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	<title>Kommentare zu: Nachgefragt: Abgrenzung und Einordnung –  Weblogs, Journalismus oder nicht?</title>
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	<description>.innovativ .informativ .alternativ (privat-publizistisches Blog-Magazin)</description>
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		<title>Von: Spirulina</title>
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		<dc:creator>Spirulina</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 18:51:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ciekawa strona, tak trzymac , pozdrawiam</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ciekawa strona, tak trzymac , pozdrawiam</p>
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		<title>Von: bluejax</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2006/04/25/nachgefragt-abgrenzung-und-einordnung-%e2%80%93-weblogs-journalismus-oder-nicht/comment-page-1/#comment-86</link>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2006 15:40:08 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;Hey Menno,&lt;/strong&gt;

schön von dir zu hören/lesen!

Deine Ausführung hier finde ich richtig interessant. Vor allem das mit dem &lt;em&gt;Rollenselbstverständnis&lt;/em&gt; sollte man nicht außer Acht lassen und ist glaube ich auch ein sehr wichtiger Aspekt. 

Aber du sagst zurecht, &lt;em&gt;Journalismus lässt sich also wissenschaftlich nicht genau definieren.&lt;/em&gt;

Denn je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr Fragen drängen sich auf:

- Es gibt ja auch viele Zeitungen, die von Grundauf gewisse Grundrichtungen in ihrer Berichterstattung aufweisen. Man muss sich nur einmal anschauen, welche Positionen Zeitungen wie &lt;em&gt;Die Welt&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;FAZ&lt;/em&gt;, die &lt;em&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/em&gt; oder die &lt;em&gt;TAZ&lt;/em&gt; immer wieder einnehmen. Da ist doch dann meistens die Neutralität nicht immer zu 100% gegeben. Bzw. wird man gewisse Grundtendenzen immer wieder durchgehend festellen können.
Dennoch würde keiner in Frage stellen, dass essich um  Journalismus, wahrscheinlich sogar &lt;em&gt;Qualitäts&lt;/em&gt;-Journalismus, handelt.

- Apropos&lt;em&gt;Etablierung des Skandaljournalismus&lt;/em&gt;: du meinst hier sicherlich auch die große deutsche Zeitung mit dem &lt;em&gt;Bild&lt;/em&gt;?! Handelt es sich hierbei um Journalismus? Schaut man sich den großen Umfang des &lt;em&gt;Bildblogs&lt;/em&gt; an, dann muss man sich ja auch des Öfteren die Frage stellen, ob die Bild immer &lt;em&gt;gut recherchiert&lt;/em&gt;. Also: Lässt sich die Bild-Zeitung in irgendeine Journalismus-Definition unterbringen?

&lt;u&gt;Deine Definition gefällt mir:&lt;/u&gt;
&lt;em&gt;eine neutrale, gut recherchierte Berichterstattung, die nicht wertend, beide Seiten eines Ereignisses beleuchtet.&lt;/em&gt;

Allerdings sind doch schon viele Artikel – ich würde sogar meinen, die meisten – wertend, zumindest zu einem gewissen Grad. Ich glaube, das lässt sich gar nicht immer ganz ausschließen, weil nun mal Menschen diese Artikel schreiben. 

Die gute Recherche mit Bezug auf mehrere Quellen finde ich mithin das wichtigste Kriterium! Ich glaube es ist wichtig, dass sich ein Journalist bei mehreren Quellen informiert und dann versucht, die gesammelten Informationen zusammenzutragen &amp; miteinander zu verknüpfen. D.h. für mich auch, dass man sich auch auf Quellen (oder Personen) mit differenzierenden Meinungen einlassen sollte, um einen richtigen Überblick zu bekommen.

Nochmal zu dem von dir angesprochenen Rollenselbstverständnis:
Ich glaube, dass man das vergleichen kann mit dem Auftrag der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten. Deren zentrale Aufgabe ist es ja, Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung bereitzustellen. Ähnlich würde ich auch die Aufgabe des Journalisten definieren. 

Hui, man könnte sich bei der Frage, was Journalismus überhaupt ist, richtig auslassen. Typischen Hausarbeitsthema, was!?

Jut, soweit, sogut.
&lt;strong&gt;Nochmal vielen Dank für deinen Kommentar &amp; deine Ausführung Menno!&lt;/strong&gt;
Wann kriegen wir dich denn mal wieder hier zu sehen? Ich freu mich auch schon drauf, wenn du uns deinen neuen Film präsentieren wirst. Bin schon richtig gespannt, was du da auf die Beine gestellt hast!
&lt;strong&gt;Viele Grüße nach Dortmund &amp; bis bald!&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hey Menno,</strong></p>
<p>schön von dir zu hören/lesen!</p>
<p>Deine Ausführung hier finde ich richtig interessant. Vor allem das mit dem <em>Rollenselbstverständnis</em> sollte man nicht außer Acht lassen und ist glaube ich auch ein sehr wichtiger Aspekt. </p>
<p>Aber du sagst zurecht, <em>Journalismus lässt sich also wissenschaftlich nicht genau definieren.</em></p>
<p>Denn je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr Fragen drängen sich auf:</p>
<p>- Es gibt ja auch viele Zeitungen, die von Grundauf gewisse Grundrichtungen in ihrer Berichterstattung aufweisen. Man muss sich nur einmal anschauen, welche Positionen Zeitungen wie <em>Die Welt</em>, <em>FAZ</em>, die <em>Frankfurter Rundschau</em> oder die <em>TAZ</em> immer wieder einnehmen. Da ist doch dann meistens die Neutralität nicht immer zu 100% gegeben. Bzw. wird man gewisse Grundtendenzen immer wieder durchgehend festellen können.<br />
Dennoch würde keiner in Frage stellen, dass essich um  Journalismus, wahrscheinlich sogar <em>Qualitäts</em>-Journalismus, handelt.</p>
<p>- Apropos<em>Etablierung des Skandaljournalismus</em>: du meinst hier sicherlich auch die große deutsche Zeitung mit dem <em>Bild</em>?! Handelt es sich hierbei um Journalismus? Schaut man sich den großen Umfang des <em>Bildblogs</em> an, dann muss man sich ja auch des Öfteren die Frage stellen, ob die Bild immer <em>gut recherchiert</em>. Also: Lässt sich die Bild-Zeitung in irgendeine Journalismus-Definition unterbringen?</p>
<p><u>Deine Definition gefällt mir:</u><br />
<em>eine neutrale, gut recherchierte Berichterstattung, die nicht wertend, beide Seiten eines Ereignisses beleuchtet.</em></p>
<p>Allerdings sind doch schon viele Artikel – ich würde sogar meinen, die meisten – wertend, zumindest zu einem gewissen Grad. Ich glaube, das lässt sich gar nicht immer ganz ausschließen, weil nun mal Menschen diese Artikel schreiben. </p>
<p>Die gute Recherche mit Bezug auf mehrere Quellen finde ich mithin das wichtigste Kriterium! Ich glaube es ist wichtig, dass sich ein Journalist bei mehreren Quellen informiert und dann versucht, die gesammelten Informationen zusammenzutragen &#038; miteinander zu verknüpfen. D.h. für mich auch, dass man sich auch auf Quellen (oder Personen) mit differenzierenden Meinungen einlassen sollte, um einen richtigen Überblick zu bekommen.</p>
<p>Nochmal zu dem von dir angesprochenen Rollenselbstverständnis:<br />
Ich glaube, dass man das vergleichen kann mit dem Auftrag der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten. Deren zentrale Aufgabe ist es ja, Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung bereitzustellen. Ähnlich würde ich auch die Aufgabe des Journalisten definieren. </p>
<p>Hui, man könnte sich bei der Frage, was Journalismus überhaupt ist, richtig auslassen. Typischen Hausarbeitsthema, was!?</p>
<p>Jut, soweit, sogut.<br />
<strong>Nochmal vielen Dank für deinen Kommentar &#038; deine Ausführung Menno!</strong><br />
Wann kriegen wir dich denn mal wieder hier zu sehen? Ich freu mich auch schon drauf, wenn du uns deinen neuen Film präsentieren wirst. Bin schon richtig gespannt, was du da auf die Beine gestellt hast!<br />
<strong>Viele Grüße nach Dortmund &#038; bis bald!</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Menno</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2006/04/25/nachgefragt-abgrenzung-und-einordnung-%e2%80%93-weblogs-journalismus-oder-nicht/comment-page-1/#comment-85</link>
		<dc:creator>Menno</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2006 02:32:53 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, jetzt läuft der Krebs gleich zur Höchstform auf und zitiert aus unseren Hausarbeiten:

Journalist ist zum einen jeder, der Ereignisse adaptiert und neu artikuliert. Man könnte zunächst zwischen studierten und nicht-studierten Journalisten unterscheiden. Jedoch ist die Frage erlaubt, was die beiden voneinander unterscheidet. Nicht einmal ein unterschiedlicher Bildungsgrad wäre hier wisschenschaftlich erwiesen. Die Frage für welches Unternehmen er arbeitet oder welches Medium er untestützt erübrigt sich ebenfalls. Denn auch das rechtfertigt keine Grundlage für Journalismus. Journalismus lässt sich also wisschenschaftlich nicht genau definieren. Theoretisch kann jeder, der die im ersten Satz erwähnten Grundsätze einhält (und das tut jeder der Geschehnisse wiedergibt oder seine Meinung kund tut), behaupten jouralistischen Tätigkeiten nachgekommen zu sein.
Der hier eher entscheidende Faktor ist wohl das Motiv. Die Frage warum jemand etwas schreibt und welche Absicht er verfolgt. Hierbei hängt es dann ganz klar von dem Rollenselbstverständnis des &quot;Journalisten&quot; ab (also: Wie sehe ich mich selbst in meiner journalistischen Tätigkeit?). Viele Journalisten sehen sich zum Beispiel in einer Funktion als &quot;Betrachter von Mißständen&quot;.

Im Volksmund wird die Bezeichnung &quot;Journalist&quot; oft als Gütesiegel für fundierte Recherchen betrachtet. (Wobei sich dies seit der immer weiteren Etablierung des Skandaljournalismus zum Teil auch nicht immer bewahrheitet).

Für mich persönlich bedeutet Journalismus eine neutrale, gut recherchierte Berichterstattung, die nicht wertend, beide Seiten eines Ereignisses beleuchtet.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, jetzt läuft der Krebs gleich zur Höchstform auf und zitiert aus unseren Hausarbeiten:</p>
<p>Journalist ist zum einen jeder, der Ereignisse adaptiert und neu artikuliert. Man könnte zunächst zwischen studierten und nicht-studierten Journalisten unterscheiden. Jedoch ist die Frage erlaubt, was die beiden voneinander unterscheidet. Nicht einmal ein unterschiedlicher Bildungsgrad wäre hier wisschenschaftlich erwiesen. Die Frage für welches Unternehmen er arbeitet oder welches Medium er untestützt erübrigt sich ebenfalls. Denn auch das rechtfertigt keine Grundlage für Journalismus. Journalismus lässt sich also wisschenschaftlich nicht genau definieren. Theoretisch kann jeder, der die im ersten Satz erwähnten Grundsätze einhält (und das tut jeder der Geschehnisse wiedergibt oder seine Meinung kund tut), behaupten jouralistischen Tätigkeiten nachgekommen zu sein.<br />
Der hier eher entscheidende Faktor ist wohl das Motiv. Die Frage warum jemand etwas schreibt und welche Absicht er verfolgt. Hierbei hängt es dann ganz klar von dem Rollenselbstverständnis des &#8220;Journalisten&#8221; ab (also: Wie sehe ich mich selbst in meiner journalistischen Tätigkeit?). Viele Journalisten sehen sich zum Beispiel in einer Funktion als &#8220;Betrachter von Mißständen&#8221;.</p>
<p>Im Volksmund wird die Bezeichnung &#8220;Journalist&#8221; oft als Gütesiegel für fundierte Recherchen betrachtet. (Wobei sich dies seit der immer weiteren Etablierung des Skandaljournalismus zum Teil auch nicht immer bewahrheitet).</p>
<p>Für mich persönlich bedeutet Journalismus eine neutrale, gut recherchierte Berichterstattung, die nicht wertend, beide Seiten eines Ereignisses beleuchtet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bluejax</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2006/04/25/nachgefragt-abgrenzung-und-einordnung-%e2%80%93-weblogs-journalismus-oder-nicht/comment-page-1/#comment-80</link>
		<dc:creator>bluejax</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 12:40:14 +0000</pubDate>
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		<description>Moin Krebs!

Na, auch so geschafft von Medienproduktion heute morgen um diese unverantwortliche Uhrzeit?

Interessant, &lt;em&gt;“Einen Journalismus an sich gibt es nicht!!!”&lt;/em&gt;. Wie würdest du denn &lt;em&gt;Journalismus&lt;/em&gt; definieren, bzw. wenn es ihn &lt;em&gt;an sich&lt;/em&gt; nicht geben sollte, wie würdest du bei der Abgrenzung vorgehen?

&lt;strong&gt;Viele Grüße an meinen Berliner Jung!&lt;/strong&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Krebs!</p>
<p>Na, auch so geschafft von Medienproduktion heute morgen um diese unverantwortliche Uhrzeit?</p>
<p>Interessant, <em>“Einen Journalismus an sich gibt es nicht!!!”</em>. Wie würdest du denn <em>Journalismus</em> definieren, bzw. wenn es ihn <em>an sich</em> nicht geben sollte, wie würdest du bei der Abgrenzung vorgehen?</p>
<p><strong>Viele Grüße an meinen Berliner Jung!</strong></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: krebs</title>
		<link>http://www.bluejax.net/2006/04/25/nachgefragt-abgrenzung-und-einordnung-%e2%80%93-weblogs-journalismus-oder-nicht/comment-page-1/#comment-79</link>
		<dc:creator>krebs</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2006 10:05:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.bluejax.net/2006/04/25/nachgefragt-abgrenzung-und-einordnung-%e2%80%93-weblogs-journalismus-oder-nicht/#comment-79</guid>
		<description>Einen wunderschönen....

Mir fällt zu der Frage, ob Weblogs nun Journalismus ist oder nicht, nur ein Satz ein: &quot;Einen Journalismus an sich gibt es nicht!!!&quot;
Deshalb ist es auch schwierig zu entscheiden, ob Weblogs als Journalismus betrachtet werden können. Die &quot;jein&quot; Variante finde ich deshalb auch am gelungensten, denn sie impliziert genau diese herangehensweise.
Auf jeden Fall sehe ich journalistisches Potential in eineigen Weblogs und in einigen nicht! Doch würde die Frage lauten, ob das Weblog von BlueJax als Journalismmus betrachtet werden kann, dann lautet meine Antwort: JA!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Einen wunderschönen&#8230;.</p>
<p>Mir fällt zu der Frage, ob Weblogs nun Journalismus ist oder nicht, nur ein Satz ein: &#8220;Einen Journalismus an sich gibt es nicht!!!&#8221;<br />
Deshalb ist es auch schwierig zu entscheiden, ob Weblogs als Journalismus betrachtet werden können. Die &#8220;jein&#8221; Variante finde ich deshalb auch am gelungensten, denn sie impliziert genau diese herangehensweise.<br />
Auf jeden Fall sehe ich journalistisches Potential in eineigen Weblogs und in einigen nicht! Doch würde die Frage lauten, ob das Weblog von BlueJax als Journalismmus betrachtet werden kann, dann lautet meine Antwort: JA!</p>
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