Uni-Leben: Spießbürgertum der nächsten Generation – Fische im Strom statt Vögel im Wind!
By bluejax • Jun 27th, 2007 • Category: Gesellschaft, Privat, m.pressed (bluejax@mpress)Aktuell findet in Ilmenau die Bergfestwoche des Diplom-Matrikels 2004 sowie des Bachelor-Matrikels 2005 statt. Jeden Tag warten allerlei Veranstaltungen auf die Studierenden der Technischen Universität, vom traditionsreichen Bierathlon auf den Kickelhahn, dem Bergfestfilm über eine Bergfestvorlesung bis hin zur Bergfestparty.
Gestern Abend war die Premiere des diesjährigen Bergfestfilmes. „Incomparable“ ist – bedenkt man, dass der Film komplett von den Studierenden in Eigenregie auf die Beine gestellt wurden – eine wirklich gelungene und unterhaltsame Krimikomödie. Im Anschluss an die Filmpremiere fand dann im Foyer des Hemholtzbaus eine Movielounge mit großem Buffet statt.
Einheitlicher Zwang statt individueller Authentizität
Und hier haben die Organisatoren für einige Missstimmung unter den Studenten gesorgt. So wurde von den am Eingang stehenden Securities gnadenlos aussortiert, was nicht in Hemd und feinem Zwirn erschienen war. Studenten wurden nach Hause geschickt und einige so um eine Attraktion ihres eigenen Bergfestes beraubt. Vorgänge, die in meinem Freundeskreis zu einer angeregten Diskussionen geführt haben!
Was ich gar nicht ausstehen kann, ist, wenn mir jemand vorschreiben möchte, wie ich mich zu kleiden, wie zu geben und wie aufzutreten habe. Meiner Meinung nach raubt man mir somit immer einen Teil meiner Authentizität und zwängt mich in ein enges Korsett, in welchem ich mich unwohl, gar eingesperrt fühle und bei dem ich das Gefühl habe ein stückweit meiner Persönlichkeit beraubt zu werden.
Schwarz-weiße Fesseln der Gesellschaft
Bisher habe ich mich von solchen – in meinen Augen sinnlosen – Etikett-Vorgaben nicht beeindrucken lassen. Bei meinen Praktika- und Job-Vorstellungsgesprächen bin ich immer in der Kleidung aufgetreten, wie ich sie auch sonst tagtäglich trage. Ein Unternehmen, welches von mir als Angestelltem erwartet, dass ich mich zu jemand mache, der ich nicht bin, kam bisher nicht für mich in Frage. Wieso soll ich mich zu etwas drängen lassen, bei dem ich mich nicht wohl fühle?!
Bereits bei unserem Abi-Ball hatten es die Verantwortlichen versucht. Damals wurde für alle männlichen Besucher die Vorgabe gegeben, in schwarzer Hose und in weißem Hemd zu erscheinen. Wer mich kennt, wusste, dass ich mich nicht daran halten würde. Ich kam in weißer Jeans und schwarzem Oberteil. Was sollte man denn auch dagegen machen? Mich von meinem eigenen Abi-Ball samt Zeugnisübergabe ausschließen? Dass ich nicht lache!
Aussehen als Hindernis
Deswegen rege ich mich auch bis heute über die Organisatoren der gestrigen Movielounge auf. Nein, es ist nichts persönliches, im Gegenteil, ich verstehe mich mit den Verantwortlichen sogar richtig gut. Aber Dresscode-Vorschriften laufen mir einfach total zuwider.
Dabei war es nicht mal so, dass ich nicht rein gekommen bin. Ich hatte mich gestern sogar für das „richtige“ Outfit entschieden und wäre auch ohne Probleme zu Lounge und Buffet gelangt. Allerdings mag ich es nicht, wenn ich es durch die Kontrolle schaffe, nur weil ich zufälligerweise die „richtige“ Kleidung angezogen habe. Ich ziehe an, worin ich mich in dem Moment wohl fühle, und nicht, weil es mir jemand vorschreibt!
Gift und Schweigen für die Kreativität
Einige Kommilitonen von mir – allesamt gute Freunde – hatten weniger Glück. Ihnen wurde von den Kontrolleuren am Eingang der Eintritt verwehrt, sie wurden nach Hause geschickt. Für mich eine bodenlose Unverschämtheit, handelte es sich immerhin bei allen um Studenten, die diese Woche ihr Bergfest feiern. Konsequenterweise habe ich dann ebenfalls auf den Eintritt verzichtet. Was habe ich auf einer Party zu suchen, deren Organisatoren meinen Freunden den Eintritt verhindern? Genau: Nichts!
Ironischerweise handelte es sich bei einigen dieser Studenten, die es nicht in die Movielounge geschafft hatten, um Menschen, die in ihrem studentischen sowie im privaten Bereich viel Erfahrung im Kino- und Filmbereich vorweisen können, teilweise auch regelmäßig auf der Berlinale arbeiten. Doch lieber zog man diesen die kragenhochstellenden BWL-Studenten vor. Kino und Film haben ja schließlich auch was mit Finanzen und Wirtschaft zu tun…
Typisch… Deutsch?!
Erinnern muss ich mich die ganze Zeit an einen Spiegel-Artikel über Haim Saban. Der ehemalige Anteilseigner von ProSieben und Sat.1 hatte sich einst sehr über die Verantwortlichen seiner Sender echauffiert. Grund war damals, dass diese zu den Meetings allesamt in einheitlichem Kostüm von Schlips und Krawatte erschienen sind. Wie können dies kreative Menschen sein, so seine Kritik.
Als Organisator einer solchen Veranstaltung sollte man auch immer im Auge behalten, was eine solche Kleiderordnung für Auswirkungen hat. Abgesehen davon, dass viele Leute, die mit ihrem unkonventionellen Auftreten sicherlich zu einer Auflockerung der Veranstaltung beitragen würden, so müssen diejenigen, die es durch die Kontrollen geschafft haben, den ganzen Abend lang steif in ihrem Anzug verharren. Bewegungslosigkeit und eine durch die Krawatte eingeschnürte Kehle inklusive!
Stimmung in uniformierter Einheitlichkeit?
So habe ich nur wenige Stunden später auch erfreut zur Kenntnis genommen, dass andere Freunde von mir die Movielounge frühzeitig verlassen und sich unserem Alternativprogramm angeschlossen haben, mit dem Hinweis, dass die Veranstaltung zu steif und stimmungslos gewesen sei. Dieser Meinung haben sich heute die meisten angeschlossen, mit denen ich mich unterhalten hatte (was nicht heißen muss, dass es die Mehrheit der gestern Anwesenden auch so gesehen haben muss!).
Ich frage mich immer, wieso so viele junge Menschen die Regeln und Wertvorschriften der Vorgängergenerationen als unumstößlich übernehmen, ohne sie etwas zu lockern, geschweige denn in Frage zu stellen. Aber besonders meine Generation scheint sich lieber mit Gegebenheiten abzufinden, als sich kritisch damit auseinanderzusetzen. Es ist eben bequemer so! Nicht anders sind auch die fehlenden Diskussions- und Demonstrationsverhalten zu erklären. Nicht einmal beim Thema Studiengebühren findet sich eine Mehrheit zusammen, die geschlossen auf die Straße zieht.
Wenn ich höre, dass beim Thüringer Boykott der Verwaltungsgebühr, Hochschulen wie Schmalkalden oder Nordhausen abspringen mussten, weil dort gerade mal vier bzw. drei Prozent der Studierenden teilgenommen haben, dann muss man die Diskursfähigkeit der heutigen Studentengeneration wohl wahrlich in Frage stellen. Es scheint nur noch darum zu gehen nicht aufzufallen und immer ja zu allem zu sagen. Und wenn die anderen in Schlips und Anzug kommen, dann müssen wir es ja wohl auch!
Freie Entfaltung der Persönlichkeit
Auf der zugehörigen Internetseite zum Ilmenauer Bergfest 2007 heißt es zur Movielounge:
(…)Ballkleid und Anzug müssen deswegen trotzdem nicht in den Tiefen des Kleiderschranks versinken!!! Stilgerecht gekleidet könnt ihr auch zur erstmalig stattfindenden Movie-Lounge erscheinen.(…) (Quelle: Bergfest2007.de)
Man könnte sich jetzt Ewigkeiten darüber streiten, ob diese Formulierung beinhaltet, dass man in Anzug und Ballkleid zu erscheinen hat oder ob es einfach eine gute Gelegenheit dazu wäre. Auch wie man das Wort Stilgerecht zu interpretieren hat, ist sicherlich eine Sache der Auslegung. Ich sehe ohnehin in einem „kann“ („könnt“) keine ununmstößliche Vorschrift sondern eben eine Möglichkeit. Auf Nachfrage stimmten die Veranstalter sogar zu. Allerdings bedeutet deren Auffassung zufolge ein „erwünschenswert“ eine zwingende Vorgabe, die es einzuhalten gilt.
Ich bin so, wie ich bin!
Na ja, wie dem auch sei. Nennt mich anstrengend, kleinlich oder aufmüpfig. Ich lasse mich auch in Zukunft nicht zu einer Maskerade zwingen, in der ich mich nicht wohl fühle, nur damit es ein paar Leuten gefällt. Solche Veranstalten werden wohl auch weiterhin auf mich verzichten müssen. Das hat nicht nur etwas mit Idealen oder Prinzipien zu tun. Natürlich auch. Aber vielmehr noch hat es mit Authentizität zu tun und mit der Ehrlichkeit mir und allen anderen gegenüber. Nehmt mich doch so, wie ich bin. Auch in Jeans!
Als Spießbürger oder Spießer bezeichnet man abwertend eine Person, die sich durch geistige Unbeweglichkeit, ausgeprägte Konformität mit gesellschaftlichen Normen, Abneigung gegen Veränderungen der gewohnten Lebensumgebung und Zurückweisung von allem Fremden auszeichnet.
(Quelle: Wikipedia)
An dieser Stelle möchte ich nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass meine Kritik an der Kleidervorschrift für die Movielounge keinesfalls die organisatorische Leistung der Verantwortlichen im Ganzen schmälern soll. Ganz im Gegenteil, ich möchte mich bei allen Organisatoren und Helfern der verschiedenen Bergfestveranstaltungen für deren ehrenamtliches Engagement herzlich bedanken!!!
bluejax
Il, den 27. Juni 2007
Quellen und Links:
http://www.bergfest2007.de
http://www.incomparable-derfilm.de/
http://www.bergfest2007.de/bf/index.php?menuid=58
Bildquellen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/59/ Grey_and_navy_suit_on_mannequin.jpg/800px-
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Zur Einleitung sollte ich vielleicht sagen, dass ich gestern auch bei Film und auch bei der Lounge war, durchaus meinen Anzug mobilisiert hatte und trotzdem kein BWLer bin bzw. mit BWL überhaupt nichts am Hut habe. Ich kam aber auch erst relativ spät zur Lounge und habe von dem Eintrittsverbot für “nicht so fein gekleidete Menschen”, aber auch gar nichts mitbekommen.
Gestern Abend war übrigens das erste Mal seit meinem Abiball, dass ich überhaupt den Anzug mal wieder aus dem Schrank geholt habe (und mein Abi ist schon 7 Jahre her). Ich halte also nichts von Konformität, gesellschaftlichem Druck oder all den Dingen, die du den Anzugträgern hier unterstellst. Was war nun meine Motivation? Ich würde einfach mal sagen: Respekt. Ich hab selbst am Bergfestfilm 2004 recht intensiv mitgearbeitet (und da zur Premiere komischerweise keinen Anzug getragen). Und auch die letzten Jahre hatte ich dann eher Hemd und Jeans an. Aber dieses Jahr war mir einfach so, weil sich mti der Movie-Lounge im Anschluss auch eine gute Gelegenheit dazu geboten hatte. Vielleicht spielt auch das Alter eine Rolle, dass man ein bisschen von dem deutschen Nörgel-Trip runter kommt und auch ein wenig die Leistung anderer zu würdigen weiß. Ich hätte mich bei unserer Premiere jedenfalls gefreut, wenn die Leute anstatt halbtrunken (nach dem Bierathlon – damals noch dienstags) auf den Stühlen zu hängen, ihrem Respekt für die grandiose Leistung, die jeder einzelne dieser Filme ist, gezeigt hätten. Wenn du meinst, dass es deiner Persönlichkeit entspricht, einen so besonderen Tag (für jeden beteiligten) damit zu bedenken, dass du “wie immer” erscheinst, ist das deine Sache. Ich glaube, dass du dann auch einfach zu einem der anderen Tage hingehen kannst… Kino ist Kino – Premiere ist Premiere.
Und was die “müde” oder “unkreative” Lounge im Anschluss angeht, so fand ich sie persönlich sehr angemessen. Sauf-, Gröl- und Tanzparties gibt es in Ilmenau (und während des Bergfestes) schon genug. Warum also nicht mal was anderes machen? Und wenn dir das etwas ruhigere, feinere Ambiente nicht gefällt, kannst du immernoch ins Zelt, in die Clubs oder in die Stadt gehen. Ich habe mich jedenfalls sehr angeregt mit ein paar Leuten vom Film und auch anderen Premierenbesuchern unterhalten und lecker gegessen. Genau das habe ich mir von der Verantstaltung erwartet. So unterschiedlich können die Perspektiven sein. Ich geh aber auch nicht zu nem Punk-Konzert und rege mich hinterher über die “simple” Musik auf.
Achja, Nicht-Demonstranten- oder Nicht-Boykottier-Bashing scheint ja momentan auch ganz groß zu sein. Auch wenn ich deine Überleitung zu dem Thema etwas sehr weit herbei geholt finde, möchte ich doch was dazu sagen. Was du dir scheinbar wünschst, ist das, was du selbst kritisiert: Eine dumme Masse. Nur dass die dumme Masse nach deiner (bzw. der Anti-Fraktion) Pfeife tanzen soll. Spontane Rebellion gegen alles, was gerade in den Trend passt. Du implizierst einfach viel zu sehr, dass deine Sichtweise die richtige sei und alle einfach nur nicht mitmachen wollen, weil sie zu faul oder zu unfähig zum Diskurs sind. Ich kann dich beruhigen, dem ist nicht so.
Ey ey ey, wenn du vielleicht mal drin geblieben wärst, hättest dich vielleicht über ganz annere Dinge geärgert, anstatt nur über den Gaderobenzwang. Btw. immerhin besser als manche Gesichtskontrolle in diversen Berliner oder Münchner Clubs.
Egal. Zurück zum Eigentlichen. Und zwar war am Buffet ein Chaos wie ich es noch nie erlebt hab. Eine riieesen Schlange, wo man nicht weiß wo überhaupt der Anfang vom Buffet ist. 20min Anstehen, Teller, auf die maximal ein Appetithappen draufpasst, die schwache Beleuchtung des Buffets, dass man nicht sieht was man sich da überhaupt aufn Teller packt, zu wenig Tische, was dazu geführt hat, das ich mir mein Appetithappen auf’m Hemd verteilt hab. Wenn man auf der Treppe sitzt, den Teller auf den Knien bzw. Oberschenkeln jonglieren muss, um sein Fleisch schneiden zu können, da regt mich die Kleiderordnung bei weitem nimmer auf. Und zu guter letzt der ach so angepriesene “Schokobrunnen” der mehr ein Schokorinnsal war, mit ganzen 2 (in Worten ZWEI) verschiedenen Früchten. Die Erdbeeren mit noch Grünzeug dran, die Ananas in viel zu großen Stücken. Also ein Abend, wo das Anstehen am Buffet mehr Stress verursacht als das Anstehen am Einlass.
Ich hoff die Organisatoren für nächste Jahr ham sich das gemerkt und werden das nächstes Jahr mal besser machen.
Die Movielounge. Eine wirklich gute Sache dachte ich mir, bis wir vor der Tür standen. Ich weiß zwar nicht, wie es bei euch gesagt wurde, aber wir wurden immer nur mit den Worten “nur Zutritt für Gäaste mit Buffetkarte gestattet” abgewiesen. Das ganze einmal direkt nach dem Film und einmal um etwa halb 12, als man wirklich ohne Probleme noch 100 Leute hätte reinlassen können. Voll war das nicht mehr!
Verständlich war das nun wirklich nicht, zumal es ja hieß, dass Eintritt für jedermann frei sei. Und ja.. Wir waren alle so gekleidet, dass wir nicht durch die Gesichtskontrolle fallen müssten. Hemd und Hose, Rock und Bluse – was will man denn noch mehr? Nen Anzug ist für solche Verstaltungen des öfteres auch einfach mal overdressed.
Wahrscheinlich waren die Securities einfach mal heiß drauf, ne wichtige Lounge zu gebleiten und nicht vor dem Hühnerhof 2-3 Betrunkene Pöbler wegzuschicken. Oder wer kann mir sonst erklären, dass selbst wirklich wichtige Leute des Film nicht der Eintritt gestattet wurde? Also bitte…!
Die durchgehend gute Stimmung bei allen Beteiligen/Zuschauern, nach dem wirklich guten Film, wurde so durch ein, zwei Kleinigkeiten heftigst gemindert! Also nächstmal bitte ordentliche Security holen..
Also was die Eintrittsmodalitäten angeht, so fand ich das auch etwas ungünstig gelöst. Meiner Meinung nach, hätten sie das ganze gleich nur mit 5 Euro Eintritt und Buffet machen sollen und nicht so ein duales System. Das sorgt nur dafür, dass der Einlass länger dauert, mehr kontrolliert werden muss (auch am Buffet nochmal, ob die Leute auch wirklich dürfen etc.). Viel hätte sich da wohl von selbst erledigt, wenn man auf den kostenlosen Eintritt von Anfang an verzichtet hätte. Aber das ist dann ja vielleicht eine Lehre fürs nächste Mal. Die Security schien mir wirklich nicht so sehr freundlich zu sein, ich glaub aber, dass die Herren an der Tür auch nur stumpf befolgt haben, was ihnen der Security-Oberdrache gesagt hat.
Fogendes hätte ich da mal zu vermerken, obwohl sicher vieles richtig ist, von dem was du geschrieben hast…
“Dabei war es nicht mal so, dass ich nicht rein gekommen bin. Ich hatte mich gestern sogar für das „richtige“ Outfit entschieden und wäre auch ohne Probleme zu Lounge und Buffet gelangt.” Und später heißt es:”Ich lasse mich auch in Zukunft nicht zu einer Maskerade zwingen, in der ich mich nicht wohl fühle, nur damit es ein paar Leuten gefällt.”
Mhmm…was hat dich denn genau gestört? Du hattest Dich selbst für Dein “richtiges” Outfit entschieden, wärst rein gekommen…Was hat das mit “in eine Maskerade zwingen” zu tun, wenn Du selbst so entschieden hattest?
Dreckige Grüße vom Sofa sendent
Fabian
Ich kann das recht gut nachvollziehen. Auch Ich meide beinahe jede Veranstaltung, die mit einem wie auch immer gearteten Dresscode aufwartet.
Das heißt nicht, daß ich nicht auch hin und wieder Schlips und Krawatte anziehe, aber Zeit, Anlass und Ort wähle ich immer noch selbst.
Seltsam, ich würde an den Studenten nicht die mangelnde Diskursfähigkeit bemängeln, sondern kollektives, pubertäres und unsachliches Nörglertum.
Was hier mal wieder bewiesen wäre.
Zuerst einmal sei erwähnt, dass ich selbst weder Schlips trug (und das obwohl BWL-Student…) noch in der Lounge selbst war, da ich keine Buffetkarte hatte. Ich halte es für reichlich kurzsichtig, sich zu beschweren, wenn man ohne Karte keinen Zugang bekam. Wenn der Raum voll ist (die Vorredner behaupten das), dann ist es ja wohl sinnvoll die Leute mit Buffetkarte zu bevorzugen. Die haben schließlich dafür bezahlt.
Dass es in der Planung bzw. Organisation nicht reibungslos lief, ist vielleicht etwas ärgerlich, aber aufgrund der Tatsache, dass die Veranstaltung ehrenamtlich von Studenten organisiert wurde, in meinen Augen verzeihlich. Und verdient daher Lob und vor allem konstruktive Kritik (siehe Comment von Karsten zum Eintritt).
Des Weiteren sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die ich seltsam finde. Angeblich war der Autor ja passend gekleidet, also in Hemd und feinem Zwirn. So viel inneren Kampf um den Verlust an individueller Authentizität kann das Tragen also nicht verursacht haben.
An nächster Stelle wird über „kragenhochstellende BWL-Studenten“ lamentiert. Möchte sich der Autor etwa die freizügige Verwendung von Klischees vorwerfen lassen? Wird hier nicht ein Klischee verwendet, dessen Vermeidung und Bekämpfung sich der Autor auf die Fahnen geschrieben hat? Vielleicht sollte man ihm als Erkenntniserweiterung den Besuch einer BWL-Vorlesung empfehlen.
Und zu guter Letzt möchte ich einen Gedanken von Karsten aufgreifen: der Wunsch nach spezieller Kleidung war gemeinhin bekannt, sonst wäre der Autor nicht entsprechend gekleidet gekommen. Wem es nicht passt hat die Möglichkeit, sich aktiv in die Organisation einzubringen und dort mit Argumenten zu überzeugen. Wer es nicht versucht, sollte sich nachher nicht darüber beschweren. Oder wegbleiben, ins Bierzelt gehen und nachher nicht beleidigt dem Anti-Trend folgend zu nörgeln.
@ Karsten
Vielen Dank erstmal für Deinen langen und ausführlichen Kommentar!
Ich bin mitnichten ein Mensch, der seine eigene Meinung als unumstößlich und allgemein geltend ansieht. Wer die Artikel in diesem Blog kennt, der weiß, dass ich immer für Kritik offen bin und Diskussionen liebe. Andernfalls könnte ich übrigens auch die Kommentarmöglickeit hier ausschalten!
Glaub mir, dieses Eintrittsverbot hat es wirklich gegeben. Wie mir (aus erster Hand) erzählt wurde, kamen selbst Mitarbeiter des Filmteams (u.a. Regiassistenz und Ton) – für die die Lounge ja u.a. auch gedacht war – erst nach langen Diskussionen über deren Outfit rein! Wo bleibt denn hier der Respekt?
Wie bereits mehrfach betont, der Artikel repräsentiert meine persönliche Einstellung. Dass jeder Mensch eine eigene individuelle Meinung hat, ist mir klar und das ist auch sehr gut so. Dass viele allerdings ihre Meinung für sich behalten, anstatt sie mitzuteilen, finde ich nicht nur schade, sondern auch gefährlich für eine Gesellschaft. Mit dem Stichwort „Schweigespirale“ werden wohl die meisten Ilmenauer Studierenden was anfangen können, oder?!
Selbst wenn ich nur einer von sagen wir 500 Menschen bin, der so kritisch über die Kleidervorschriften der Movie-Lounge denkt, so ist es dennoch mein Recht, diese Meinung hier mitzuteilen. Zudem hat jeder das Recht und auch die Möglichkeit hier über die Kommentarfunktion mich zu kritisieren und ggf. eine andere Sichtweise mitzuteilen!
Siehst Du, Du hast für Dich entschieden, Dich so zu kleiden, wie du es gewollt hattest. Und wir anderen auch. Wie gesagt, ich habe ein Problem damit, wenn sich jemand in mein Styling einmischen und mich in eine Maskerade zwängen möchte. Ich möchte die Freiheit haben, das anzuziehen, was ich möchte & nicht nach meinem Äußeren bewertet und beurteilt zu werden!
Du meinst, ich bin noch zu jung, um anderen Menschen Respekt zu würdigen oder Angemessenheit zu begreifen? Einer von den jungen Wilden, die einfach nur nörgeln und aufmüpfen wollen/müssen? Wenn Du dies darauf beziehst, dass ich mir Gedanken mache, Kritik übe und eine Diskussion anzustoßen versuche, dann wirst du wohl Recht haben. Ich allerdings bewerte es etwas anders!
Übrigens habe ich vor einigen Jahren selber einmal 7 Monate im Film- & Kinobereich gearbeitet (Filmverleih). Tut mir leid, es ist nicht so, dass dort alles über Hemd und Buntfaltenhose läuft!
Die Überleitung zum Boykott habe ich bewusst so eingeleitet. Ganz ehrlich: Die Studierenden von heute (wie alle junge Menschen) sind das Grundgerüst und die Vorbilder der Gesellschaft von Morgen. Wenn aber keiner von uns einmal Kritik an für allgemeingültig geltende Werten und Normen übt, dann dürfen wir uns auch im Nachhinein nicht darüber beschweren. Ohne Kritik und Diskussion, wird es keine Veränderungen oder Fortschritte geben. Ich finde es äußerst traurig, dass die Mehrheit der Studierenden sich zwar über Studiengebühren bzw. Verwaltungsgebühr aufregen, im Gegenzug aber nicht den Mumm haben, auch ein Zeichen zu setzen!
Wieviele waren vor einigen Monaten in Erfurt auf den Demos? Und dass sich nun an den meisten Unis in Thüringen nicht einmal 20% der Studierenden finden, die sich am Boykott beteiligen, regt mich maßlos auf. Ganz ehrlich: Würden sich die Studenten endlich mal geschlossen zusammen tun, gemeinsam an einem Strang ziehen und am Boykott teilnehmen, dann kämen die Verantwortlichen aus der Politik nicht drum herum, sich nochmal zusammen zu setzen und alternative Möglichkeiten zu suchen.
Wenn allerdings kein Protest der studentischen Mehrheit zustande kommt (beim Boykott geht es ja nicht mal um eine Mehrheit, sondern lediglich um 20%!!!), dann haben Politiker auch keinen Anlass (oder Druck) dazu, sich mehr mit den Anliegen der Studenten zu befassen.
Solange sich niemand darüber beschwert und so lange die meisten still halten und zahlen, wird man auf Dauer auch weiterhin ungehemmt ausgemelkt werden. Und solange sich keiner über (unnötige) Einlassverweigerungen äußert und darüber diskutiert wird, so lange werden sich auch Organisatoren nicht mit der Frage beschäftigen, ob solche Ettikett-Vorschriften wirklich angebracht und sinnvoll sind!
Dass ich alles andere als eine dumme Masse möchte – sogar ganz im Gegenteil – sollte dir eigentlich durch aufmerksames Lesen dieses Artikels klar geworden sein!
@bluejax
Ich versteh deinen Standpunkt schon, denke ich. Das mit dem Alter war etwas unglücklich ausgedrückt. Ich weiß nur, dass ich mich vor ein paar Jahren auch nicht freiwillig in einen Anzug eingewickelt hätte, für so einen Anlass.
Und du hast schon recht, es ist wichtig Kritik zu äußern. Dennoch habe ich das Gefühl, dass das besonders in Ilmenau a) viel zu häufig und b) selten Konstruktiv passiert. Wie der Bernhard schon schrieb, wenn es dir nicht passt, kannst du dich gern selbst engagieren. Es war eine Verantstaltung des gesamten Bergfestes mit einer gewissen Kleiderordnung. Wenn man dann sich noch lang und breit darüber auslässt, muss man aufpassen, dass aus Kritik nicht Nörgelei wird, zumal du auch keine Ansätze geliefert hast, wie man einen solchen Event dahingehend verbessern und ein festliches Ambiente wahren kann.
Zu den Studien bzw. Verwaltungsgebühren sag ich jetzt mal nichts mehr. Hab dazu schon genug im SPI geschrieben und eigentlich gehört das ja auch gar nicht so richtig hierher.
Als einer von den Autoren muss ich sagen, das nur einer von uns passend gekleidet war und das war nicht ich
.
Trotzdem gabs eigentlich mit der Secrurity wegen den Klamotten gar nicht so die Probleme.
Das Hauptproblem war tatsächlich, dass sie irgendwann dachten, es wären zuviel Leute drin und die Orga deshalb beschloßen hat, nur noch Leute mit Buffetkarte rein zu lassen.
Das führte dann dazu das Leute vom Filmteam die keine Karte hatten, auch nicht mehr rein gelassen wurden. Nach langen Diskussionen musste sich dann einer der Produzenten an den Eingang stellen und jedes Mal der Secrurity sagen, ob jmd zum Filmteam gehört oder nicht.
Desweiteren muss man noch hinzufügen, dass die ganze Sache vom Bergfestteam organisiert war und wir Filmleute quasi auch nur Gäste waren.
PS: Der einzige von uns der Probleme hatte mit der Secrurity wegen seinen Klamotten, war in kurzen Hosen da. Aber auch der wurde rein gelassen.
@ Fabian K.
Wie gesagt stört es mich, wenn andere Menschen, meine Freunde und auch ich lediglich auf das Äußere reduziert und danach bewertet werden. Gut, ich hatte Glück, weil ich in den Augen des Securities das „richtige“ angezogen hatte. Andere nicht. Tut mir leid, aber wenn ein Türsteher meint, dass gute Freunde von mir nicht den Bestimmungen entsprechen und der Eintritt verwehrt wird, dann muss ich da auch nicht rein.
Wenn ich mich aus freien Stücken mal dazu entschließe, ein lockeres Jacket auf meine Jeans anzuziehen, dann mache ich das gerne. Weil es mir gefällt, weil ich mich wohl fühle. Ja, weil das in dem Moment ich bin!
Wenn mir aber jemand vorschreibt, dass ich so und so aufzutreten habe, dann fühle ich mich in der Freiheit meiner Persönlichkeit beschnitten. Dann gefällt es mir nicht, dann fühle ich mich nicht wohl. Ja, dann bin das in dem Moment nicht ich!
@ Bernhard
Ich glaube, es hat nichts mit „pubertärem und unsachlichen Nörglertum“ zu tun, wenn ich mich hier zu meiner Meinung äußere. Wie gesagt, ich stelle mich gerne der Kritik und freue mich über eine angeregte Diskussion. Dass ich für das Veröffentlichen meiner Meinung einstecken muss, das war mir im Vornherein schon klar. Ganz ehrlich habe ich es sogar darauf angelegt, um andere Studenten mit ihrer (gegenteiligen) Meinung aus dem Häuschen zu locken und eine Diskussion über das Thema zu starten.
Unter diesem Gesichtspunkt ist auch die Bemerkung mit den BWL-Studenten zu werten. Wenn ich irgendjemanden in seiner Ehre beleidigt haben sollte, dann tut das mir ganz ehrlich leid, das war nicht meine Absicht!!! Ich habe dieses Vorurteil (Stereotyp?) bewusst aufgegriffen, um zu provozieren und andere aus der Reserve zu locken. Und es scheint ja auch funktioniert zu haben…
Zu den Karten: Wir waren das zweite Grüppchen, das am Eingang stand. Vor uns kamen lediglich drei junge Damen durch den Einlass. Außerdem hatten die Mädels von der Organisation – wie gesagt, gute Freunde von mir – für zwei von uns Karten auf die Seite legen lassen. Das war dem Herrn Türsteher allerdings egal, der ließ nicht mit sich diskutieren, meinte nur er hätte seine Anweisungen. Und die anderen, die um den Türsteher herumstanden, stimmten zu und baten uns zum Ausgang zu gehen.
Mein Lob und meinen Respekt haben die Organisatoren – abgesehen von der Sache mit dem Dresscode – auch. das habe ich doch oben bereits im Artikel explizit betont. Man sollte meine Kritik hier auch nicht persönlich nehmen. Wie gesagt, ich sehe es so, dass Kritik auch immer ein Feedback ist, um in Erwägung zu ziehen, bestimmte Punkte beim nächsten Mal anders zu machen (oder eben nicht).
Wenn ich überlege, wie oft ich schon Kritik einstecken musste. Hätte ich diese immer persönlich genommen und jedes Mal danach aufgegeben, dann wäre ich sicherlich nicht so weit, wie ich heute bin. Ich denke, dass es wichtig ist, zum einen seine Meinung zu äußern und andere Meinungen anzuhören. Aber ich denke auch, dass es enorm bedeutend ist, sich mit Kritik auseinanderzusetzen und sich auch mit Kritiken an der eigenen Arbeit zu beschäftigen. Das mache ich hier doch auch, indem ich mich mit meiner Meinung/Einstellung an dieser Stelle zu Wort melde!
@ Bergfest 2007
Ich finde es durchaus schade, dass sich bis jetzt (scheinbar) noch keiner vom Organisationsteam der Movie-Lounge hier in der Diskussion eingelinkt hat (bzw. als solches zu erkennen gegeben hat). Wie gesagt, ich würde mich wirklich sehr freuen, an dieser Stelle direkt mit den Verantwortlichen über das Für und Wider zu diskutieren.
Dass man die Diskussion hier allerdings verfolgt, das weiß ich. Aus meinen Counter-Statistiken sehe ich, dass jeden Tag etliche User aus dem geschlossenen Forum der Bergfest-Teammitglieder hier her kommen. Ich kann also davon ausgehen, dass man sich in dem dortigen Forum in einem (eigenen?) Thread mit der Thematik auseinanderzusetzen scheint.
Leider allerdings handelt es sich um ein geschlossenes Forum. Als Nicht-Teammitglied habe ich also keine Chance, die Diskussion zu verfolgen, geschweige denn daran teilzunehmen. Eine Situation, die ich sehr schade finde. Denn es ist davon auszugehen, dass dort viel Kritik an mir und meinem Blog-Artikel geübt wird. Leider habe ich so allerdings nicht die Möglichkeit, mich zu verteidigen, auf Kritik zu reagieren und mich zu erklären!
Etwas ungerecht, findet ihr nicht auch? Ich stelle mich mit meiner Kritik hier allen offen. Ich spreche an, aber ich bin auch ebenso bereit, dafür einzustecken. Jeder, der eine andere Meinung hat oder meine Einstellung oder Reaktion unangemessen findet, hat hier die Möglichkeit, dies in der Öffentlichkeit kund zu tun. So haben beide Seiten die Gelegenheit gegenteilige Meinungen auszutauschen und in einen fairen Dialog miteinander zu treten!
ich finde es ja schön, dass hier die Möglichkeit der Diskussion gegeben wird. Doch nur weil die Erde rund und das Universum vielleicht unendlich groß ist, sollte man nicht über alles diskutieren. Will man sich nicht auf wichterige Themen wie den Stura boykott oder so beschränken, unsere Zeit ist doch schon beschränkt.
Danke an die Form, aber der Inhalt ist nicht wirklich produktiv. Kleiderordnung, es gibt unzählige Veranstaltungen da draußen in der wirklichen Welt, welche eine Kleiderordnung haben. Wenn ich was dagegen habe, gehe da einfach nicht hin und mache meine eigene “Party”. Die Organisatoren haben hier alles auf die Beine gestellt und wenn sie möchten, dass nur Leute mit Hemd dahingehen, nun gut es ist ihre Veranstaltung. Wenn ich Geburtstag feiere möchte ich auch nicht jeden auf meiner Party haben und mir sei doch selbst freigestellt, welche Merkmale für mich Auswahlkriterien sind. Wie du meintest Bewerbungsgespräche. Es gibt Firmen, welche dich nicht nehmen, wenn du mit einem Irokesen, schreibt man das so mh…, kommst. Die Firma Movielounge hat deine Freunde ebend nicht genommen.
By the way, die Kleidungsindustrie setzt mir auch ständig Dinge vor, welche ich nicht tragen möchte und manchmal kann es durchaus schwierig sein, Kleidungsstücke zu finden, welche schon lange nicht mehr Trend/Gesellschaftskonform sind. Selber schneidern kann ich leider nicht.
Ein letztes:”Denn es ist davon auszugehen, dass dort viel Kritik an mir und meinem Blog-Artikel geübt wird. Leider habe ich so allerdings nicht die Möglichkeit, mich zu verteidigen, auf Kritik zu reagieren und mich zu erklären!” Ausgehen ist nicht wissen und es klingt ganz schön nach böswilliger Unterstellung. Denkt man immer nur im schlechten von anderen.
Hallo,
als einer der Verantwortlichen des Bergfest e.V. und des diesjährigen Bergfest2007 möchte ich dir nur sagen, dass wir uns an einer Diskussion über das Für und Wider der Movie Lounge nicht! beteiligen werden. Es gab sehr viel Kritik, sowohl positive wie negative. Diese gab es aber bei jeder Veranstaltung in der Bergfestwoche und die Movie Lounge ist ein Teil dieser.
Uns jetzt zu jeder Veranstaltung zu äußern erscheint eher sinnlos, da dies Einzelkritiken sind und man es nicht jeden Recht machen kann.
Wir nehmen jede Kritik, positive und negative, auch deine, ernst und werden daraus unsere Schlüsse für das nächste Jahr ziehen. Aber es wird wie gesagt, keine Rechtfertigung zu einzelnen Punkten einer Veranstaltung in einzelnen(privaten) Foren und Blogs geben.
Eigentlich wollte ich hier nichts Reinschreiben, da dies nur zu weiteren unnötigen Diskussionen führt. Doch wurde ich mehrfach darauf angesprochen, deines erwähnten internen geschlossenen Forums. Ich möchte dir sagen, dass das Bergfest so ein Forum nicht besitzt! Ich weiss nicht, woher du die Informationen hast. Es gibt eine Wiki-Seite zum Bergfest, worauf Informationen(Protokolle, etc.) abgelegt werden; und es gibt die offizielle Bergfestseite(ohne Forum). Mehr gibt es nicht.
Ja soweit so gut. Ich hoffe, du bist uns nicht böse, dass wir so einer Diskussion nicht beiwohen werden und hoffen, dass du trotz deiner Kritik eine schöne Bergfestwoche hattest.
In diesem Sinne
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Jordan
[...] (Quelle: Bluejax.net [...]