Traurig aber wahr: Rassismus in Discotheken - Alltag in Thüringen!?
By bluejax • Mrz 13th, 2006 • Category: Gesellschaft, RassismusGerade eben habe ich mal wieder bei Mut gegen Rechte Gewalt vorbeigeschaut.
Wie bereits berichtet hat das Team eine neue Ratgeberrubrik eingerichtet: Um Rat gefragt!
Aktuell findet man einen Artikel über eine Diskothek im Thüringenschen Sonneberg:
„Über die krasse Ausgrenzung von Ausländern durch eine Diskothek in Sonneberg“
In dem Artikel wird von den Einlasskriterien der Discothek STERN RADIO berichtet.
Auf der Internetpräsenz der Discothek findet man die Seite „Einlass“ . Dort heißt es:
„Damit der Party-Abend in der Discothek STERN RADIO zu einem Erlebnis wird und nicht schon vor der Tür endet bitten wir folgendes zu beachten: (…)“
Danach folgen dann Belehrungen zum Jugendschutz hinsichtlich Altersbeschränkungen. Dann folgt aber der absolute Hammer! Unter der Überschrift „Nationalität“ heißt es:
„Da es trotz verstärkter Kontrollen in der letzten Zeit vermehrt zu Konflikten - ausschließlich durch Besucher ausländischer Nationalität - gekommen ist, sahen wir uns gezwungen den Sicherheitsdienst personell aufzustocken, zusätzliche Sicherheitssysteme und Kameras zu installieren und die folgende Regelung zu ergreifen:
Besucher ausländischer Nationalität erhalten grundsätzlich nur noch Zutritt zum gesamten Objekt, wenn sie sich vorher bei der Geschäftsleitung registriert haben und einen Ausweis für den Zutritt zur Discothek erhalten haben.
Die Bearbeitungszeit der Registrierungen beläuft sich auf 1 bis 2 Wochen, Formulare sind an der Abendkasse erhältlich. Für die Registrierung ist ein aktuelles Paßbild notwendig.“
Das ist krass! Das heißt, dass Menschen ausländischer Herkunft sich etwa ein- bis zwei Wochen vor dem Discobesuch bei der Geschäftsleitung registrieren lassen und sich eine Genehmigung für den Eintritt holen müssen! Wenn dies keine Diskriminierung sein soll, was denn dann?
„Wir hoffen auf Euer Verständnis, zumal auch von zahlreichen Gästen bereits der Wunsch geäußert wurde, in dieser Weise zu verfahren.“
Klar, die Betreiber der Discothek Stern hoffen auf Verständnis für Ausländerdiskriminierung und Rassismus. Bei vielen Thüringern könnten sie damit wohl sogar auf Verständnis stoßen. Bei dem überwiegenden Teil der deutschen Bevölkerung – mich eingeschlossen – haben sie damit allerdings keine Chance. Verständnis? Erschreckend finde ich das! Schockierend!
Doch es war nicht das erste mal, dass ich von den Einlasskriterien der Discothek Stern erfahren hatte. Bereits im vergangenen Jahr habe ich davon gehört:
Damals gab es einige Vorfälle in Erfurt. Martin L., Professor an der TU Ilmenau wollte eines Abends zusammen mit Freunden in einer Erfurter Discothek feiern. Doch weiter als an den Eingang kamen sie nicht. Dort standen die Türsteher und diese verweigerten Martin L. und seinen Freunden den Zugang zum Inneren der Discothek. Angeblich, wegen Einlassstopp. Allerdings wurde der Eindruck erweckt, dass es vielmehr an der weiblichen Begleitung lag: die Männer waren mit asiatischen Frauen unterwegs. Teilweise deuteten die Türsteher sogar an, dass sie die Männer rein lassen würden, die Frauen jedoch draußen bleiben müssten.
Es gab eine verbale Auseinandersetzung, aber ohne Erfolg. Den Erzählungen der Betroffenen zufolge, kamen in der Zwischenzeit jedoch andere Besucher in die Discothek hinein, auch einige, die zuvor noch keinen Eintritt gezahlt hatten.
Da unser Professor sehr gute Verbindungen zu verschiedenen Medien hat, wurde die Zeitung informiert. Die Thüringer Allgemeine veröffentlichte schließlich einen Bericht darüber. Auch der MDR hatte scheinbar einen kurzen Beitrag zum Thema gesendet.
Als ich davon erfuhr schlug ich für unsere nächste Sendung für das Studentenfernsehen iSTUFF eine Talkshow zum Thema Rassismus vor. Gesagt, getan.
Wir setzten uns mit unserem Professor Martin L. und weiteren Betroffenen zusammen und ließen uns die Ereignisse von jenem Abend schildern.
Da wir aber auch die andere Seite hören und dem Discotheken-Betreiber die Chance einer Richtigstellung geben wollten, trafen wir uns mit dem Geschäftsführer der Discothek und fragten ihn intensiv darüber aus.
Da er über die negative Berichterstattung sehr verärgert war, war ihm sehr daran gelegen unsere Sendung als Chance zu nutzen, seine Meinung mitzuteilen und das Ansehen seiner Disco wieder etwas aufzupolieren.
Da wir eine möglichst objektive Berichterstattung durchführen wollten, gaben wir ihm ausreichend Zeit, seine Sicht der Dinge darzulegen. Es stellte sich heraus, dass er an jenem Abend gar nicht in der Discothek vor Ort war. Er konnte uns also nur das erzählen, was ihm der stellvertretende Geschäftsführer und seine Angestellten – also die Türsteher – berichteten.
Da wir im Vorfeld bei unseren Recherchen auch auf die Einlasskriterien der Discothek Stern in Sonneberg gestoßen waren, haben wir auch den Discotheken-Betreiber in Erfurt dazu interviewt.
Natürlich hat er sich anfangs den Einlasskriterien gegenüber ablehnend gezeigt und meinte, dass dies bei ihm nicht möglich wäre. Doch im Laufe des Gesprächs kristallisierte sich auch immer weiter heraus, dass es doch nicht so undenkbar sei: immer wieder wies er auf „die Südländer“ oder „die ausländischen Mitbürger“ hin, die ja doch vermehrt negativ auffielen.
Gleichzeitig erzählte er immer wieder, wie gut seine Erfahrung „mit den Deutschen“ seien. Und er meinte immer wieder, dass man sich als Discothekenbetreiber „davor schützen“ müsse. Auch, dass man sich die Leute am Einlass genau anschauen und bewerten würde - „wer passt in die Disco, wer macht die gute Stimmung kaputt?“ - gab er zu.
Hatte man zu Beginn des Interviews noch den Eindruck, der gute Mann meine es ehrlich und aufrichtig, merkte man im Verlaufe, dass es doch nicht so war, wie der gute Mann uns glauben machen wollte. Klar, wir gaben ihm die Möglichkeit seine Sicht darzulegen.
Natürlich ist er auch ein ausgebuffter Profi, der weiß, was er sagen muss. Konnte er die professionellen Pressevertreter nicht überzeugen, so bestimmt die ahnungslosen Studenten, dachte er.
Als wir uns dann einige Tage später das aufgezeichnete Material anschauten wurde es uns dann endgültig klar: die negative Berichterstattung in der Presse kam nicht von ungefähr. Denn vieles was er – meistens in irgendwelchen Nebensätzen – erzählte zeigte doch, dass es nicht ganz so tolerant am Eingang der Discothek zuging, wie er uns glauben machen wollte – und es wahrscheinlich sogar selber glaubt.
Wir standen auf einmal vor der Situation, dass wir ihn entweder voll auflaufen lassen konnten oder ihn als Engel darstellen konnten. Wir hatten über 45 Material. Und es war alles dabei. Leider erlaubte uns aber der strenge Sendeplan – wir hatten noch weitere Interviews mit Mitarbeitern des IfMK geführt, die mit Frauen aus anderen Nationen verheiratet sind und von ihren Erfahrungen mit Rassismus erzählten („latenter Rassismus jeden Tag“) – erlaubte uns nur einzelne Ausschnitte zu zeigen. Da wir eine objektive Berichterstattung führen wollten, nahmen wir einige pro- und contra- Ausschnitte, die dann in einer kleinen Diskussionrunde – Martin L., ein StuRa-Vertreter, ein Moderator und ich als Vertreter der Studenten – diskutiert wurden.
Zu Beginn des Sendekonzepts war ich als Moderator vorgesehen. Da wir aber Wert auf Objektivität und damit auch auf Glaubwürdigkeit legen wollten, entschieden wir uns kurz vor der Sendung dafür, Fabian K. als Moderator agieren zu lassen, der zuvor das Interview mit dem Diskotheken-Betreiber souverän führte. Ich bin viel zu sehr emotional in dieses Thema involviert, als dass es mir möglich gewesen wäre die objektive Moderator-Rolle auszuführen. Stattdessen nahm ich als ein Vertreter der Studenten daran teil.
Äußerst überraschend war, welchen Wirbel die Sendung im Vorfeld erzeugte: Der Direktor der TU Ilmenau (TUI) nahm Kontakt mit uns auf und versuchte „ein gutes Wort“ für Ilmenau und die TUI einzulegen. Am Abend der Sendung dann kamen diverse Vertreter der Stadt Ilmenau und der Universitätsleitung und wollten der Sendung beiwohnen. Man war brüskiert und warf uns vor, wir würden übertreiben. Was uns eigentlich einfiele solch eine Sendung zu machen, mussten wir uns anhören. Ilmenau sei ein Vorbild an Toleranz, ein Problem mit Rassismus und Rechtsextremismus gäbe es weder in Ilmenau noch in Thüringen.
Zumindest was Thüringen angeht sagt allein schon die Monitor-Studie – siehe auch meinen Artikel „Schockierende Studien-Ergebnisse – Ausländerfeindlichkeit in Thüringen?!?!“ – das genaue Gegenteil Thüringen hat ganz offensichtlich ein großes Problem mit Rassismus und Rechtsextremismus!
Wir ließen uns nicht beirren, die Sendung wurde natürlich durchgeführt. Auch den Wunsch der verschiedenen Vertreter, im Studio der Sendung beizuwohnen, mussten wir ablehnen. Stattdessen setzten wir sie in eine Sitzecke auf dem Flur und stellten ihnen unsere Laptops zur Verfügung. So konnten sie die Sendung immerhin über den Live-Stream verfolgen.
Ja, die Sendung war damals also schon allein durch die Aufmerksamkeit im Vorfeld ein voller Erfolg. Ich hoffe, dass sich in Zukunft öfter ein solches Format mit einem solch ernsten Thema realisieren lassen wird.
Leider konnten wir die Sendung aufgrund mangelnder Zeit noch nicht wirklich auswerten. Selber gesehen habe ich sie auch noch nicht. Sobald dies geschehen ist, werdet ihr natürlich hier einen Bericht darüber finden!
Übrigens haben wir noch am Tag der Sendung von einem weiteren Vorfall in einer Erfurter Discothek erfahren. Ein Zeitungsartikel berichtete, von einer Singleparty, die eine Woche zuvor in der Thüringenhalle stattgefunden hatte. Einige Ikea-Mitarbeiter wollten hin. Alle kamen rein, bis auf einer. Einem deutschen Staatsbürger, afrikanischer Herkunft, wurde der Zutritt verwehrt. Sobald ich diesen Zeitungsartikel gefunden habe, werde ich an dieser Stelle noch Zitate und Quelle nachreichen!
bluejax
Rottenburg, den 01. März 2006
Quellen und Links:
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/index.html
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/kategorie.php?id=86
&katname=RAT
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/artikel.php?id=86&
kat=86&artikelid=2082
http://www.stern-son.de/de/aktuell-einlasskriterien.php
http://tu-ilmenau.de/uni/index.php
http://www.thueringer-allgemeine.de/
http://www.mdr.de/
http://istuff.de/
http://www.myblog.de/bluejax/art/2227067
http://www.tu-ilmenau.de/site/ifmk/index.php?id=493
http://www.ilmenau.de/
http://www.myblog.de/bluejax/art/2301440
—–
Erstveröffentlichung bei www.myblog.de/bluejax: 1.3.06 15:27
—–
—–
Von www.myblog.de/bluejax übernommene Kommentare:
1. holger / Website (1.3.06 18:07)
….sehr informativ!! danke. wir haben deinen blog prompt mit unserem artikel vernetzt - und genau das ist es, was ich mir unter einem klugen netz von ‘medien mit mut’ vorstelle - sich als blogger oder/und redakteure journalistisch, zu helfen, zu ergänzen (auch mal zu korrigieren) - und natürlich auch, um auf diese weise wichtige erfahrungen, denkanstöße und rezepte auszutauschen und weiter zu verbreiten. vielleicht ändert sich auf diese weise einmal was, und leute, die beispielsweise diskotheken wie das stern radio besuchen (oder eben leiten) überdenken einmal das, was sie da an apartheid-politik praktizieren oder unterstützen und schaffen es ab. aber wahrscheinlich bin ich da viel zu optimistisch….
—–
2. christoph (3.3.06 10:04)
schön, das man jetzt als thüringer schon mit rassisten gleich gesetzt wird… und das es in rest-deutschland natürlich überhaupt keine rassisten gibt…
ein bisschen mehr verstand als so eine dumme pauschalisierung traue ich jedem 3. klässler zu!
von einem universitätsstudenten erwartet man doch eigentlich mehr…
*erst denken - dann bloggen*
—–
3. bluejax / Website (3.3.06 10:30)
@ christoph
Wo habe ich denn hier geschrieben, dass ALLE Thüringer Rassisten sind? Sollte mir eine solcher Verallgemeinerung unterlaufen sein, möchte ich mich dafür entschuldigen & es berichtigen.
Pauschalisierung?
Ich habe lediglich geschrieben, dass Rassismus zum Alltag in Thüringen gehört. Und dies ist wohl überhaupt nicht von der Hand zu weisen, sobald man die Augen mal ein bisschen auf macht!
Solche Aktionen an Eingängen von Discotheken gehört ganz klar dazu. Wird ein Unterschied in der Behandlung von Deutschen nd Ausländern gemacht - vor allem wenn sie in der Form wie bei der Disco Stern in Sonneberg erfolgt - so ist dies ganz klar eine Form von Rassismus.
Einen Artikel über die Monitor-Studie, die die „politische Kultur im Freistaat Thüringen“ 2005 untersuchte findest du übrigens hier:
http://www.myblog.de/bluejax/art/2301440
—–
4. christoph (3.3.06 10:48)
also mal ehrlich ich halte es für bedänklich umfragen/studien bei denen gerademal 1000 leute befragt werden als repräsentativ anzusehen…
>>Wo habe ich denn hier geschrieben, dass ALLE Thüringer Rassisten sind?
hast du nicht, aber du hast geschrieben: “Bei vielen Thüringern könnten sie damit wohl sogar auf Verständnis stoßen….”
ich halte an dieser stelle das wort “viele” für etwas übertrieben. sicher wird es welche geben, die dem zustimmen, aber ich denke der grosse teil (nicht nur über 50%) haben es nicht oder interessiert sich nicht für die einlasspolitik einer disco in der provinz…
—–
5. bluejax / Website (3.3.06 11:00)
@ christoph
Du hast recht, über besagten Satz könnte man wirklich streiten. Nur hatte ich bei eben jener Formulierung diese Monitor-Studie im Hinterkopf, denn deren Ergebnisse sind sehr wohl erschreckend!
Du hälst eine Studie, bei der 1000 Menschen befragt werden für nicht repräsentativ?
Hast du eine Ahnung, wie viele Menschen es braucht, um Reliabilität (Zuverlässigkeit) und Validität (Gültikeit) einer Untersuchung zu gewährleisten?
Es kommt dabei nicht unbedingt auf die Masse, sondern vielmehr auf die Stichprobenzusammensetzung an!
Außerdem wurde diese Untersuchung von infratest dimap im Auftrag der Thüringer Landesregierung durchgeführt. Das spricht dann doch für ein gehöriges Pfund an Glaubwürdigkeit, würde ich sagen!
Du sagst es, einen großen Teil wird es nicht interessieren, dass eine Diskothek solche Einlasskriterien hat. Oder besser gesagt, sie werden es hinnehmen. Aber findest du das richtig? Da müsste es doch eigentlich einen ziemlich Aufschrei und Diskussionen geben?!
—–
6. Jurastudentin / Website (3.3.06 16:52)
Danke für den Hinweis per Email. Wie ich heute sah, sind wohl die Regeln der Disco entschärft worden, aber ich habe trotzdem noch etwas dazu geschrieben:
http://www.rechtsreferendarin.de/disco-einlassbedingungen
-fur-auslander-entscharft/
—–
7. Meckerossi / Website (3.3.06 17:58)
Interessanter Artikel - das die Diskriminierung von Ausländern in thüringer Diskotheken derartige Auswüchse hat ist nicht hinnehmbar. Allerdings gibt Probleme mit Türstehern schon seit es Türsteher gibt, aber das ist ein anderes Thema…
Wenn nun aber auch die Geschäftsführung offenkundig diskrimierende Hausordnungen etc. erlässt, dann muss man natürlich zum Boykott solcher Läden aufrufen.
Was mir jedoch etwas missfällt, ist das Etikett “Rassismus”, dass du diesen Praktiken anheftest. Du sagst zwar selbst, das wäre “eine Form von Rassismus” und wikipedia.de gibt dir mit der Auflistung 6 verschiedener Formen von Rassismus auch recht, aber ich würde solch stark negativ belegte Begriffe lieber vorsichtiger gebrauchen, da es sonst schnell polemisiert.
Mein Lexikon sagt mir zu Rassismus: “Haltung, die Angehörige anderer ‘Rassen’ für minderwertig, die eigene ‘Rasse’ aber für hochwertig ansieht; Begründung für Diskrimierung […] von Vertretern anderer Rassen, […]” Das kann man den Diskotheken, nach dem was du geschildert hast, jedoch nicht vorwerfen.
Als ich in Nigeria war, hielten mich viele Nigerianer für einen reichen Mann oder einen Unternehmer. (ich bin jedoch Student) Dort herrscht das Vorurteil, dass Weiße reich sind, zumindest wenn sie in Afrika sind, dann müssen sie auch viel Geld haben. Nie würde ich jedoch auf die Idee kommen dieses Vorurteil als Rassismus zu bezeichnen…
—–
8. Jurastudentin / Website (3.3.06 20:29)
@Meckerossi
Ich denke, dass du meinen Überlegungen in meinem Eintrag z. B. entnehmen kannst, wo hier der Rassismus andockt, obwohl es vordergründig vielleicht gar nicht so extrem durchscheint. Aber die Frage ist eben doch, wie man feststellt, dass jemand Ausländer ist, wenn man am Eingang nicht jeden per Ausweis, sondern stattdessen per Gesichtskontrolle einordnet.
—–
9. Meckerossi / Website (4.3.06 12:50)
@Jurastudentin
Es stimmt, dass die Motive Rassismus sein könnten, es gibt dafür jedoch keinen Beleg, lediglich Indizien und überdies keine besonders starken. Offensichtlich ist es diskriminierende Willkür, während ein Pole ohne Ausweiszeigen durchkommt, muss ein dunkelhäutiger Deutscher womöglich seinen Ausweis vorzeigen. Da ist die Regelung natürlich dumm und zeugt von fremdenfeindlichen Tendenzen. Prinzipiell darf der Einlasser von jedem der die Disko betreten will, den Ausweis verlangen, wenn mich nicht alles täuscht. Und wenn dem Einlasser jemand verdächtig vorkommt, warum auch immer, dann soll er halt den Ausweis verlangen. Deswegen in die Geschäftsordnung eine extra Beschränkung auf ausländische Nationalität zu machen, ist schon selten dämlich…
—–
10. zarathustra / Website (7.3.06 00:59)
“Traurig aber wahr: Rassismus in Discotheken - Alltag in Thüringen! ”
Klasse - anscheinend hast du dir richtig viel bei deiner Artikelüberschrift gemäß BILDscher Meinungsmache überlegt - denn schon hier werden die drei Begriffe (Rassismus, Thüringen, Discotheken) mit dem bewußt eingesetzten Wort “Alltag” gleichgesetzt. Einfach DUMM und FALSCH!
“Auch der MDR hatte scheinbar einen kurzen Beitrag zum Thema gesendet.”
Entweder du weißt, über was du schreibst, oder eben nicht - im letzteren Fall kannst du die Information auch getrost weglassen - denn du kannst sie ja nicht einmal verifizieren…
“Der Direktor der TU Ilmenau (TUI) nahm Kontakt mit uns auf und versuchte „ein gutes Wort“ für Ilmenau und die TUI einzulegen.”
Was bitte schön haben die oben genannten Etablisements mit der TU Ilmenau / Ilmenau zu tun? Leider provozierst du durch den Textablauf genau diesen Zusammenhang. Soweit ich weiß, gibt es auch keinen Direktor sondern nur KANZLER Peter Scharff an der TU Ilmenau - schlampig recherchiert!
So gut ich deinen ausufernden Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit auch zu schätzen weiß, solltest du dir dennoch einmal deiner “journalistischen” Veranwortung bewußt werden - und das ist jedenfalls nicht gegeben, ungescholtene Thüringer Bürger mit rechtsradikalen Tendenzen gleichzusetzen.
MfG http://www.zarathustra.6x.to
—–
11. bluejax / Website (7.3.06 11:30)
@ zarathustra
Also deine Empörung kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen!
Zur Überschrift: Natürlich habe ich eine provokante Titelzeile ausgesucht, die aufschreckend wirken soll. Damit möchte man Aufmerksamkeit erzeugen. Ursprünglich hatte ich auch nach “Altag” Ausrufe UND Fragezeichen stehen gehabt, wo das Fragezeichen hin ist, frag ich mich auch gerade.
Allerdings finde ich das Wort “Alltag” jetzt nicht soo “dumm und falsch” wie du es siehst. Denn ich kann von 3 verschiedenen Einrichtungen berichten, wo sich besagte Vorfälle ereigneten. Daraus dann diese Überschrift (wie gesagt mit “!?”) zu formulieren finde ich jetzt nicht “dumm”.
Zum MDR: JA ES GAB EINEN BERICHT! Nur hatte ich erst bei dem Interview mit dem Erfurter Diskothekenbetreiber davon erfahren. Auch Prof. L. hatte mir davon erzählt. Selber gesehen habe ich ihn allerdings nicht.
…
—–
12. bluejax / Website (7.3.06 11:38)
…
Zur TUI: Die Diskotheken selber haben natürlich nichts mit der Uni zu tun. Es ging ja in diesem Abschnitt explizit um die iSTUFF-Sendung, die wir dazu gemacht hatten. Und hier hatten sich besagte Damen & Herren eingeschaltet!
Zum Kanzler: Tut mir leid, wenn ich fälschlicherweise den Begriff “Direktor” verwendet habe. Hab mich hier vom Alltags-Sprachgebrauch leiten lassen. Und da sprechen wir an der Uni eben nur vom “Direktor” und nicht vom “Kanzler”.
Zu deinem letzten Abschnitt: Es geht hier nicht um “rechtsradikale”, sondern um rassistische und ausländerfeindliche Tendenzen. Und die sind in Thüringen - “traurig, aber wahr” - leider wirklich feststellbar (s.u.).
…
—–
13. bluejax / Website (7.3.06 11:39)
…
Auch wenn du jetzt einiges an meiner “journalistischer Verantwortung” (Seminar MT3: Weblogs = Journalismus? ;-)) kritisiert hast, freue ich mich über deinen Kommentar. Positiv nehme ich auch zur Kenntnis, dass dieser Artikel für Diskussionen sorgt. Und wenn meine provozierende Überschrift dafür verantwortlich ist, dann zeigt mir das doch, dass es richtig war diese Formulierung zu wählen!
Wie gesagt, es gibt die von der Thüringer Landesregierung bei infratest dimap in Auftrag gegebene “Monitor-Studie”.
Einen Artikel über die Monitor-Studie, die die „politische Kultur im Freistaat Thüringen“ 2005 untersuchte findest du übrigens hier:
http://www.myblog.de/bluejax/art/2301440
Viele Grüße,
bluejax
—–
bluejax is
Email this author | All posts by bluejax

























[…] Dann am 01. März habe ich einen Artikel bei „Mut Gegen Rechte Gewalt“ gelesen, in dem es um die rassistischen Einlassbedingungen einer Diskothek in Sonneberg (Thüringen) ging. Da ich von dem Fall bereits gehört hatte und auch schon mal damit beschäftigte, schrieb auch ich einen Artikel dazu. Und wieder einmal war es Holger Kulick der meinen Artikel las und Links zu meinem Blog setzte. […]
[…] Ein schönes Beispiel dafür, wie in Thüringen mit Rechtsextremismus umgegangen wird und auch dafür, wie die hiesige Berichterstattung dazu ausfällt! Dazu passt auch, dass einige Abgeordnete der Stadt Ilmenau sowie der Universität versuchten die Ausstrahlung einer Fernsehsendung zu verhindern, die wir Studenten zum Thema Rassismus im Ilmenauer Studentenfernsehen sendeten. (siehe dazu auch „Studentische Initiative gegen Rassismus und Rechtsextremismus – Diskussion auf dem Campus Ilmenau“ und „Traurig aber wahr: Rassismus in Discotheken - Alltag in Thüringen!?“; bluejax.net) […]
hi.
ich hbabe das gerade gelesen und kann nur lachen.
ich war schon oft im stern in sonneberg, und dass das da hängt hat sinn. türkische mitbürger haben den laden schon 2 mal zerlegt und messerstechereien angefangen - und von den ausländern her sind nur türken drinnen. vielleicht mal amerikaner und italiener, aber die türken machen die masse.
außerdem ist es ausländern NICHT verboten. die müssen sich lediglich bei der geschäftsleitung registrieren.
super recherche. vielleicht erstmal genau nachfragen, bevor man scheiß schreibt.
[…] Man war brüskiert und warf uns vor, wir würden übertreiben. Was uns eigentlich einfiele solch eine Sendung zu machen, mussten wir uns anhören. Ilmenau sei ein Vorbild an Toleranz, ein Problem mit Rassismus und Rechtsextremismus gäbe es weder in Ilmenau noch in Thüringen. (Quelle: Bluejax.net) […]
Grundsätzlich finde ich es beschissen, dass Menschen wegen Hautfarbe, Religion oder sonstigen Merkmalen, die sie von “Deutschen” unterscheiden, diskriminiert werden. In Stuttgart, wo ich wohne, gibt es fast 40% Einwohner, die nicht im herkömmlichen Sinn “Deutsche” sind bzw. schon immer waren, und die haben auch das Nachtleben - das vorher ziemlich provinziell war - sehr bereichert.
Trotzdem sollte man das etwas gelassener sehen, und mich stört es nicht, wenn manche Leute lieber unter ihresgleichen bleiben wollen. Ich habe hier in S. aber noch nie erlebt, dass etwa die (früheren) Italiener, Spanier oder Griechen, eigentlich alle, die hier leben und arbeiten wollen und aus anderen Ländern kamen, etwas gegen “Deutsche” hätten; die freuen sich, wenn man ihre Gastfreundlichkeit genießen möchte. Nur die Muslime haben da oft etwas speziellere Vorstellungen von “geselligem” Beisammensein, und das liegt wohl auch daran, dass sie nur selten Alkohol trinken - weil es ihnen der Prophet Mohammed verboten habe. Doch das zu respektieren, fällt mir nicht schwer, und ihre Gaststätten haben die besten Tees und sehr exqusite und exotische Speisen, mal was anderes als Maultaschen oder Spaghetti.
Dass es in Thüringen noch nicht so ist, liegt wohl daran, dass sich die ehemaligen DDR-Bürger erst mal an “Fremde” gewöhnen müssen. So wie sich auch die Spanier oder Italiener und andere, die ein Deutscher als Urlauber in deren Ländern besucht, manchmal sehr gewöhnungsbedürftig sind, wenn er mit überquellendem Fettwanst und Boxershorts in die ausländischen Urlaubsorte einfällt und sich - wie auf Mallorca - ins Koma säuft. Als ob sein Geld ihm das Recht gäbe, sich so benehmen zu dürfen, wie er es will, ohne Rücksicht auf die einheimischen Sitten.
Ich habe mehr als zehn Jahre in Andalusien und auf Lanzarote gelebt, kenne von meinen Reisen so ziemlich die ganze Welt, war dann also auch zunächst mal ein “Fremder” - und es sollte wirklich nicht zu viel verlangt sein, dass man sich etwas an die Sitten und Gebräuche des Gastgeberlandes anpasst. Wie gesagt: Man sollte das etwas gelassener sehen …
Hier ein Kapitel aus meinem neuen Reiseroman, das voll zu diesem Thema passt, bitte respektiert, dass alle Rechte daran bei mir sind. Viel Spaß beim Lesen:
IM HAMMAM
THEY’LL STONE YA WHEN YOU’RE TRYIN’ TO MAKE A BUCK.
THEY’LL STONE YA AND THEN THEY’ SAY “GOOD LUCK”
Bob Dylan
An diesem Vormittag waren im Hammam nur ein paar alte Männer, die, als ich das kuppelüberdachte Foyer des Saunabades betrat, gerade Sebsis rauchten und sich leise unterhielten. Es roch hier wie immer nach der Mischung aus Minzetee, Duftwässern und Kif.
Omar, der Bademeister, begrüßte mich herzlich; ich war einer der wenigen Nichtmarokkaner, der den Weg in sein Schwitzbad fand, und er kannte meinen Körper fast besser als ich selber. Das schummrige Licht in den Räumen, die durch die feuchte Luft gedämpften Geräusche und vor allem seine kunstvolle Massage, all dies versetzte mich schnell in den angenehmen Zustand zwischen Wachsein und Traum - hellwach und träumend zugleich. In ein großes Handtuch gehüllt, legte ich mich danach auf eine der Liegen im Foyer. Während ich Tee trank und einige Sebsis mit den Alten rauchte, verschwand jeglicher Gedanke aus meinem Kopf - und bevor die japanische Reisegruppe unsere friedliche Stimmung gewaltsam beendete, hätte ich nicht sagen können, wie lange schon mein Blick die farbig leuchtenden Lichtmuster begleitet habe, die durch die bunte Glaskuppel über Wände und Boden wanderten, sich in den wunderbaren alten Mosaiken der Kacheln widerspiegelten und dort ihre fantastischen Bilder zeichneten …
Als plötzlich die große Pforte des Badehauses aufgestoßen wurde, lauter Straßenlärm die Stille penetrierte und schwitzende Fremde mit riesigen Taschen und umfangreichem fotografischen Equipment hereindrängten, allen voran ihr Führer mit einer langstieligen Fahne, war alles Meditative erst mal von den unangenehmeren Ausprägungen der Gegenwartskultur dominiert - die Touristen waren voll auf dem „Marokko in 24 Stunden“-Trip, aufgeregt und hektisch.
Doch es ist Gesetz maghrebinischer Gastfreundlichkeit, auch in einem Hammam noch zu lächeln, wenn bereits archaische Reflexe der Verachtung an die Oberfläche des zivilisierten Benehmens drängen. Ein solches schienen die Nipponesen nur bei sich zu Hause für angemessen zu halten, denn sie knipsten jetzt - ohne weitere Hinterfragung der vorgefundenen Situation - hemmungslos mit ihren Blitzlichtern in unsere dämmrige Siesta hinein. Und derartige Heimsuchung erfuhr man hier offensichtlich nicht das erste Mal - die weitere Entwicklung des Geschehens belegte es.
Wie zu erwarten war, baten die eiligen Fotografen irgendwann darum, sich mit uns fotografieren zu dürfen. Was ihnen - autorisiert durch ein Augenzwinkern von Omar - der Älteste der Männer mit großzügiger Geste gestattete. Nicht jedoch ohne des Allerhöchsten Namen zu erwähnen, auch das Wort Bakschisch. Und einer der schwarzen Gummieimer neben dem Eingang, mit denen der Bademeister sonst kaltes und heißes Wasser über seine Gäste gießt, war dann tatsächlich beinahe halb voll mit Dollar- und Dirham-Scheinen.
Jedenfalls drängten und schoben sich nun die Japanesen nacheinander zwischen uns, legten sich auf den Marmorboden zu womöglich exotisch gemeintem Arrangement, diskutierten dabei heftig über Belichtungszeiten und alternative Positionierungen, Platzierungen und Perspektiven - und vergaßen darüber vollkommen ihre Umgebung, fingen sogar an, die von Omar wohlbedachte Ordnung der Liegemöbel und Tische im Foyer neu zu definieren. Die ansonsten unter dem Gipfel des Fujijama lebenden und durchaus nicht immer nur lächelnden Insulaner waren offensichtlich auf der Suche nach dem ultimativen, dem perfekten Bild – nach jenem, das sie im Heimatland fast aller lebenden und toten Fotografen berühmt machen würde.
Ich bemerkte, dass sich Omar und die bekifften Alten sehr beherrschen mussten, ihre humorigen Reflexe zu unterdrücken, die sie zu übermannen drohten. Wie sehr sie trotzdem versuchten, die von den gelblichblassen Ausländern erwartete würdevolle marokkanische Folklore zu interpretieren - sogar dann noch, als schon ihre Hand mit dem Streichholz zitterte, mit dem sie ihre Sebsis anzünden wollten, sie sich am Rauch verschluckten, darum husten mussten und dabei ein volles Teeglas zu Boden ging - was ihrem schmerzenden Zwerchfell wenigstens kurze Entspannung schenkte. Weil es ein gewisses Gelächter erlaubte - in das die höflichen Fremden gleich ihr um Verzeihung bittendes Kichern mischten. Und erst als einer der so mühevoll sublimierenden Muselmanen – in diesem Moment dachte ich ohne größeren Respekt an den rustikalen Martin Luther – die vom Kif geschwängerte Atemluft im Badehaus um eine sozusagen original-anale Nuance bereicherte, sein Nachbar laut rülpste und ihm darum – man suchte eben Authentisches, vor allem, wenn es den eigenen Sitten und Traditionen ähnelte – der Reiseführer das Megafon vor den Mund hielt, mit dem er sonst seiner Gruppe die Kultur anderer Länder erklärt, erst dann wollten und konnten sich Omar und die Alten nicht mehr beherrschen und ihre wahre Bewertung des Geschehens verheimlichen. Sie sprangen von den Liegen und tanzten durch das Foyer, wirbelten in ihren weiß wehenden Gewändern wie Derwische in einem Hammam, schüttelten bei der Gelegenheit ihre feuchten Handtücher aus und schwangen diese leidenschaftlich um ihre Fes-bemützten Häupter, sangen jene auch in Japan mit den Sufis assoziierten, die uralt-mythischen, bekanntermaßen geheimnisvollen und rätselhaften Weisen. Und animierten den - darob stolzen, aber stark transpirierenden - Reiseleiter dazu, an ihrem frommen Tun teilzuhaben.
Darum wurde der Schwitzende nun zur Marionette in einer einzigartigen Manifestation muselmanischen Humors - nur indirekt vergleichbar vielleicht mit den deutschen Hausfrauen, die sich unter Einfluss von Raki und noch dazu im türkischen oder ägyptischen Ausland dazu hinreißen lassen, in aller Öffentlichkeit mit nacktem Bauche zu tanzen. Es war die reine Freude, ihm dabei zuzusehen – obwohl sein Tanz mehr an den des Alexis Sorbas erinnerte, an den Sirtaki, zu dem einst Anthony Quinn tanzte, der Virile.
Zeuge jedoch des Fahnenträgers Ekstase zu werden, hätten die von ihm hastig durch den marokkanischen Alltag Geführten ganz gewiss nicht erwarten dürfen. Weshalb jetzt die allerletzten Blitzlichter verbraucht wurden - bis die gesamte Gruppe, so überraschend wie sie gekommen war, wieder verschwand. Mitsamt ihrem erschöpften Führer. Der in der Hektik des Aufbruchs die lange Fahne vergaß, welche ansonsten Richtung und Weg gewiesen hätte - man durfte nur hoffen, dass es den Fotografen gelang, einigermaßen komplett ebenso die anderen Sehenswürdigkeiten auf ihrer Liste abzuhaken. Zu denen ich jetzt gehörte. Weil man mich – mit dem braun gebrannten Gesicht und dem Handtuch um den Kopf, wahrscheinlich aber wegen der langen Nase - für einen hiesigen, auf jeden Fall nichtjapanischen Eingeborenen gehalten hatte.
Es brauchte einige Zeit und noch mehr Sebsis, bis Omar und die Alten wieder in ihrer Wirklichkeit waren. Stille kehrte ein in den Hammam. Nur einer der kiffenden Muselmanen kommentierte noch schläfrig:
„Die Armen hatten weniger Zeit als wir.“
Weshalb der andere - nach einigen Minuten - sagte:
„Ja - sie trugen teure Uhren.“
Und der Dritte der Müden murmelte:
„Es gibt eben nur einen Gott, und der ist der Größte von allen – Allahu Akbar!“
Hallo Bluejax,
kann es sein, dass du auf “zu vielen Hochzeiten” zu tanzen versuchst?
Im Interesse einer guten Kommunikation wäre es doch wünschenswert, wenn du in deinen Foren etwas mehr präsent wärest - oder? Es ist jedenfalls nicht sehr interessant, wenn man seine Gedanken in einem Niemandsland hinterlässt, so ganz ohne Feedback … kann es sein, dass du dich selbst überforderst? Das “Leben zu meistern” braucht immer auch das “Dosieren erlernen” …
Gruß Peter.
Going global through mutual funds…
There are more than 13500 different publicly traded companies in the world today, and there are over 700 more companies expected to go public within a year. In addition, every major developed country offers investors various bonds to invest in. All of …