultur“</em> eingeordnet werden. </p>
<p>Wem nun inhaltliche und thematische Parallelen zwischen den beiden Publikationen „Junge Freiheit“ und „Politicallyincorrct“ aufgefallen sein sollten, dem sei ein Blick in die <a href=" http://www.jungefreiheit.de/jf_aut.htm" target="_blank">Autorenliste der Zeitung</a> empfohlen. Denn dort werden unter den Autoren zwei altbekannte Namen aufgeführt: <a href=" http://www.jungefreiheit.de/jf_aut.htm" target="_blank">Dr. Beate Klein und Stefan Herre</a>!</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/06/15/politicallyincorrect-herre-klein-als-autoren-fur-%e2%80%9ejunge-freiheit%e2%80%9c-%e2%80%93-%e2%80%9eneue-rechte%e2%80%9c-oder-einfacher-widerspruch/" target="_blank"><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Sonstiges/jungefreiheitautoren.jpg"  border="0"/></a></p>
<p><span id="more-206"></span></p>
<p><strong>Kritik an Wikipedia</strong></p>
<p>Vollkommen bewusst ist mir, dass <a href=" http://de.wikipedia.org" target="_blank">Wikipedia</a> keine wissenschaftlich glaubwürdige Quelle ist. Nicht umsonst ist es uns von der Universität aus explizit untersagt, Wikipedia in Hausarbeiten, Forschungsberichten oder Vorträgen zu zitieren. Viel zu groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass fehlerhafte und/oder entstellte Halbwahrheiten veröffentlicht wurden.</p>
<p>Ebenfalls im Hinblick auf Bewertungen von Personen und Institutionen ist Wikipedia eine fragwürdige Quelle. Auch hier können Meinungsbilder einseitig oder gar verzerrt dargestellt werden. Die freie Zugänglichkeit der Artikel und die Möglichkeit, dass jeder die Möglichkeit hat, Artikel zu verändern, macht es schwierig, ein objektives Bild wiederzugeben. Aber nicht unmöglich!</p>
<p><strong>Im Fadenkreuz des Verfassungsschutzes</strong></p>
<p>Soviel zu den Kritikpunkten bezüglich Wikipedia. Ich selber muss zugeben, dass ich bei aller Kritik dennoch positiv gegenüber der Online-Enzyklopädie eingestellt bin und fast täglich dort am Suchen und Wissen am konsumieren bin. Denn auch, wenn man den einzelnen Wiki-Einträgen kritisch gegenüber eingestellt sein sollte, so bieten sie immerhin eine interessante Linksammlung zu weiteren Informationsquellen. So auch im Fall „Junge Freiheit“.</p>
<p>So findet sich ein Link zu einem von ND-Online am 14. Juni 2004 <a href=" http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=54646&#038;IDC=2&#038;DB=Archiv" target="_blank">veröffentlichten Interview</a> mit Hamburgs oberstem Verfassungsschützer Heino Vahldieck. In dem Gespräch kritisiert der Christdemokrat die föderale Strukturieren beim Verfassungsschutz und die unterschiedlichen Bewertungen der einzelnen Behörden hinsichtlich der Gefahrenseinstufung von verschiedenen Organisationen. Allerdings erzählt er auch, dass der Nordrhein-Westfälische Verfassungsschutz die „Junge Freiheit“ damals als extremistisch einstufte. </p>
<p><strong>Tendenz zur kritischen Betrachtung</strong></p>
<p>Zwar kritisiert er dies, da diese Einschätzung nur in einem Bundesland vorherrsche und von den anderen Ländern nicht geteilt werde. Nichtsdestotrotz zeigt dies, dass es zumindest eine Diskussion hinsichtlich der Bewertung der Zeitung zu geben scheint. Unabhängig davon haben in den vergangenen Jahren auch die meisten anderen Verfassungsschutzbehörden die „Junge Freiheit“ auf ihren Listen gehabt und oftmals als extremistisch eingestuft!</p>
<p>In einem <a href=" http://www.wdr.de/themen/politik/nrw/karsli/karsli-interview.jhtml" target="_blank">WDR-Artikel</a> über Jamal Karsli und dessen FDP-Beitritt, wird in einem Nebensatz auch auf die „Junge Freiheit“ eingegangen. Bezüglich eines Interviews, dass der in der Kritik stehende und fragwürdige Politiker der Zeitung gegeben hat, wird diese als <em>„vom Verfassungsschutz bereits seit Jahren wegen antisemitischer und verfassungsfeindlicher Propaganda beobachtetes“</em> Blatt beschrieben.</p>
<p><strong><em>Gängige rechtsextremistische Argumentationsmuster</em></strong></p>
<p>Noch interessanter sicherlich ein Artikel auf <a href=" http://www.hagalil.com/" target="_blank">haGalil.com</a>. Das Onlineportal gilt als <em>„größtes jüdisches online-Magazin in deutscher Sprache“</em> und sieht sich <em>„Gegengewicht zu antisemitischen und nazistischen Seiten“</em> im Internet, das aktiv gegen Rechtsextremismus und gegen Antisemitismus eintritt. (Quelle: <a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Hagalil" target="_blank">Wikipedia</a>)</p>
<p>Am 21. Februar 2005 <a href=" http://www.hagalil.com/archiv/2005/02/hochhuth.htm" target="_blank">erschien bei haGalil ein Artikel</a> in dem der Autor Rolf Hochmuth kritisiert wird, da er sich in einem Interview mit der „Jungen Freiheit“ voll des Lobes für den britischen Holocaustleugner David Irving äußerte. In den Fußnoten heißt es zur „Jungen Freiheit“: </p>
<p><em>„Die Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) ist der Neuen Rechten zuzurechnen, einer um Intellektualisierung bemühten geistigen Strömung innerhalb des Rechtsextremismus. Bisweilen bedienen sich Redakteure und Stammautoren der JF gängiger rechtsextremistischer Argumentationsmuster oder lassen wenig Distanz hierzu erkennen.“</em></p>
<p>Eine Beschreibung, die bei vielen PI-kritischen Menschen sicherlich auch Assoziationen zu Politicallyincorect hervorrufen wird. Abgesehen von dem Wort „Intellektualisierung“. Wenn laut der verschiedenen Beschreibungen und Wertungen die „Junge Freiheit“ als intellektuelles Blatt der „Neuen Rechten“ zu sehen ist, dann könnte man Politicallyincorrect als billigste Version (sowas ist möglich???) der Bild-Zeitung für die „Neue Rechte“ titulieren. Denn dort ist von Nachdenken, Objektivität, Diskussion oder gar Intellekt nicht die geringste Spur!</p>
<p><strong>Endlosschleife der warnenden Kritik</strong></p>
<p>Man könnte die Aufzählung über kritische Einschätzungen der Berliner Wochenzeitung „Junge Freiheit“ schier endlos fortsetzen. Immer wieder stößt man auf dieselben Bewertungen, in denen von <em>„Neuer Rechten“</em>, <em>„rechtsextremistischen Mustern“</em> oder von einer </em>„Scharnierfunktion zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus“</em> die Rede ist.</p>
<p>Umso interessanter erscheint es mir deshalb, dass die beiden PI-Autoren Dr. Beate Klein und Stefan Herre auf den Internetseiten der „Jungen Freiheit“ <a href=" http://www.jungefreiheit.de/jf_aut.htm" target="_blank">als Autoren aufgeführt</a> werden. Gerade Herre, der sich und sein Blog gerne als „Proisraelisch“ und antisemitisch hervorhebt, schrieb (schreibt?) für eine Zeitung, die von vielen Politologen, Wissenschaftlern und sogar von dem größten jüdischen Onlineportal in deutscher Sprache als rechtsextrem eingestuft wird.</p>
<p><strong>PI als Ableger der „Jungen Freiheit“?</strong></p>
<p>So richtig einleuchten will mir das ganze nicht. Allerdings bestätigt dies meine Auffassung, dass es sich auch bei Politicallyincorrect um ein zumindest fragwürdiges Angebot handelt, welches häufig immer wieder Gefahr läuft, rechtslastige Argumentationen aufzuweisen. Ob man das Weblog und seine Autoren explizit unter die „<a href=" http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Rechte" target="_blank">Neuen Rechte</a>“ einordnen kann, möchte ich mir nicht anmaßen, Tendenzen scheinen allerdings erkennbar zu sein. Zumindest sollte allerdings eine Diskussion darüber geführt werden, inwieweit eine Publikation als glaubwürdig zu erachten ist, die sich selbst als Proisraelisch einstuft, deren Autoren im selben Atemzug allerdings für eine Zeitung schreiben, die wegen antisemitischer und rechtsextremer Vorwürfe seit vielen Jahren in der Kritik steht.</p>
<p>Na ja, eine Situation, die für PI sicherlich nicht widersprüchlich und fragwürdig zu sein scheint. Dort hat man eben seine eigene Auffassung, nicht nur was Menschenrechte, Demokratieverständnis und Gerechtigkeit angeht. Aber bevor ich hier Vorwürfe oder Anschuldigungen veröffentliche, die die <a href=" http://www.bluejax.net/2007/05/29/einschuchterung-20-stefan-herre-blast-zum-grosangriff-%e2%80%93-im-kampf-gegen-das-unrecht-dieser-welt/" target="_blank">frisch aufgefüllte Kriegskasse der Herrianer</a> öffnen, bitte ich alle LeserInnen sich ein eigenes Bild zu machen. Und wie gesagt, die Meinungsfreiheit ist ein freies und weitdehnbares Gut elementarer Grundrechte. </p>
<p><strong>Und das ist letztlich auch gut so!</strong></p>
<p>bluejax<br />
Il, den 15. Juni 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.jungefreiheit.de/<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit<br />
http://www.jungefreiheit.de/jf_aut.htm<br />
http://de.wikipedia.org<br />
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=54646&#038;IDC<br />
=2&#038;DB=Archiv<br />
http://www.wdr.de/themen/politik/nrw/karsli/karsli-<br />
interview.jhtml<br />
http://www.hagalil.com/<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Hagalil<br />
http://www.hagalil.com/archiv/2005/02/hochhuth.htm<br />
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Rechte<br />
http://www.bluejax.net/2007/05/29/einschuchterung-20<br />
-stefan-herre-blast-zum-grosangriff-%e2%80%93-im-<br />
kampf-gegen-das-unrecht-dieser-welt/</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluejax.net/2007/06/15/politicallyincorrect-herre-klein-als-autoren-fur-%e2%80%9ejunge-freiheit%e2%80%9c-%e2%80%93-%e2%80%9eneue-rechte%e2%80%9c-oder-einfacher-widerspruch/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Fotos der Erfurter Gegen-Demo: „Solidarität gegen Rechts &#8211; Impressionen der Zivilcourage“</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2007/05/08/fotos-der-erfurter-gegen-demo-%e2%80%9esolidaritat-gegen-rechts-impressionen-der-zivilcourage%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2007 14:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 Am vergangenen Dienstag, den ersten Mai 2007 fand in Erfurt eine große Demonstration gegen Rechtsextremismus statt. Mehr als 5000 Menschen protestierten weitestgehend friedlich gegen einen Aufmarsch von etwa 1.300 Neonazis aus mehreren ostdeutschen Bundesländern. Mit einem großen gesellschaftlichen Zusammenhalt und mehreren gezielten Aktionen von antifaschistischen Gruppierungen gelang es den Gegendemonstranten, die NPD-Demonstration im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F05%2F08%2Ffotos-der-erfurter-gegen-demo-%25e2%2580%259esolidaritat-gegen-rechts-impressionen-der-zivilcourage%25e2%2580%259c%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F05%2F08%2Ffotos-der-erfurter-gegen-demo-%25e2%2580%259esolidaritat-gegen-rechts-impressionen-der-zivilcourage%25e2%2580%259c%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 Am vergangenen Dienstag, den ersten Mai 2007 fand in Erfurt eine große Demonstration gegen Rechtsextremismus statt. Mehr als 5000 Menschen protestierten weitestgehend friedlich gegen einen Aufmarsch von etwa 1.300 Neonazis aus mehreren ostdeutschen Bundesländern. Mit einem großen gesellschaftlichen Zusammenhalt und mehreren gezielten Aktionen von antifaschistischen Gruppierungen gelang es den Gegendemonstranten, die NPD-Demonstration im Keim zu ersticken und eine vorzeitige Auflösung zu erzwingen.</p>
<p>Wie versprochen reiche ich euch nun eine Auswahl an Fotos von der Gegendemonstration nach. Der Amateur-Fotograf <em>„Benihana“</em> und Bluejax.net haben unter dem Motto <em>„Solidarität gegen Rechts &#8211; Impressionen der Zivilcourage“</em> Bilder des ersten Mai zusammengestellt, die euch einen Eindruck von den Geschehnissen vermitteln sollen.</p>
<p><strong>Ausbruch aus den Fesseln der Macht</strong></p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/05/08/fotos-der-erfurter-gegen-demo-%e2%80%9esolidaritat-gegen-rechts-impressionen-der-zivilcourage%e2%80%9c/" target="_blank"><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild3.jpg"  width="" height="" border="0"/></a></p>
<p><span id="more-199"></span></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild2.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild1.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>Dir obigen drei Fotos zeigen die entscheidende Welle des Leipziger schwarzen Blocks, die zur Sprengung der Demonstration geführt hatte.</p>
<p><strong>Gesellschaftliches Engagement gegen Rechts</strong></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild4.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild5.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild6.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>Mehrere Tausend Menschen zogen am 01. Mai 2007 durch die Erfurter Innenstadt, um gegen Rechtsextremismus zu protestieren. Frauen wie Männer, Junge, wie Alte, die Demonstrations-Teilnehmer setzten sich aus allen Altersklassen und gesellschaftlichen Schichten zusammen.</p>
<p><strong>Bunte Vielfalt auf den Erfurter Straßen</strong></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild7.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild8.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildX.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><em>„Bunde Vielfalt statt Brauner Einfalt“</em> lautete das Motto, mit dem die Erfurter &#8211; auch dank großer Unterstützung von zu gereisten Demonstranten – zeigten, dass für Rechtsextremismus und Fremdenfeindlich kein Platz in unserer Gesellschaft ist.</p>
<p><strong>Banner und Transparente als Sprachrohr der Straße</strong></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bild9.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx10.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx11.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx12.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>Auf bunten Plakaten und Bannern teilten die Erfurter Gegendemonstranten ihren Unmut über die rechtsextremistische Gefahr mit. Die Straße wurde zum Medium im Kampf gegen Rechts!</p>
<p><strong>Polizei als Puffer und Ordnungsmacht</strong></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx16.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx17.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>Mit einem großen Polizeiaufgebot versuchte die Polizei am Karl-Marx-Platz zu verhindern, dass Gegendemonstranten zu einer Sitzblockade vor dem Verdi-Haus durchdringen konnten. Wie sich herausstellen sollte jedoch ohne Erfolg!</p>
<p><strong>Die Gesellschaft von Morgen schützen</strong></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx15.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>„Nazis sind doch Blöd“, sagt Finn, vier Jahre alt. Auch die Jüngsten unserer Gesellschaft zeigten am 01. Mai den Neonazis die Rote Karte. Bei grün gehen, bei rot stehen – die Erfurter zeigten den Rechtsextremen die Grenzen auf.</p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx14.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>Mit Vesper und Trinkflasche war auch der Nachwuchs für das Geduldspiel gewappnet. </p>
<p><strong>Gemeinsam und entschlossen für die Freiheit!</strong></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx18.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx19.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>Soviel Geschlossenheit und Willenskraft hatte auch die zahlreich vorhandene Polizei nicht viel entgegenzustellen. Dem Ausbruch ist es zu verdanken, dass sich viele Gegendemonstranten von der offiziellen Route absetzen und an den Sitzblockaden beteiligen konnten.</p>
<p><strong>Mein Favorit – Kleine Helden ganz groß!</strong></p>
<p><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/Inhalt/Demo_Erfurt/demoerfurt_bildx13.jpg"  width="" height="" border="0"/></p>
<p>Hier seht ihr mein absolutes Lieblingsbild. Die Polizei geleitet eine Gruppe von etwa 20 bis 30 Neonazis auf die nahe gelegene Polizeistation. Die Nazis versuchten eine Gruppe von Antifaschisten auf dem Domplatz anzugreifen. Trotz mehrmaliger Aufforderung durch die anwesenden Polizisten ließ sich der kleine Junge im roten T-Shirt nicht abschrecken und begleitete die Rechtsextremisten auf seinem Fahrrad!</p>
<blockquote><p>
To be continued…</p>
<p>Weitere Bilder folgen!
</p></blockquote>
<p>Hier geht`s zum Artikel über die Gegendemonstration:<br />
<a href=" http://www.bluejax.net/2007/05/01/01-mai-in-erfurt-nazi-demonstration-im-keim-erstickt-%e2%80%93-erfurt-wehrt-sich-erfolgreich-gegen-den-braunen-mob/" target="_blank"><em> 01. Mai in Erfurt: Nazi-Demonstration im Keim erstickt – Erfurt wehrt sich erfolgreich gegen den braunen Mob</em></a></p>
<p>bluejax<br />
Il, den 08. Mai 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.bluejax.net/2007/05/01/01-mai-in-erfurt-nazi<br />
-demonstration-im-keim-erstickt-%e2%80%93-erfurt-<br />
wehrt-sich-erfolgreich-gegen-den-braunen-mob/</p>
<p><u>Bildquellen</u><br />
© Al Rights reserved by Benihana &#038; bluejax</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluejax.net/2007/05/08/fotos-der-erfurter-gegen-demo-%e2%80%9esolidaritat-gegen-rechts-impressionen-der-zivilcourage%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>01. Mai in Erfurt: Nazi-Demonstration im Keim erstickt – Erfurt wehrt sich erfolgreich gegen den braunen Mob</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2007/05/01/01-mai-in-erfurt-nazi-demonstration-im-keim-erstickt-%e2%80%93-erfurt-wehrt-sich-erfolgreich-gegen-den-braunen-mob/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2007 20:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Helden]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 In Erfurt demonstrierten heute mehrere Tausend Menschen gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten aus dem Umfeld der NPD. Mit einer zentrale Gegendemonstration, einer Sitzblockade sowie mehreren Einzelaktionen, gelang es den meist jungen Gegendemonstranten ein symbolträchtiges Zeichen gegen Rechts zu setzen.
Aufgrund der zahlreichen Aktionen der AntifaschistInnen war es möglich, die Demonstration der Nazis sowie eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F05%2F01%2F01-mai-in-erfurt-nazi-demonstration-im-keim-erstickt-%25e2%2580%2593-erfurt-wehrt-sich-erfolgreich-gegen-den-braunen-mob%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F05%2F01%2F01-mai-in-erfurt-nazi-demonstration-im-keim-erstickt-%25e2%2580%2593-erfurt-wehrt-sich-erfolgreich-gegen-den-braunen-mob%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 In Erfurt demonstrierten heute mehrere Tausend Menschen gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten aus dem Umfeld der NPD. Mit einer zentrale Gegendemonstration, einer Sitzblockade sowie mehreren Einzelaktionen, gelang es den meist jungen Gegendemonstranten ein symbolträchtiges Zeichen gegen Rechts zu setzen.</p>
<p>Aufgrund der zahlreichen Aktionen der AntifaschistInnen war es möglich, die Demonstration der Nazis sowie eine Kundgebung zum vorzeitigen Abbruch zu zwingen. Während die Rechtsextremisten erbost die Stadt verließen, zeigten die aus mehreren ostdeutschen Bundesländern angereisten Gegendemonstranten, dass in unserer Gesellschaft kein Platz für Fremdenfeindlichkeit und Rechte Gewalt ist!</p>
<blockquote><p>
Eine große Auswahl an Fotos von der Gegendemonstration wird in Kürze nachgereicht!
</p></blockquote>
<p><span id="more-198"></span></p>
<p><strong>Startpunkt Leipziger Platz</strong></p>
<p>Es war etwa 12.30 Uhr als sich der Demonstrationszug der Antifaschisten vom Leipziger Platz aus in Bewegung setzte. Zuvor wurde sich dort seit 11 Uhr versammelt und eine Kundgebung mit verschiedenen Rednern abgehalten.</p>
<p>Von dort aus zogen die Nazi-Gegner auf dem Juri-Gagarin-Ring in Richtung Innenstadt. An der Kreuzung zur Bahnhofstraße wurde dann eine erste Zwischenkundgebung gehalten. Während abermals mehrere Redner das Mikrofon übernahmen, nutzen die Demonstranten die Gelegenheit für ein weiteres Bad in der Sonne.</p>
<p><strong>Blockbildung der Antifas</strong></p>
<p>Der Demonstrationszug bestand aus mehreren Blocks. Im Vorderen befanden sich die zu gereisten Antifaschisten aus Leipzig. Den Abschluss bildeten die Dresdner. Beide Blocks hoben sich durch die durchgehend schwarze Bekleidung ihrer Mitglieder hervor. Dazwischen befand sich ein bunter Haufen aus einigen weiteren Gruppierungen und der ganze Rest der Nazi-Gegner.</p>
<p>Kurz nachdem die Demo ihren Weg fortsetzte, kam die ersten Wellen des Leipziger Blocks. Mehrmals wurde zuerst angehalten, um zwischen die Demonstranten und die voraus fahrenden Polizisten eine Lücke zu reißen. Darauf folgte dann ein plötzlicher Lauf, der wiederum unmittelbar vor den Polizeikräften abstoppte!</p>
<p><strong>Die Sprengung der Demonstration</strong></p>
<p>Nachdem über die Lautsprecher die Information zu hören war, dass vor dem Verdi-Haus eine Sitzblockade stattfände, die dringende Unterstützung benötigte, endete eine weitere Welle in dem Ergebnis, dass die Polizeisperren durchbrochen wurden und der gesamte erste Block in Richtung Süden durchstarten konnte.</p>
<p>Die Polizisten waren über diese Aktion ebenso überrascht wie die nachfolgenden Demonstranten. Für einige Momente entstand eine unüberblickbare Situation. Der Leipziger Block nutzte die vorübergehende Verwirrung und konnte sich in Richtung Verdi-Haus absetzen.</p>
<p><strong>Kurzzeitiger Einsatz von Polizeiknüppel</strong></p>
<p>Eine gute Freundin und ich waren unmittelbar hinter diesem ersten Block. Die ersten paar Meter stürmten wir mit den anderen. Als dann jedoch ein erster Polizist sich nicht anders zu helfen wusste, als mit seinem Polizeiknüppel blind auf Demonstranten einzuschlagen, entschlossen wir uns doch dazu, im Schutze des Demonstrationszuges zu bleiben.</p>
<p>Im Anschluss dauerte es einige Minuten, bis es den Ordnern gelang, die Demonstranten wieder zu sammeln. Danach wurden die letzten Meter bis zum Karl-Marx-Platz geschlossen zurückgelegt. </p>
<p><strong>Sackgasse Karl-Marx-Platz</strong></p>
<p>Dort wurde der Zug dann abermals gestoppt. Denn der weitere offizielle Verlauf sah nun vor, dass die Demonstration in entgegengesetzter Richtung zum Nazimarsch weitergehen sollte. Zwar war ohnehin zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Blick auf die Nazis zu erhaschen, aber dass die Demo nun noch weiter Weg von den Faschisten führen sollte, war den Demonstranten natürlich ein gehöriger Dorn im Auge!</p>
<p>Über Lautsprecher wurde informiert, dass es Verhandlungen mit der Polizei gäbe, die Demonstranten zum Verdi-Haus durchzulassen. Doch anfänglicher Optimismus wich schnell der Einsicht, dass es wohl nicht zu einem positiven Einlenken der Ordnungshüter kommen würde.</p>
<p><strong>Ein Ausweg aus der Kesselung</strong></p>
<p>Somit wurde die Möglichkeit geprüft, einzeln durch die Polizeiabsperrung zu kommen. Links und Rechts des Presseklubs waren grüne Reihen postiert, die den Demonstranten aber jegliches Durchkommen undenkbar machten. Die Absperrungen wurden sogar mit weiteren Polizisten in voller Kampfmontur und Einsatzwägen verstärkt. Ein Durchbrechen war nahezu unmöglich.</p>
<p>Umso vorteilhafter, wenn man in einer solchen Situation auf die Kenntnisse Ortskundiger zurückgreifen kann. Da ich selber einmal mehr als zwei Jahre in Erfurt gelebt habe, war mir schnell klar, wie man die Polizeisperre am besten umgehen konnte. In einem großen Bogen liefen wir also einmal um den ganzen Ort des Geschehens herum und standen dann auf der Rückseite der Absperrungen.</p>
<p><strong>Auf dem Weg zum Verdi-Haus</strong></p>
<p>Danach war es dann kein größeres Problem mehr, in die Straße der Verdi-Vertretung zu gelangen. Scheinbar hatte die Polizei nicht mit den schleichwegkundigen Antifaschisten gerechnet. Zumindest waren nur ab und wann einmal ein, zwei Ordnungshüter zu sehen. Die Polizisten im Kampfoutfit schienen sich erst einmal auf ein Abriegeln des Karl-Marx-Platzes zu konzentrieren.</p>
<p>Doch kurz bevor wir das Verdi-Haus erreicht hatten, fuhren mehrere Einsatzwägen an uns vorbei. Diese hielten etwa 50 Meter vor uns an. Innerhalb weniger Sekunden wurden die Türen aufgerissen und unzählige Polizisten in schwarzer Kampfmontur stürmten aus den Wägen heraus. Sie liefen einige Meter vor und riegelten den weiteren Zugang zum Verdi-Haus ab.</p>
<p><strong>Erreichen der Sitzblockade</strong></p>
<p>Doch so kurz vor dem Ziel waren die Antifaschisten natürlich kaum mehr zu stoppen. Ein kurzer Ausflug über einen Spielplatz und eine Grünfläche und schon war die Absperrung abermals umgangen. Danach kam man dann direkt neben dem Verdi-Haus heraus.</p>
<p>Auf der Straße davor hatten sich mehrere Hundert Gegendemonstranten zu einer friedlichen Sitzblockade zusammengefunden. Wenige Minuten später verschob sich die Menschenmenge um einige Meter, so dass die komplette Kreuzung von Schiller- und Löbestraße durch die Gegendemonstranten gesperrt wurde.</p>
<p><strong>Der lange Atem der Gegendemonstranten</strong></p>
<p>Die Polizei riegelte derweil die Zugänge ab, so dass ein weiteres Vorrücken in Richtung Stadtpark, wo sich angeblich die Neonazis aufhalten sollten, verhindert werden konnte. Gleichzeitig wurde die Information herumgegeben, dass von nun an Geduld gefragt sei. Die Nazis hätten für ihre Demo bis 18 Uhr Zeit, zu diesem Zeitpunkt noch etwa vier Stunden.</p>
<p>Die Kreuzung füllte sich von nun an fortlaufend. Anscheinend hatten immer mehr von den zuvor am Karl-Marx-Platz eingekesselten Demonstranten den Weg zum Verdi-Haus gefunden. Die Stimmung war prächtig, es wurde sich in der Sonne entspannt und zu Bongos und Trommeln getanzt. Es war deutlich zu spüren, dass die Gegendemonstranten nicht gewillt waren, den Platz vor Abbruch der Nazi-Veranstaltungen zu räumen! Auch die Mitglieder der <a href=" http://www.apfelfront.de/" target="_blank">„Front Deutscher Äpfel“</a> aus Leipzig waren vor Ort und sorgten mit zynischen und augenzwinkernden Reden für so einige Lacher. </p>
<p><strong>Nazi-Demo wird aufgelöst</strong></p>
<p>Einige Minuten vor 15 Uhr wurde dann die Botschaft verkündet, dass die Nazi-Demonstration – wohl auch aufgrund der Sitzblockade – von den Ordnungshütern abgebrochen wurde. Einige Zeit später, um Punkt 15 Uhr, dann folgte die Information, dass auch eine weitere Kundgebung der Neonazis abgesagt wurde und der braune Mob bereits zum Bahnhof geleitet wurde, um die Stadt zu verlassen.</p>
<p>Tobender Jubel brandete auf. Es war geschafft, den Antifaschisten war es gelungen, die Nazis auf friedliche Weise in die Schranken zu verweisen und Erfurt von der braunen Seuche zu befreien. <em>„Gutes tun &#8211; Nazis stoppen“</em>, das Motto der Gegendemonstration war voll aufgegangen!</p>
<p><strong>Naziangriffe auf Polizisten</strong></p>
<p>Danach herrschte rund um die Kreuzung eine gelöste und zufriedene Stimmung. Auf Anraten der Sprecher löste sich die Menschenmenge erst sehr sehr langsam auf. Es wurde befürchtet, dass vereinzelte Nazitruppen in der Stadt ihre Wut über die abgebrochenen Aktionen an Antifaschisten auslassen könnten. So wurde mit dem Abzug etwas gewartet.</p>
<p>Wie der <a href=" http://www.mdr.de/nachrichten/4428581.html#absatz1" target="_blank">MDR auf seinen Internetseiten berichtet</a>, griffen zuvor einige militante Neonazis die Polizei mit Flaschen und Steinen an. Die Rede ist von 1.500 NPD-Demonstranten, die auch Autos und Häuser beschädigten und somit für Ausschreitungen und Krawalle sorgten. Die Polizei konnte die Nazis zurückdrängen und mehrere Randalierer festnehmen!</p>
<p><strong>Ähnliche Bilder in der gesamten Innenstadt</strong></p>
<p>Als wir einige Zeit später dann wieder fern ab von Gegendemo und Sitzblockade durch die Erfurter Innenstadt zogen, sah man überall noch vereinzelte Grüppchen von Gegendemonstranten und Polizisten. In einer Straße – ich glaube es war die Lange Brücke – war dann eine größere Schar von Polizisten in Kampfkleidung. </p>
<p>Zuerst war kein offensichtlicher Grund dafür zu erkennen. Doch nachdem wir an den Polizisten vorbeigingen, standen wir auf einmal vor einem Laden, der voll von Glatzen war. Wie mir später mitgeteilt wurde, soll es sich um einen Hooliganladen handeln. Inwieweit die dortigen Gestalten der rechten Szene zuzuordnen waren, kann ich nicht beurteilen, auf jeden Fall waren wir froh, als wir die Straße hinter uns gelassen hatten.</p>
<p><strong>Warnung über Handy</strong></p>
<p>Danach nutzten wir die verschiedenen Essensangebote und das wunderschöne Wetter auf dem Erfurter Domplatz zu einem weiteren Bad in der Maisonne. Nachdem sich unsere Gruppe im Verlauf der Demonstration etwas gesplittet hatte, warteten wir dort auch auf den Rest von uns.</p>
<p>Plötzlich erreichte mich über mein Handy ein Anruf von den anderen. Sie wurden offensichtlich in der Stadt von einer Gruppe Neonazis verfolgt und warnten uns, dass dieser Mob auf dem Weg zum Domplatz sei. Wenige Zeit später konnten wir dann einen Auflauf von Gegendemonstranten verfolgen.</p>
<p><strong>Brauner Mob im Anmarsch</strong></p>
<p>Es dauerte nicht lange und uns erreichte die Nachricht, dass ein Aufgebot der Polizei im Anmarsch sei ebenso wie eine Gruppe von Neonazis. Einige Minuten später war es dann auch soweit. Aus einer Richtung kamen die Ordnungshüter. Und einige Zeit darauf  erschienen aus einer anderen Richtung die Rechtsextremisten.</p>
<p>Es war eine Gruppe von vielleicht 30 Nazis, die ziemlich schnell Anstalten machte, in Richtung der Gegendemonstranten zu eifern. Für einige Momente lag der Hauch von Gefahr in der Luft, viele Menschen, die den sonnigen Nachmittag friedlich auf dem Domplatz verbrachten, schauten verängstigt auf und wichen zurück.</p>
<p><strong>Polizei hat Lage im Griff</strong></p>
<p>Doch die Polizeieinheit reagierte ziemlich schnell und umstellte die Nazis. Als diese den Anschein erweckten die Polizisten anzugreifen, wurden die Rechtsextremisten umgehend dazu aufgefordert sich auf den Boden zu legen und die Arme auszustrecken. </p>
<p>Es dauerte nicht lange und den umherstehenden Menschen bot sich ein amüsantes Bild. Die gesamte Gruppe der Nazis lag auf dem Boden vor dem Erfurter Dom und wurde von der Polizei, die die Lage voll im Griff zu haben schien, in Schach gehalten. Vereinzelt wurden Nazis Handschellen/Fesseln angelegt. Applaus brandete auf.</p>
<p><strong>Ende des Gegen-Demo-Tages</strong></p>
<p>Danach wurden die Neonazis in Geleitschutz der Polizei nur wenige Meter neben uns abgeführt und auf die in unmittelbarer Nähe befindliche Polizeistation abgeführt. Neben vielen Glatzen in großer und kleiner Ausgabe, konnte ich auch eine Nazibraut unter den Rechten erkennen. </p>
<p>Danach war der Gegendemo-Tag für uns gelaufen. Wir setzten uns in unsere Autos, die wir im Parkhaus am Domplatz untergestellt hatten und fuhren wieder zurück. Was bleibt ist ein positives Gefühl, etwas mit unserer Anwesenheit dazu beigetragen zu haben, dass ein NPD-Aufmarsch aufgelöst werden konnte. Eigentlich schade, dass nicht noch mehr von unseren Freundinnen und Freunden mit gekommen sind. Sicherlich auch, weil der eine oder andere Angst vor Übergriffen der Nazis hatte.</p>
<p><strong>Keine Gefahr für Gegendemonstranten!</strong></p>
<p>Allerdings hat der heutige Tag gezeigt, dass keine Gefahr für Gegendemonstranten besteht, Opfer der demonstrierenden Nazis zu werden. Wenn man es nicht unmittelbar darauf anlegt und sich nicht von sich aus in Gefahrensituation begibt, dann ist es ohne Probleme möglich, ein Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen und den Aufmarsch der Nazis zu sabotieren!</p>
<p>Auch, vielleicht auch besonders, die Mitglieder der autonomen Szene, die unter den Gegendemonstranten gegen die Nazis protestierten, hatten durch ihr beherztes Vorgehen maßgeblichen Anteil an der Auflösung der NPD-Veranstaltung. Und selbst wenn ein paar wenige für brennende Mülltonnen oder beschädigte Autos verantwortlich sein sollen, muss man betonen, dass die Teilnehmer der Gegendemo in großer Mehrheit ein friedliches Bild ablieferten, dem nicht an einer Eskalation gelegen war.</p>
<p><strong>Spiegel-Online zählt zusammen</strong></p>
<p><a href=" http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,480408,00.html" target="_blank">Spiegel-Online berichtet</a> von 1000 <em>„zumeist Jugendlichen Demonstranten“</em>, die eine Straßenkreuzung blockierten. Dazu werden zusätzlich 2.500 Menschen erwähnt, die ein Spalier an der Aufmarschstrecke bildeten. Weitere 1.500 Leute seien dem Aufruf zu der Gegendemonstration gefolgt. Macht Summa Summarum 5.000 Gegendemonstranten. Demgegenüber wird eine Zahl von 1.300 Neonazis genannt. Der <a href=" http://www.mdr.de/mdr-info/news/176109.html#2" target="_blank">MDR spricht</a> von 1.500.</p>
<p>Bleibt abschließend festzuhalten, dass die Nazis ein weiteres Mal damit gescheitert sind, die „Frontstadt“ Erfurt einzunehmen. Abermals musste man von Seiten der Rechtsextremisten eine empfindliche Niederlage einstecken. </p>
<p><strong>Ein Zeichen für Toleranz &#038; gegen Rechts</strong></p>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger Erfurts haben mit starker Unterstützung von Gegendemonstranten aus den anderen ostdeutschen Bundesländern den Nazis die rote Karte gezeigt und sich für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit ausgesprochen. Erfurt ist es damit ein weiteres Mal erfolgreich gelungen, den Nazis ihre Grenzen aufzuzeigen und den NPD-Aufmarsch schon im Keim zu ersticken. Wo solch zivilgesellschaftliches Engagement an den Tag gelegt wird, ist einfach kein Platz für Rechtsextremismus!</p>
<p>Das heißt allerdings noch lange nicht, dass sich damit das Thema erledigt hat. Ganz im Gegenteil. Auch weiterhin heißt es offen und aktiv gegen die Ursachen von Rechtsextremismus und Rassismus vorzugehen. Der heutige erste Mai in Erfurt war lediglich ein Zeichen der Zivilgesellschaft. Ein Zeichen, dem weitere Taten folgen müssen. Vor allem politische Entscheidungsträger haben durch das heute an den Tag gelegte Engagement der Bevölkerung die Aufgabe erneuert bekommen, aktiv dagegen vorzugehen und umgehend an weiteren Plänen für ein sicheres Miteinander zu arbeiten.</p>
<p>Denn nur durch gemeinsames Handeln und Unterstützen ist es möglich ein solch fragiles Gefüge wie unsere Zivilgesellschaft vor den Gefahren von Rechtsextremismus und Rassismus zu schützen. Dazu kann Einjeder seinen Beitrag leisten. Und wie der 01. Mai 2007 in Erfurt gezeigt hat: </p>
<p><strong>Zivilcourage kann so einfach und so unglaublich wichtig sein!</strong></p>
<p>Hier geht`s zu den Fotos der Gegendemonstration:<br />
<a href=" http://www.bluejax.net/2007/05/08/fotos-der-erfurter-gegen-demo-%e2%80%9esolidaritat-gegen-rechts-impressionen-der-zivilcourage%e2%80%9c/" target="_blank"><em>Fotos der Erfurter Gegen-Demo: „Solidarität gegen Rechts &#8211; Impressionen der Zivilcourage“</em></a></p>
<p>bluejax<br />
Il, den 01. Mai 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.apfelfront.de/<br />
http://www.mdr.de/nachrichten/4428581.html#absatz1<br />
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,480408,00.html<br />
http://www.mdr.de/mdr-info/news/176109.html#2<br />
http://www.bluejax.net/2007/05/08/fotos-der-erfurter-gegen-demo<br />
-%e2%80%9esolidaritat-gegen-rechts-impressionen-der<br />
-zivilcourage%e2%80%9c/</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluejax.net/2007/05/01/01-mai-in-erfurt-nazi-demonstration-im-keim-erstickt-%e2%80%93-erfurt-wehrt-sich-erfolgreich-gegen-den-braunen-mob/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Ilmenauer Studentenportal gegen gegen Rechts? – Mangelnde Sensibilität &amp; ohne Verantwortungsgefühl</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2007 13:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	 Das StudiVZ kann mittlerweile auf einige Erfahrung im Umgang mit schlechtem Verhalten in der Öffentlichkeit verweisen. Seinen Ruf aufs Spiel setzt nun auch das Ilmenauer Studentenportal (SPI), das schon seit mehreren Jahren ein ähnliches Konzept verfolgt und auf dem Ilmenauer Campus mindestens ebenso populär ist, wie der mittlerweile „Große Bruder“. Doch heute zeigte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;"><a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F04%2F29%2Filmenauer-studentenportal-gegen-gegen-rechts-%25e2%2580%2593-mangelnde-sensibilitat-ohne-verantwortungsgefuhl%2F"><img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fwww.bluejax.net%2F2007%2F04%2F29%2Filmenauer-studentenportal-gegen-gegen-rechts-%25e2%2580%2593-mangelnde-sensibilitat-ohne-verantwortungsgefuhl%2F" height="61" width="51" /></a></div><p> 	 Das StudiVZ kann mittlerweile auf einige Erfahrung im Umgang mit schlechtem Verhalten in der Öffentlichkeit verweisen. Seinen Ruf aufs Spiel setzt nun auch das <a href=" http://www.spi.tu-ilmenau.de/" target="_blank">Ilmenauer Studentenportal (SPI)</a>, das schon seit mehreren Jahren ein ähnliches Konzept verfolgt und auf dem Ilmenauer Campus mindestens ebenso populär ist, wie der mittlerweile „Große Bruder“. Doch heute zeigte sich, dass die Verantwortlichen des SPI ähnliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen scheinen, wie sie in den vergangenen Monaten bei jenen des StudiVZ kritisiert wurden.  </p>
<blockquote><p>
<strong>Update</strong></p>
<p>Wie ich gerade eben festgestellt habe, haben die Verantwortlichen des Ilmenauer Studentenportals reagiert und die von mir gepostete Grafik mit dem Hinweis auf die Demo nun offiziell in der News-Spalte veröffentlicht. <u>Damit hat sich die Sache für mich – wenn auch zähneknirschend – erledigt, danke!</u></p>
<p><strong>Von einer offiziellen Stellungnahme von Seiten des SPI gehe ich aber auch weiterhin aus!</strong></p>
<p>Aus Gründen der Dokumentation, der Information und als Grundlage für weitere Diskussionen lasse ich den Artikel online!
</p></blockquote>
<p><strong>Mangelndes Engagement in Ilmenau</strong></p>
<p>Traurig, dass weder von den Verantwortlichen des Studentenportals, noch von StuRA oder sonstigen Institutionen der TU Ilmenau Informationen bezüglich der am kommenden Dienstag, den 01. Mai 2007 in Erfurt stattfindenden <a href=" http://www.bluejax.net/2007/04/29/erfurt-01-mai-2007-aufruf-zur-nazi-gegendemonstration-%e2%80%93-ein-appell-an-gewissen-verantwortungsbewusstsein/" target="_blank">Demonstration gegen Rechts</a> veröffentlicht wurden. Gestern Nacht haben drei Kommilitonen und ich unser Profilbild im SPI geändert und durch ein neues Foto ersetzt, um auf die <a href=" http://www.bluejax.net/2007/03/18/mut-gegen-rechts-nazidemonstration-in-erfurt-%e2%80%93-erste-informationen-uber-geplante-gegenveranstaltungen/" target="_blank">Demonstration gegen Rechtsextremismus</a> hinzuweisen. </p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net/2007/04/29/ilmenauer-studentenportal-gegen-gegen-rechts-%e2%80%93-mangelnde-sensibilitat-ohne-verantwortungsgefuhl/" target="_blank"><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/buttonsgegenrechts/spi_zensur.jpg"  width="" height="" border="0"/></a></p>
<p><span id="more-197"></span></p>
<p><strong>Mundtot statt Mundpropaganda</strong></p>
<p>Wie ich gerade eben feststellen musste, wurden alle drei Profilbilder im Laufe des Vormittags umgehend gelöscht. Als Grund wird ein Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen angeführt. Die SPI-Verantwortlichen zeigen damit nicht nur mangelndes gesellschaftliches Engagement und fehlendes Verantwortungsbewusstsein, sondern liefern auch eine willkommene Steilvorlage, um hier zum friedlichen Protest gegen solche Formen der Zensur aufzurufen!</p>
<p><strong>Verständnis für Regeln und Gesetze</strong></p>
<p>Ganz ehrlich, ich kann es ja verstehen, wenn das Ilmenauer Studentenportal Profilbilder löscht, die gegen das Werbeverbot verstoßen. Besonders im Hinblick auf urheberrechtlich geschützte Logos und Symbole ist dies eine wichtige Funktion, um das Portal vor möglichen Klagen zu schützen.</p>
<p>Auch wenn man eine Politisierung der Seite vermeiden will und deswegen Verweise auf Parteien oder Programme löscht, kann ich es immer noch verstehen. Was aber absolut nicht in meinen Kopf will, ist dass man auch Hinweise auf bevorstehende Demonstrationen gegen Rassismus und gegen Rechtsextremismus zensiert.</p>
<p><strong>Aus Übereifer in die Sackgasse</strong></p>
<p>Das zeugt nicht nur von fehlender Weitsicht, sondern auch von Ignoranz und fehlendem Verantwortungsbewusstsein. Denn auch wenn sicherlich andere Gründe dahinter stecken, so wird der Eindruck erweckt, dass das Studentenportal ein Bekanntwerden der Demonstration verhindern und eine bezügliche Diskussion vermeiden möchte.</p>
<p>Und genau das ist es auch, was mit dieser Zensur bewirkt wird. Es wird den Studenten die Möglichkeit genommen, an populärer Stelle zu einem für die Gesellschaft enorm wichtigen Diskurs zu sorgen. Wie soll man die Gemeinschaft schützen, wenn eine solche Gelegenheit umgehend zunichte gemacht wird?</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net" target="_blank"><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/buttonsgegenrechts/demogegennazis2.jpg"  width="" height="" border="0"/></a><br />
<font size=1><em>Vom SPI beanstandete &#038; gelöschte Grafik</em></font></p>
<p><strong>Beklemmendes Schweigen</strong> </p>
<p>In der heutigen Zeit wird des Öfteren fehlendes zivilgesellschaftliches Engagement bemängelt. Besonders die einst gelobte und auch wichtige Diskursfunktion der Studenten ist nicht mehr ganz so stark ausgeprägt, wie es vor einigen Jahren der Fall war. Erst recht nicht im thüringischen Ilmenau.</p>
<p>Wenn man von studentischer Seite solche sich anbahnenden Diskussionen schon im Keim zu ersticken versucht, dann muss man sich darüber aber auch nicht wirklich wundern. Wenn manche ihr gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein durch sture Bürokratietreue ersetzen, dann ist eine zunehmende politische Verrohung der Gesellschaft wirklich kein Zufall!</p>
<p><strong>Schnelle Eingreiftruppe gegen gegen Rechts</strong></p>
<p>Dass die Profilbilder im Laufe des Vormittages, innerhalb von nur weniger Stunden, gelöscht wurde, zeigt, dass man auf Seiten des Ilmenauer Studentenportals Prioritäten zu setzen scheint. Denn oftmals dauert es gut und gerne doppelt bis vier Mal so lange, bis andere Fotos mit urheberrechtlich fragwürdigen Inhalten verschwinden.</p>
<p>Schade, dass die Verantwortlichen des SPI nicht begreifen, dass es bei einem Informieren bezüglich der Gegendemonstration um einen wichtigen Hinweis auf zivilgesellschaftliches Engagement handelt. Nur wenn über die Gefährlichkeit von Rassismus und Rechtsextremismus gesprochen wird, ist es auch möglich sein, diese aus der Mitte unserer Gesellschaft zu verbannen.</p>
<p><a href=" http://www.bluejax.net" target="_blank"><img src="http://www.bluejax.net/wp-content/themes/northern-web-coders/images/buttonsgegenrechts/spi_geloescht.jpg"  width="" height="" border="0"/></a></p>
<p><strong>Hoffen auf Einsicht und Unterstützung</strong></p>
<p>Dass man sich dieser Verantwortung auf Seiten des SPI nicht bewusst zu sein ist, ist ein trauriger Tatbestand, den es zu überdenken gilt! Ich hoffe innständig, dass Vorstand und Verantwortliche des Studentenportals bzw. der dahinter stehenden „Forschungsgemeinschaft elektronische Medien e.V.“ (FeM) noch einmal in sich gehen und darüber nachdenken, ob sie sich durch diese Zensur nicht mehr schaden.</p>
<p>Freuen würde ich mich, wenn man zu der Einsicht gelänge, dass studentisches Verantwortungsbewusstsein und ein zivilgesellschaftliches Engagement gefördert und nicht unterdrückt gilt. Vielleicht entscheidet sich das Ilmenauer Studentenportal ja sogar dazu, selber aktiv auf die Demonstration gegen Fremdenfeindlichkeit hinzuweisen. Denn liebe SPI-Verantwortlichen: <strong><em>Zivilcourage kann so einfach sein!</em></strong></p>
<p><strong>NYBlog berichtet ebenfalls</strong></p>
<p>Wie ich gerade eben festgestellt habe, widmet sich <a href=" http://nyblog.de/index.php/ilmenau-hat-ein-problem/" target="_blank">auch <em>Herr S</em> vom NYBlog</a> der Thematik. Er war einer von insgesamt drei Ilmenauer Studenten, die heute Nacht um 05.00 Uhr ihr Profilbild durch ein neues Foto ersetzt haben, auf dem Informationen bezüglich der Demonstration zu finden waren. Er zeigt sich mindestens ebenso enttäuscht und verwundert wie ich! </p>
<p>Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn weitere Studenten der TU Ilmenau durch das Hochladen des gleichen Bildes im SPI ihre Solidarität mit uns zum Ausdruck bringen würden. Vielleicht erreichen wir so eine wichtige studentische Diskussion, der sich auch das Studentenportal nicht entziehen könnte. Es geht hier nämlich nicht um das Brechen von Regeln, es geht hier um unsere Gesellschaft!</p>
<p><font size=1><em>Für alle die es nicht bemerkt haben: Dies ist das erste Mal, dass an einem Tag zwei Artikel bei bluejax.net veröffentlicht wurden. Dies unterstreicht, dass es mir ein wichtiges Anliegen ist, auf dieses Thema hinzuweisen!</em></font></p>
<p>bluejax<br />
Il, den 29. April 2007</p>
<p><u>Quellen und Links:</u><br />
http://www.spi.tu-ilmenau.de/<br />
http://www.bluejax.net/2007/04/29/erfurt-01-mai-2007<br />
-aufruf-zur-nazi-gegendemonstration-%e2%80%93-ein<br />
-appell-an-gewissen-verantwortungsbewusstsein/<br />
http://www.bluejax.net/2007/03/18/mut-gegen-rechts<br />
-nazidemonstration-in-erfurt-%e2%80%93-erste-<br />
informationen-uber-geplante-gegenveranstaltungen/<br />
http://nyblog.de/index.php/ilmenau-hat-ein-problem/</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.bluejax.net/2007/04/29/ilmenauer-studentenportal-gegen-gegen-rechts-%e2%80%93-mangelnde-sensibilitat-ohne-verantwortungsgefuhl/feed/</wfw:commentRss>
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