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Vieles vergeht, wahre Freundschaft bleibt - Über Vertrauen. Und Fehler. Und das Leben.

By bluejax • Dez 5th, 2006 • Category: Nachgedacht, Presented By Pepe

Es ist zum Verzweifeln. Man denkt man hat eine gute Idee. Eine Schöne. Eine Neue. Doch eine Idee ist immer nur so gut, wie die Welt sie braucht. Die Idee kann noch so gut sein, wenn die anderen damit nichts anfangen können, ist sie schlecht. Die Idee. Insofern hängt es immer davon ab, was die Welt möchte.

Im Grunde genommen ist man insofern immer abhängig. Abhängig von außen. Abhängig von anderen Menschen. Abhängig von der Welt. Das eigene Handeln und Tun ist immer nur so gut, wie die anderen es bewerten. Nur wenn andere Menschen sich freuen, nur dann hat man eine gute Tat getan.

So scheint es. So wirkt es. So nehmen wir es wahr.

Doch ich glaube, wir müssen uns verabschieden. Verabschieden von diesem Zwang. Wenn wir denken wir haben eine gute Idee, sollten wir nicht abwarten, wie die anderen Menschen darauf reagieren. Wenn andere meinen, unsere Idee sei schlecht, ist es deren Sache. Wenn wir denken, die Idee sei gut, dann ist es die Unsere! Deshalb sollten wir auf uns hören. Auf unseren Verstand. Auf unser Herz!

Wenn unsere Ideen, unsere Gedanken, unser Handeln, die wir mit guten Gewissen für gut befinden, von anderen abgelehnt werden, dann sind es die anderen, die nicht passen. Unsere Idee, unser Gedanke, unser Handeln ist es nicht.

Deswegen fühlen wir uns auch am wohlsten zwischen Menschen, die uns und unsere Ideen für gut bewerten. Menschen, die etwas mit uns, mit unseren Gedanken, mit unserem Handeln anfangen können, sind es, die wir Freunde nennen. Oder Partner. Oder beides!

Diese Menschen gilt es zu finden. Diese Menschen gilt es zu halten.

Es gibt so viele Menschen auf dieser Welt, die man mit den eigenen Ideen, den eigenen Gedanken, dem eigenen Handeln glücklich machen kann. Wieso geraten wir dann dennoch immer wieder an Menschen, die mit uns nichts anfangen können?

Weil die Welt groß ist. Nur wenn wir in Kauf nehmen, auf unserer Suche auch einmal eine Niete zu ziehen, nur wenn wir akzeptieren, dass wir auch einmal die falschen Menschen treffen, nur dann haben wir die Chance auch einmal die richtigen Menschen kennen zu lernen. Die Menschen, die unsere Ideen begeistern. Die Menschen, die unsere Gedanken teilen. Die Menschen, die unser Handeln erfreut. Die Menschen, die unsere Persönlichkeit fasziniert.

Diese Menschen gilt es festzuhalten. Man sollte nie gute Freunde vergessen. Wenn man einen solchen Menschen gefunden hat, sollte man ihn nicht leichtsinnig wegstoßen oder verletzen.

Freunde sind unser Leben!

Das Leben ist schwer genug. Ist anstrengend. Ist voller Gefahren. Deswegen sollten wir auch immer die Konsequenzen unseres Handelns beachten. Sind wir von diesen nicht überzeugt, sind uns die Folgen nicht bewusst, dann sollten wir uns überlegen, ob diese Handlung die richtige ist.

Das böseste, was es im Leben gibt ist der Ärger über vergebe Chancen. Über falsches Verhalten. Über Versagen. Über verlorene Freunde. Deswegen müssen wir uns immer über die Folgen unseres Handelns im Klaren sein. Am besten beurteilt dies unser Herz. Unser Verstand kann sich irren, unser Herz nicht. Unser Herz ist ehrlich. Unser Herz ist rein.

Die Lotsen im Dunkeln

Doch wenn der Verstand einmal aussetzt, unser Herz erblindet, hilft es, wenn wir die richtigen Menschen um uns haben. Sie sind es, die uns in die richtige Bahnen lenken, die uns auf unserem Weg helfen. Sie motivieren uns. Sie kennen unsere Ideen. Unsere Gedanken. Unser Handeln. Und weil diese Menschen uns und unser Innerstes so gut kennen, sollten wir darauf achten, dass wir diese Menschen nicht verlieren.

Wenn wir diese Menschen erst einmal von uns gestoßen haben, kann es sehr schnell vorbei sein, mit dem Schutz. Wer lenkt uns dann auf die richtige Bahn? Wer hilft uns auf unserem Weg? Wer steht uns bei in schwierigen Situationen?

Unser Verstand kann aussetzen. Unser Herz kann sich irren. Die neuen Menschen um uns herum können die falschen sein.

Wir sollten nicht leichtsinnig das aufs Spiel setzen, was uns schützt und glücklich macht. Wir sollten nicht vergessen, was wir manchen Menschen zu verdanken haben. Denn einmal einen Fehler zu viel gemacht, kann es die härtesten Konsequenzen bedeuten. Für uns. Für unser Leben. Für unser Herz!

Kein Mensch ist perfekt. Aber es gibt Fehler, die wir verhindern können!

bluejax
Il, den 05. Dezember 2006

Quellen und Links:
http://www.pepe.bluejax.net/2006/09/05/uber-vertrauen
-und-freunde-und-fehler-und-das-leben/

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